Zahlen, bitte!
„Am Bahnsteig steht ein Siemens Mireo, ein moderner Nahverkehrszug, den es auch mit Batterie und mit Wasserstoff gibt.“
Wie schnell fährt ein Siemens Mireo?
→ Ein Triebzug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Siemens Mireo ist ein moderner Nahverkehrstriebzug und fährt in der bestellten Standardversion bis zu 160 km/h. Akku-Varianten erreichen 140 km/h, und auf Wunsch sind sogar 200 km/h möglich.
In immer mehr Regionen lösen helle, moderne Triebzüge die alten Fahrzeuge ab.
Einer davon ist der Siemens Mireo, den es mit Oberleitung, mit Batterie und sogar mit Wasserstoff gibt.
Seine Höchstgeschwindigkeit hängt von der jeweiligen Variante ab.

Die wichtigsten Zahlen
160 km/h
bestellte Standardversion
Akku-Variante 140 km/h
bis 200 km/h
auf Bestellung möglich
je nach Ausführung
über 550
verkaufte Triebzüge
Stand November 2025
Der Mireo ist der Nachfolger des Siemens Desiro ML und wird in mehreren Varianten gebaut.
Die kurze Antwort
Die bestellte Standardversion des Mireo fährt bis zu 160 Kilometer pro Stunde.
Die zweiteiligen Akkutriebwagen erreichen 140 Kilometer pro Stunde.
Auf Bestellung sind sogar bis zu 200 Kilometer pro Stunde möglich.
Das genaue Tempo hängt also von der Ausführung ab.

Was der Mireo ist
Der Mireo ist eine Fahrzeugplattform von Siemens Mobility.
Es handelt sich um elektrische Triebzüge für den Nahverkehr.
Die Fahrzeuge fahren aus eigener Kraft ohne separate Lok.
Sie sind für den Schienenpersonennahverkehr gedacht.
Gut zu wissen
Mireo, Mireo Plus B und Mireo Plus H bezeichnen die Varianten mit Oberleitung, mit Batterie und mit Wasserstoff.
Weil die Plattform modular ist, kann derselbe Grundtyp sehr unterschiedlich ausfallen.
Nachfolger des Desiro ML
Der Mireo löst eine ältere Baureihe von Siemens ab.
Sein Vorgänger ist der Desiro ML.
Mit dem Mireo kam modernere Technik auf die Gleise.
Name und erste Daten wurden 2016 vorgestellt.
Verschiedene Varianten
Den Mireo gibt es in mehreren Ausführungen.
Sie unterscheiden sich in der Zahl der Wagen und der Einstiegshöhe.
So passt der Zug zu unterschiedlichen Strecken und Bahnsteigen.
Die Besteller können die Ausstattung festlegen.
Die Akku-Variante
Für Strecken ohne Oberleitung gibt es den Mireo Plus B.
Dieser bezieht seinen Fahrstrom aus Batterien.
Er ist damit ein Akkumulatortriebwagen.
Die zweiteilige Akku-Version fährt bis zu 140 Kilometer pro Stunde.
Die Wasserstoff-Variante
Eine weitere Version ist der Mireo Plus H.
Er gewinnt seinen Strom aus Brennstoffzellen mit Wasserstoff.
Auch er braucht keine durchgehende Oberleitung.
So lassen sich Dieselzüge auf manchen Strecken ersetzen.
Bis zu 200 km/h
Die meisten Mireo sind für 160 Kilometer pro Stunde bestellt.
Technisch ist aber mehr möglich.
Auf Wunsch kann der Zug für bis zu 200 Kilometer pro Stunde geliefert werden.
Das macht die Plattform auch für schnellere Linien interessant.
Wie viele verkauft wurden
Bis November 2025 wurden über 550 Mireo-Triebzüge verkauft.
Die Bestellungen verteilen sich auf viele Flotten.
Darin stecken die reinen Elektroversionen ebenso wie Akku- und Wasserstoffzüge.
Der Mireo ist damit in vielen Regionen vertreten.
Wie stark der Zug ist
Die Leistung des Mireo ist skalierbar.
Sie richtet sich nach der Variante und dem Einsatzzweck.
Bei der S-Bahn Rhein-Neckar liegt die Dauerleistung bei rund 2600 Kilowatt.
So lässt sich der Antrieb an die jeweilige Linie anpassen.
Woher der Strom kommt
Die Standardversion fährt elektrisch mit Oberleitung.
Sie nutzt 15 Kilovolt und 16,7 Hertz Wechselspannung.
Das ist das übliche Bahnstromsystem in Deutschland.
Die Akku- und Wasserstoffversionen kommen zusätzlich ohne Fahrdraht aus.
Ab wann er gebaut wird
Der Name Mireo wurde Mitte 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge begann 2018.
Seitdem wächst die Zahl der bestellten Züge stetig.
Die Plattform wird laufend um neue Varianten ergänzt.
Wofür er fährt
Der Mireo bedient vor allem den Nahverkehr.
Dazu gehört zum Beispiel die S-Bahn Rhein-Neckar.
Mit Akku und Wasserstoff erreicht er auch nicht elektrifizierte Strecken.
So deckt eine Plattform viele verschiedene Aufgaben ab.
Wie 160 km/h einzuordnen sind
Mit 160 Kilometern pro Stunde liegt der Mireo im zügigen Nahverkehr.
Für Regionalexpress-Linien ist das ein gutes Tempo.
An Fernzüge mit 230 oder 300 Kilometern pro Stunde kommt er nicht heran.
Dafür punktet er mit Flexibilität und sparsamem Betrieb.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
