Wie schnell fährt die Baureihe 143?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis 3 wartet eine Lok aus DDR-Zeiten, die bis heute viele Nahverkehrszüge zieht.“

Wie schnell fährt die Baureihe 143?

→ Eine Lokomotive in Zahlen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Die Baureihe 143 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Sie war die Universallok der Deutschen Reichsbahn der DDR.

Die Baureihe 143 ist eine Elektrolokomotive aus der Zeit der DDR.

Ursprünglich trug sie die Bezeichnung Baureihe 243.

Ihre Höchstgeschwindigkeit ist für ihren Zweck gut gewählt.

Elektrolokomotive der Baureihe 143
Foto: Köf3, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

120 km/h

Höchstgeschwindigkeit

Universallok

3500 kW

Dauerleistung

rund 4760 PS

646 Loks

gebaute Serienmaschinen

zusätzlich ein Prototyp

Die Baureihe 143 fährt 120 Kilometer pro Stunde und entstand in über 640 Exemplaren.

Die kurze Antwort

Die Baureihe 143 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde.

Für eine Universallok ist das ein passender Wert.

Sie zieht damit vor allem Nahverkehrs- und Güterzüge.

Für Rekorde war sie nie gedacht.

Baureihe 143 vor einem Nahverkehrszug
Foto: Cobatfor, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Was die Zahl bedeutet

Eine Universallok soll viele verschiedene Aufgaben übernehmen.

120 Kilometer pro Stunde reichen für Regionalzüge und leichtere Güterzüge.

Höhere Geschwindigkeiten bleiben schnelleren Loks vorbehalten.

Die Zahl zeigt den Alltagscharakter dieser Maschine.

Gut zu wissen

Die Baureihe 143 hieß bei der Deutschen Reichsbahn der DDR noch Baureihe 243.

Mit über 640 gebauten Serienmaschinen zählt sie zu den häufigsten Elektroloks in Deutschland.

Woher die Lok stammt

Die Lok wurde für die Deutsche Reichsbahn der DDR entwickelt.

Dort lief sie zunächst unter der Baureihe 243.

Gebaut wurde sie im Lokomotivbau in Sachsen.

Sie sollte ältere Loks ersetzen und das Netz modernisieren.

Vom 243 zum 143

Nach der deutschen Einheit kamen die Loks zur Deutschen Bahn.

Dabei wurde die Baureihe 243 in die Baureihe 143 umgezeichnet.

Technisch blieb die Lok im Kern dieselbe.

Nur die Nummer an der Front änderte sich.

Wie viele gebaut wurden

Es entstand zunächst ein Prototyp.

Von 1984 bis 1991 folgten 646 Serienmaschinen.

Damit gehört die Lok zu den meistgebauten Elektroloks in Deutschland.

Sie prägte den Betrieb im Osten über Jahrzehnte.

Die Bauzeit

Der Prototyp entstand 1982.

Die Serienfertigung lief von 1984 bis 1991.

Das war die letzte Phase der Deutschen Reichsbahn.

Viele Loks liefen danach bei der Deutschen Bahn weiter.

Die Leistung

Die Dauerleistung beträgt 3500 Kilowatt.

Das entspricht etwa 4760 Pferdestärken.

Diese Leistung macht die Lok vielseitig einsetzbar.

Sie reicht für schwere Nahverkehrs- und Güterzüge.

Die Bremsen

Neben der Druckluftbremse hat die Lok eine Widerstandsbremse.

Diese Bremse arbeitet mit einer Dauerleistung von 2200 Kilowatt.

Sie wandelt Bewegungsenergie in Wärme um.

Das schont die mechanischen Bremsen.

Wo sie im Einsatz war

Die Baureihe 143 zog viele Jahre S-Bahn- und Regionalzüge.

Auch im Güterverkehr war sie häufig zu sehen.

Durch ihre Vielseitigkeit kam sie fast überall im Osten zum Einsatz.

Später fuhr sie auch in anderen Teilen Deutschlands.

Warum 120 reicht

Im Nahverkehr wird häufig gehalten und selten lange schnell gefahren.

120 Kilometer pro Stunde genügen für diese Aufgaben.

Auch leichtere Güterzüge brauchen kein höheres Tempo.

Die Lok ist damit für ihren Zweck richtig ausgelegt.

Vergleich mit modernen Zügen

Ein ICE 3neo fährt mit 320 Kilometern pro Stunde ein Vielfaches schneller.

Doch der ICE ist ein reiner Fernverkehrszug.

Die Baureihe 143 gehört in den Nahverkehr und vor Güterzüge.

Ein direkter Vergleich der Spitzenwerte führt daher in die Irre.

Einordnung der Zahl

Mit 120 Kilometern pro Stunde ist die Baureihe 143 eine typische Universallok.

Ihre Stärke liegt in der Vielseitigkeit, nicht im Tempo.

Sie ist ein Stück Eisenbahngeschichte aus der DDR.

Viele Menschen verbinden mit ihr den Nahverkehr der letzten Jahrzehnte.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt die Baureihe 143?
Sie erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde.
Wie hieß die Lok früher?
Bei der Deutschen Reichsbahn der DDR trug sie die Bezeichnung Baureihe 243.
Wie viele wurden gebaut?
Ein Prototyp und 646 Serienmaschinen.
Wann wurde sie gebaut?
Der Prototyp 1982, die Serie von 1984 bis 1991.
Wofür wurde die Lok genutzt?
Als Universallok vor Nahverkehrs- und Güterzügen.

Weiterfahrt

→ Alle Schalter – zurück zur Übersicht

→ Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →