Zahlen, bitte!
„Einfahrt eines Stadler Flirt: ein moderner Niederflurzug, der meist bis zu 160 Stundenkilometer schnell fährt.“
Wie schnell fährt ein Stadler Flirt?
→ Ein Triebzug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Ein Stadler Flirt fährt meist bis zu 160 km/h, einzelne Ausführungen sogar 200 km/h. Der Niederflurtriebzug wird seit 2004 gebaut.
Der Flirt ist einer der verbreitetsten Regionalzüge Europas.
Er fährt in vielen Ländern im Nah- und Regionalverkehr.
Seine Höchstgeschwindigkeit hängt von der jeweiligen Ausführung ab.

Die wichtigsten Zahlen
160 km/h
Höchstgeschwindigkeit
meist, teils bis 200
bis 90 %
Niederfluranteil
des Fahrgastraums
seit 2004
im Bau
von Stadler Rail
Der Name Flirt steht für flinker leichter innovativer Regional-Triebzug.
Meist 160 km/h
Die meisten Flirt-Triebzüge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern ausgelegt.
Das passt gut zum Regional- und Nahverkehr.
Auf vielen Strecken ist dieses Tempo die Obergrenze.
Für den typischen Einsatz reicht es damit völlig aus.

Teilweise bis 200 km/h
Einige Ausführungen des Flirt fahren sogar bis zu 200 Stundenkilometer.
Diese schnelleren Varianten kommen auf längeren Strecken zum Einsatz.
So kann der Zug auch im schnellen Regionalverkehr mithalten.
Die Spanne reicht damit von 120 bis 200 km/h.
Gut zu wissen
Weil es den Flirt in vielen Ausführungen gibt, reicht die Höchstgeschwindigkeit je nach Bestellung von 120 bis 200 km/h.
Ein hoher Niederfluranteil bedeutet, dass der Innenraum weitgehend auf einer Ebene liegt und sich bequem begehen lässt.
Was der Name Flirt bedeutet
Flirt ist eine Abkürzung und wird groß geschrieben.
Sie steht für flinker leichter innovativer Regional-Triebzug.
Der Name beschreibt also schon das Einsatzgebiet.
Heute deutet der Hersteller das Kürzel auch für den Intercity-Verkehr.
Ein Niederflurtriebzug
Der Flirt ist ein Niederflurtriebzug.
Der Niederfluranteil beträgt bis zu 90 Prozent des Fahrgastraums.
Das erleichtert den Einstieg ohne hohe Stufen.
Besonders für Familien und Menschen mit Gepäck ist das praktisch.
Für Regional- und S-Bahn-Verkehr
Entwickelt wurde der Zug für den Regional- und S-Bahn-Verkehr.
Er hält oft und beschleunigt dabei zügig.
Viele Türen sorgen für einen schnellen Fahrgastwechsel.
So passt er gut zu dicht getakteten Linien.
Vom Schweizer Hersteller Stadler
Gebaut wird der Flirt vom Schweizer Hersteller Stadler Rail.
Das Unternehmen ist auf Nah- und Regionalfahrzeuge spezialisiert.
Der Flirt wurde zu einem seiner größten Erfolge.
In vielen Ländern Europas ist er unterwegs.
Elektrisch, Diesel oder Zweikraft
Den Flirt gibt es mit verschiedenen Antrieben.
Neben rein elektrischen Zügen gibt es dieselelektrische Einheiten.
Außerdem werden Fahrzeuge mit Zweikraftantrieb angeboten.
So lässt sich der Zug auf vielen Streckenarten einsetzen.
Seit 2004 im Bau
Der erste Flirt entstand im Jahr 2004.
Seitdem wird der Zug laufend weiterentwickelt.
Immer neue Ausführungen kamen hinzu.
Das Grundkonzept blieb dabei erhalten.
Die Jakobs-Drehgestelle
Beim Flirt stehen die Wagen auf gemeinsamen Drehgestellen.
Diese sogenannten Jakobs-Drehgestelle liegen zwischen zwei Wagen.
Das macht den Zug leicht und laufruhig.
Zugleich verbindet es die Wagen zu einer festen Einheit.
Je nach Ausführung verschieden
Länge und Leistung des Flirt hängen von der Bestellung ab.
Die Leistung reicht von rund 1000 bis 4000 Kilowatt.
Auch die Zahl der Wagen variiert.
So wird jeder Flirt auf seinen Einsatz zugeschnitten.
Ein Erfolg in vielen Ländern
Der Flirt fährt längst nicht nur in der Schweiz.
In zahlreichen europäischen Ländern ist er im Einsatz.
Viele Verkehrsverbünde setzen auf das bewährte Modell.
So wurde der Flirt zu einem Standardzug des Regionalverkehrs.
Warum 160 km/h der Standard ist
Im Regionalverkehr zählt weniger die Spitze als die Beschleunigung.
Zwischen den vielen Halten kommt es auf schnelles Anfahren an.
160 km/h reichen für die allermeisten Strecken.
Nur auf langen Abschnitten lohnen sich die schnelleren Varianten.
Der Meterspur-Flirt
Vom Flirt wurde auch eine Variante für die Meterspur abgeleitet.
Diese entstand ab 2009 unter dem Begriff Meterspur-Flirt.
Sie fährt auf schmaleren Gleisen als die Normalspur.
So brachte Stadler das Konzept auch auf kleine Netze.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
