Wie schnell ist die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main?

Zahlen, bitte!

„Tempo 300 durch den Westerwald: in gut einer Stunde von Köln nach Frankfurt, dem Verkehr auf der Autobahn davon.“

Wie schnell ist die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist für bis zu 300 Kilometer pro Stunde ausgelegt. 300 km/h erreichen die Züge zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen, das ist die höchste planmäßige Geschwindigkeit im deutschen Bahnnetz.

Zwischen dem Rheinland und dem Rhein-Main-Gebiet verkehren einige der schnellsten Züge Deutschlands.

Sie fahren nicht am Rhein entlang, sondern quer durch den Westerwald.

Auf der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main erreichen sie bis zu 300 Kilometer pro Stunde.

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Foto: Hansueli Krapf, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

300 km/h

Höchstgeschwindigkeit

zwischen Siegburg und Flughafen Frankfurt

180 km

Länge der Strecke

Köln bis Frankfurt am Main

49 min

Köln Hbf–Flughafen Frankfurt

schnellste Fahrzeit, Stand 2025

Gebaut wurde die Strecke zwischen 1995 und 2002, die Gesamtkosten gibt die Deutsche Bahn mit rund sechs Milliarden Euro an.

Tempo 300 im Regelbetrieb

Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist für bis zu 300 Kilometer pro Stunde ausgelegt.

Dieses Tempo erreichen die Züge zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen.

Es ist die höchste planmäßige Geschwindigkeit im deutschen Bahnnetz.

Auf kaum einer anderen Strecke in Deutschland rollt es so schnell.

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Foto: Nassauer27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Hundertachtzig Kilometer quer durchs Land

Die Strecke ist rund 180 Kilometer lang.

Sie führt von Köln bis nach Frankfurt am Main.

Dabei nimmt sie nicht den Weg am Rhein, sondern den direkten Kurs durch die Höhen.

So verbindet sie zwei große Ballungsräume auf kurzem Weg.

Gut zu wissen

Weil auf der Strecke keine schweren Güterzüge fahren, konnte sie mit steileren Rampen gebaut werden als ältere Schnellfahrstrecken.

Der Bahnhof Montabaur und der Bahnhof Limburg Süd entstanden erst mit der neuen Strecke und banden zuvor abseits gelegene Orte an das schnelle Netz an.

Die Stationen auf dem Weg

Von Köln aus führt die Strecke über Siegburg in den Westerwald.

Unterwegs liegen die Bahnhöfe Montabaur und Limburg Süd.

Danach erreicht sie den Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen.

Von dort geht es weiter in die Innenstadt von Frankfurt.

Nur für schnelle Personenzüge

Die Strecke war die erste deutsche Neubaustrecke nur für den Personenverkehr.

Schwere, von Loks gezogene Güterzüge sind hier nicht vorgesehen.

So konnte die Trasse ganz auf hohes Tempo ausgelegt werden.

Das unterscheidet sie von älteren Schnellfahrstrecken im Land.

Steile Rampen statt sanfter Bögen

Weil keine schweren Güterzüge fahren, durfte die Strecke steiler verlaufen.

Die Längsneigungen erreichen bis zu 40 Promille.

So konnte die Bahn den hügeligen Westerwald direkter durchqueren.

Diese steilen Rampen sind nur für leichte, starke Triebzüge geeignet.

Gebaut zwischen 1995 und 2002

Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1995.

Im Jahr 2002 ging die Strecke in Betrieb.

In sieben Jahren entstand so eine völlig neue Hochgeschwindigkeitsachse.

Seither prägt sie den schnellen Fernverkehr im Westen Deutschlands.

Rund sechs Milliarden Euro

Die Gesamtkosten gibt die Deutsche Bahn mit rund sechs Milliarden Euro an.

Ein großer Teil davon floss in Tunnel und Brücken im bergigen Gelände.

Solche Summen sind für eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke typisch.

Der Nutzen verteilt sich dafür auf viele Jahrzehnte.

In 49 Minuten zum Flughafen

Die schnellste Fahrt von Köln zum Frankfurter Flughafen dauert nur 49 Minuten.

Bis zum Frankfurter Hauptbahnhof sind es rund 63 Minuten.

Diese Zeiten gelten für das Fahrplanjahr 2025.

Damit ist die Bahn auf dieser Strecke sehr konkurrenzfähig.

Eine Stunde schneller als am Rhein

Früher fuhren die Züge entlang des Rheins von Köln nach Frankfurt.

Diese Strecke ist schön, aber kurvig und langsam.

Die neue Schnellfahrstrecke verkürzt die Reise um etwa eine Stunde.

Für viele Reisende wurde die Bahn dadurch deutlich attraktiver.

Die Feste Fahrbahn

Auf fast der gesamten Länge liegt die sogenannte Feste Fahrbahn.

Dabei ruhen die Schienen nicht im Schotter, sondern auf einer festen Betonplatte.

Diese Bauweise ist besonders stabil und wartungsarm.

Für sehr hohe Geschwindigkeiten ist sie gut geeignet.

Gebündelt mit der Autobahn

Die Strecke verläuft über weite Abschnitte neben der Autobahn A 3.

Diese enge Bündelung schont die Landschaft.

Reisende im ICE überholen dabei oft den Verkehr auf der Autobahn.

Der Vergleich zwischen Bahn und Auto wird so unmittelbar sichtbar.

Zwei Metropolregionen verbunden

Die Strecke verbindet die Regionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main.

In diesen beiden Ballungsräumen leben zusammen rund 15 Millionen Menschen.

Sie zählen zu den größten Wirtschaftsräumen Deutschlands.

Eine schnelle Bahnverbindung ist für sie von großer Bedeutung.

Was die Strecke besonders macht

Befahren wird die Strecke vor allem von Zügen der Bauart ICE 3.

Diese Triebzüge haben in jedem Wagen angetriebene Achsen.

Dadurch meistern sie die steilen Rampen mit hohem Tempo.

Die Strecke wurde zudem für den Einsatz von Wirbelstrombremsen ausgerüstet.

Das Fazit

Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main erlaubt bis zu 300 Kilometer pro Stunde.

Auf 180 Kilometern bringt sie den ICE in 49 Minuten von Köln zum Frankfurter Flughafen.

Seit 2002 ist sie eine der schnellsten Bahnverbindungen Deutschlands.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Häufige Fragen

Wie schnell fahren die Züge auf der Strecke?
Zwischen Siegburg und dem Frankfurter Flughafen sind bis zu 300 Kilometer pro Stunde erlaubt, die höchste planmäßige Geschwindigkeit im deutschen Netz.
Wie lang ist die Strecke?
Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist rund 180 Kilometer lang.
Wie lange dauert die Fahrt von Köln nach Frankfurt?
Zum Frankfurter Flughafen sind es nur 49 Minuten, bis zum Frankfurter Hauptbahnhof rund 63 Minuten, Stand 2025.
Wann wurde die Strecke eröffnet?
Sie wurde zwischen 1995 und 2002 gebaut und ging 2002 in Betrieb.
Was hat sie gekostet?
Die Deutsche Bahn gibt die Gesamtkosten mit rund sechs Milliarden Euro an.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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