Zahlen, bitte!
„Ob in Madrid, Peking oder Frankfurt, überall rollt dieselbe Zugfamilie an den Bahnsteig, der Siemens Velaro.“
In wie vielen Ländern fährt der Siemens Velaro?
→ Eine Zugfamilie in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Der Siemens Velaro fährt in rund neun Ländern. Dazu zählen Spanien, Deutschland, China, Russland, die Türkei und die Länder des Eurostar-Netzes.
Der Siemens Velaro ist einer der erfolgreichsten Hochgeschwindigkeitszüge der Welt.
Man trifft ihn unter vielen Namen und in vielen Ländern.
Trotz unterschiedlicher Farben steckt überall dieselbe Grundtechnik.

Die wichtigsten Zahlen
rund 9
Länder
im Betrieb oder im Eurostar-Netz
bis 380 km/h
Spitzentempo
in der chinesischen Variante erreicht
seit 2000er
im Einsatz
erste Velaro E in Spanien
Vom spanischen AVE über den russischen Sapsan bis zum Eurostar steckt überall ein Velaro.
Ein Zug mit vielen Heimaten
Der Siemens Velaro fährt in einer ganzen Reihe von Ländern.
Zählt man alle Staaten zusammen, kommt man auf rund neun.
In fünf davon fährt er unter einer eigenen nationalen Bezeichnung.
Hinzu kommen die Länder, die der Eurostar miteinander verbindet.

Spanien als erstes Land
Seinen Anfang nahm der Velaro in Spanien.
Dort fährt er als Baureihe der staatlichen Bahn RENFE.
Die spanische Version trägt den Namen Velaro E.
Sie ist für sehr hohe Geschwindigkeiten zugelassen.
Gut zu wissen
Die genaue Länderzahl hängt davon ab, ob man die Eurostar-Länder einzeln zählt.
Zusätzlich sind Velaro-Varianten für weitere Länder wie Ägypten und die USA bestellt.
Der Velaro in Deutschland
In Deutschland fährt der Velaro bei der Deutschen Bahn.
Dort gehört er zu den Baureihen 407 und 408.
Er ergänzt die bekannte ICE-Flotte.
Im Alltag erreicht er bis zu 320 Kilometer pro Stunde.
Der Velaro in China
Auch in China ist der Velaro unterwegs.
Dort trägt er die Bezeichnung CRH3.
Die chinesische Version erreichte auf Testfahrten besonders hohe Werte.
Bis zu 380 Kilometer pro Stunde wurden dabei gemessen.
Der Sapsan in Russland
In Russland fährt der Velaro unter dem Namen Sapsan.
Das russische Wort bedeutet Wanderfalke.
Der Zug verbindet die großen Städte Moskau und Sankt Petersburg.
Er ist an die kalten Winter des Landes angepasst.
Der Velaro in der Türkei
In der Türkei fährt eine Velaro-Version als Teil des YHT.
Sie trägt die Bezeichnung HT80000.
Dort ist sie für bis zu 300 Kilometer pro Stunde zugelassen.
So reicht die Zugfamilie bis an den Rand Europas.
Der Eurostar für mehrere Länder
Als Eurostar e320 verbindet der Velaro gleich mehrere Länder.
Er fährt zwischen Großbritannien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden.
Dafür ist er für verschiedene Stromsysteme ausgerüstet.
Ein einziger Zug durchquert so mehrere Staaten ohne Halt an der Grenze.
Weitere Länder in Planung
Die Liste der Velaro-Länder wächst weiter.
Für Ägypten wurde eine eigene Version bestellt.
Auch in den USA soll eine Variante zum Einsatz kommen.
Damit greift die Zugfamilie bald über Europa und Asien hinaus.
Eine Familie, viele Namen
Velaro E, CRH3, Sapsan und Eurostar klingen sehr unterschiedlich.
Dahinter steckt jedoch immer dieselbe Grundkonstruktion.
Jedes Land passt den Zug an seine Bedürfnisse an.
Das reicht von der Spannung im Fahrdraht bis zur Innenausstattung.
Was die Zahlen bedeuten
Rund neun Länder zeigen, wie weit sich der Velaro verbreitet hat.
Er ist zu einem Weltreisenden unter den Schnellzügen geworden.
Seine Grundtechnik bewährt sich von Spanien bis China.
Die Zahlen erklären, warum der Velaro als großer Erfolg gilt.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
