Wie schnell fährt die Baureihe 218?

Zahlen, bitte!

„Am Bahnsteig fährt eine Diesellok der Baureihe 218 ein: bis zu 140 Stundenkilometer schnell und über Jahrzehnte im Dienst.“

Wie schnell fährt die Baureihe 218?

→ Eine Lokomotive in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Baureihe 218 fährt bis zu 140 km/h, einzelne Varianten sogar 160 km/h. Die Diesellok leistet bis zu 2800 PS und wiegt rund 79 Tonnen.

Die Baureihe 218 ist eine der bekanntesten Dieselloks der deutschen Eisenbahn.

Über Jahrzehnte zog sie Personen- und Güterzüge über nicht elektrifizierte Strecken.

Ihre Höchstgeschwindigkeit ist für eine Diesellok durchaus ansehnlich.

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Foto: FreeSchhaltefolie, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

140 km/h

Höchstgeschwindigkeit

Varianten bis 160 km/h

bis 2800 PS

Leistung

rund 2060 kW

79 t

Dienstmasse

bei 16,4 m Länge

Gebaut wurde die Baureihe 218 in großer Stückzahl zwischen 1968 und 1979.

140 km/h, einige bis 160

Die meisten Loks der Baureihe 218 fahren bis zu 140 Stundenkilometer schnell.

Einzelne Varianten sind für 160 Stundenkilometer zugelassen.

Für eine Diesellokomotive ist das ein hoher Wert.

Damit kann die 218 auch schnelle Reisezüge ziehen.

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Foto: FreeSchhaltefolie, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Universallok der Bundesbahn

Die Baureihe 218 gilt als klassische Universallokomotive.

Sie zog sowohl Personenzüge als auch Güterzüge.

Besonders auf Strecken ohne Oberleitung war sie zu Hause.

So wurde sie über Jahrzehnte zum vertrauten Bild.

Gut zu wissen

Die genaue Höchstgeschwindigkeit hängt von der Unterbauart ab; im Alltag fuhr die große Mehrheit der Loks bis 140 km/h.

Dieselhydraulische Loks wie die 218 brauchen keine Oberleitung und sind damit auf unelektrifizierten Strecken unverzichtbar.

Dieselhydraulischer Antrieb

Die 218 hat einen dieselhydraulischen Antrieb.

Der Dieselmotor treibt dabei über ein hydraulisches Getriebe die Räder an.

Dieses Prinzip war bei der Deutschen Bundesbahn weit verbreitet.

Es macht die Lok robust und flexibel einsetzbar.

Bis zu 2800 PS

Je nach Motor leistet die Lok rund 2500 bis 2800 PS.

In der Einheit Kilowatt sind das etwa 1839 bis 2060 Kilowatt.

Diese Kraft reicht für schwere Züge und steile Strecken.

Die stärkeren Motoren kamen in den späteren Bauserien zum Einsatz.

Ein großer Dieselmotor

Im Inneren arbeitet je nach Variante ein V12- oder ein V16-Dieselmotor.

Die Motoren stammen unter anderem vom Hersteller MTU.

Ein einzelner großer Motor treibt die ganze Lok an.

Sein Brummen kennen viele von früheren Bahnreisen.

79 Tonnen schwer

Die Dienstmasse der Lok beträgt rund 79 Tonnen.

Dieses Gewicht verteilt sich auf vier Achsen.

Pro Achse ruhen so etwa 20 Tonnen auf der Schiene.

Das sorgt für genug Reibung, um schwere Züge zu ziehen.

16,4 Meter lang

Über die Puffer gemessen ist die Lok 16,4 Meter lang.

Das ist für eine vierachsige Diesellok eine typische Größe.

In diesem Rahmen stecken Motor, Getriebe und Führerstände.

Zwei Führerstände erlauben das Fahren in beide Richtungen.

Gebaut von 1968 bis 1979

Die erste Lok entstand bereits 1968.

Die große Serie folgte zwischen 1971 und 1979.

In diesen Jahren entstand die Baureihe in großer Zahl.

Sie prägte den Dieselbetrieb der Bundesbahn für lange Zeit.

Die Achsfolge B-Strich-B-Strich

Die Lok hat die Achsformel B’B’.

Das bedeutet zwei Drehgestelle mit je zwei angetriebenen Achsen.

Alle vier Achsen werden also angetrieben.

Diese Bauweise ist bei vielen Streckenloks üblich.

Wo die 218 fährt

Ihr Revier waren und sind Strecken ohne Oberleitung.

Dort, wo kein Fahrdraht hängt, braucht es Diesel.

Die 218 zog Eilzüge, Nahverkehr und auch Fernzüge.

Bis heute ist sie auf einzelnen Strecken im Einsatz.

Warum 140 km/h genügt

Auf vielen Dieselstrecken wird ohnehin nicht schneller gefahren.

Enge Kurven und viele Halte bremsen den Verkehr.

Für diesen Einsatz sind 140 km/h völlig ausreichend.

Die schnelleren Varianten kamen gezielt dort zum Einsatz, wo es nötig war.

Ein Klassiker im Dienst

Die Baureihe 218 gilt als eine der letzten großen Dieselloks im Regelbetrieb.

Viele Exemplare liefen jahrzehntelang zuverlässig.

Bahnfreunde schätzen sie bis heute.

Ihre lange Dienstzeit ist ein Wert für sich.

Die Varianten mit 160 km/h

Einzelne Unterbauarten der 218 wurden für 160 km/h ertüchtigt.

Sie kamen vor schnellen Reisezügen zum Einsatz.

Technisch unterschieden sie sich im Getriebe.

So deckte die Baureihe ein breites Aufgabenfeld ab.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt die Baureihe 218?
Die meisten Loks erreichen 140 km/h, einzelne Varianten sind für 160 km/h zugelassen.
Wie stark ist die Lok?
Je nach Motor leistet sie rund 2500 bis 2800 PS, also etwa 1839 bis 2060 Kilowatt.
Wie wird sie angetrieben?
Sie hat einen dieselhydraulischen Antrieb mit einem V12- oder V16-Dieselmotor.
Wann wurde die 218 gebaut?
Die erste Lok entstand 1968, die große Serie folgte zwischen 1971 und 1979.
Wie schwer und wie lang ist sie?
Die Lok wiegt rund 79 Tonnen und ist über die Puffer gemessen 16,4 Meter lang.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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