Wie schnell fährt ein Pendolino im Regelbetrieb?

Zahlen, bitte!

„Bitte festhalten ist nicht nötig, der Pendolino legt sich in der Kurve von selbst sanft zur Seite.“

Wie schnell fährt ein Pendolino im Regelbetrieb?

→ Ein Neigezug in Zahlen.

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Kurz gesagt

Ein Pendolino erreicht im Regelbetrieb bis zu 250 Kilometer pro Stunde. Seine Besonderheit ist die Neigetechnik, mit der er Kurven schneller durchfährt.

Der Pendolino ist ein Zug mit einer besonderen Begabung.

Er legt sich in Kurven zur Seite wie ein Motorradfahrer.

Dadurch fährt er dort schneller, wo andere Züge bremsen müssen.

14.02.2016, Wrocław Główny ED250 012 ()
Foto: Adam Kilian, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

250 km/h

im Regelbetrieb

Höchstgeschwindigkeit der meisten Baureihen

bis 8°

Neigung

der Wagenkästen in der Kurve

seit 1988

im Liniendienst

erste Serienversion ETR 450

Die Neigetechnik erlaubt in Kurven ein höheres Tempo, ohne dass es den Fahrgästen unangenehm wird.

250 Kilometer pro Stunde im Alltag

Die meisten Pendolino-Züge fahren im Regelbetrieb bis zu 250 Kilometer pro Stunde.

Das gilt für die heute üblichen Baureihen in mehreren Ländern.

Damit zählt der Pendolino zu den schnelleren Zügen Europas.

Seine eigentliche Stärke liegt aber nicht im reinen Spitzentempo.

SBB ETR 610 hält in Montreux
Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Geheimnis der Neigetechnik

Der Pendolino kann seine Wagenkästen in der Kurve zur Seite neigen.

Dadurch wirkt die Fliehkraft für die Fahrgäste weniger stark.

Der Zug kann Kurven deshalb schneller durchfahren als ein starrer Zug.

Auf kurvenreichen Strecken spart das viel Zeit.

Genau dafür wurde der Pendolino einst entwickelt.

Gut zu wissen

Die hier genannten 250 Kilometer pro Stunde gelten für den normalen Linienbetrieb.

Auf Testfahrten haben einzelne Pendolino-Züge höhere Werte erreicht, die im Alltag aber nicht gefahren werden.

Warum das Tempo in der Kurve zählt

Viele alte Bahnstrecken in Europa sind kurvenreich.

Sie führen durch Täler und um Berge herum.

Ein normaler Zug muss vor jeder engen Kurve bremsen.

Der Pendolino dagegen hält sein Tempo weitgehend.

Wie die Neigung funktioniert

Sensoren messen ständig die Kräfte in der Kurve.

Eine Steuerung berechnet daraus die passende Neigung.

Hydraulik oder Elektrik kippen dann die Wagenkästen sanft zur Seite.

Bis zu acht Grad Neigung sind dabei möglich.

Die Geschichte des Pendolino

Die Idee stammt aus Italien und reicht bis in die 1960er Jahre zurück.

Ein erster Versuchszug trug die Bezeichnung ETR 401.

Die erste Serienversion ETR 450 ging 1988 in den Liniendienst.

Seitdem wurde die Technik stetig verbessert.

Heute gehört der Pendolino zum Hersteller Alstom.

Viele Baureihen in vielen Ländern

Den Pendolino gibt es in mehreren Generationen.

Dazu zählen die Baureihen ETR 450, ETR 460 und ETR 610.

In Italien, Großbritannien, Polen und weiteren Ländern ist er im Einsatz.

Trotz unterschiedlicher Namen steckt überall dieselbe Grundidee.

Der Pendolino in Polen

In Polen fährt eine moderne Pendolino-Version mit der Bezeichnung ED250.

Auch sie erreicht im Regelbetrieb bis zu 250 Kilometer pro Stunde.

Auf einer Testfahrt fuhr dieser Zug sogar noch deutlich schneller.

Im Alltag bleibt es aber beim zugelassenen Tempo.

Komfort für die Fahrgäste

Die Neigetechnik macht die Fahrt durch Kurven angenehmer.

Ohne sie würden die Reisenden stärker zur Seite gedrückt.

So bleibt das schnelle Tempo auch bequem.

Getränke auf dem Tisch bleiben meist dort, wo sie stehen.

Grenzen der Technik

Die Neigetechnik ist aufwendig und muss gut gewartet werden.

Auf ganz geraden Schnellfahrstrecken bringt sie kaum einen Vorteil.

Dort sind einfache Hochgeschwindigkeitszüge oft die bessere Wahl.

Ihren Vorteil spielt der Pendolino vor allem auf alten, kurvigen Linien aus.

Was die Zahlen bedeuten

250 Kilometer pro Stunde klingen zunächst nicht nach einem Rekord.

Doch im Zusammenspiel mit der Neigetechnik wird daraus ein großer Zeitgewinn.

Der Pendolino zeigt, dass kluge Technik mehr zählt als das reine Spitzentempo.

Die Zahlen erklären, warum er bis heute so gefragt ist.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt ein Pendolino im Regelbetrieb?
Die meisten Baureihen erreichen bis zu 250 Kilometer pro Stunde.
Was ist das Besondere am Pendolino?
Er neigt seine Wagenkästen in der Kurve und fährt Kurven dadurch schneller.
Seit wann gibt es den Pendolino?
Die erste Serienversion ETR 450 ging 1988 in den Liniendienst.
In welchen Ländern fährt er?
Unter anderem in Italien, Großbritannien und Polen.
Wie stark neigt sich der Zug?
Die Wagenkästen neigen sich um bis zu acht Grad.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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