Zahlen, bitte!
„Auf der Schnellfahrstrecke nach Barcelona beschleunigt die Ente, der Talgo 350, auf über dreihundert Kilometer pro Stunde.“
Wie schnell fährt der Talgo 350?
→ Ein Schnellzug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Talgo 350 erreicht im Regelbetrieb bis zu 330 Kilometer pro Stunde. Bei einer Testfahrt im Jahr 2004 fuhr er sogar 365 Kilometer pro Stunde.
In Spanien fährt ein Hochgeschwindigkeitszug mit einem lustigen Spitznamen.
Die Menschen nennen ihn El Pato, auf Deutsch die Ente.
Hinter dem Namen steckt der schnelle Talgo 350.

Die wichtigsten Zahlen
330 km/h
im Regelbetrieb
zugelassene Höchstgeschwindigkeit
365 km/h
Rekord 2004
bei einer nächtlichen Testfahrt
El Pato
Spitzname
spanisch für die Ente
Für die 651 Kilometer zwischen Madrid und Barcelona wurde der Zug von Anfang an geplant.
330 Kilometer pro Stunde im Betrieb
Der Talgo 350 ist für bis zu 330 Kilometer pro Stunde zugelassen.
Damit gehört er zu den schnellsten Zügen Spaniens.
Im Alltag fährt er diese Geschwindigkeit auf den großen Schnellfahrstrecken.
Sein Tempo liegt auf dem Niveau der schnellsten europäischen Züge.

Der Rekord von 2004
Noch schneller war der Talgo 350 bei einer Testfahrt.
In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2004 erreichte er 365 Kilometer pro Stunde.
Solche Läufe dienen der Zulassung des Zuges.
Im normalen Betrieb wird dieses Tempo nicht gefahren.
Gut zu wissen
Der Rekord von 365 Kilometern pro Stunde entstand bei einer nächtlichen Testfahrt und nicht im Fahrgastbetrieb.
Im Alltag bleibt es bei der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 330 Kilometern pro Stunde.
Warum er die Ente heißt
Der Zug trägt den Spitznamen El Pato, zu Deutsch die Ente.
Der Name geht auf die Form der Lokomotive zurück.
Ihre lange, flache Nase erinnert an einen Entenschnabel.
In Spanien hat sich dieser liebevolle Name fest eingebürgert.
Gebaut für Madrid und Barcelona
Der Talgo 350 wurde für eine bestimmte Strecke entwickelt.
Er sollte Madrid und Barcelona miteinander verbinden.
Diese Strecke ist rund 651 Kilometer lang.
Der Zug nahm dort im Februar 2005 den Betrieb auf.
Ziel war eine Fahrzeit von nur gut zweieinhalb Stunden.
Was Talgo besonders macht
Talgo ist ein spanischer Hersteller mit einer eigenen Bauweise.
Seine Wagen sind kurz und ruhen auf einzelnen Rädern statt auf schweren Drehgestellen.
Dadurch liegen die Wagenböden besonders tief.
Das senkt den Schwerpunkt und erleichtert das Ein- und Aussteigen.
Diese Technik gilt als Markenzeichen von Talgo.
Die Baureihe 102
Bei der spanischen Bahn trägt der Talgo 350 die Bezeichnung Baureihe 102.
Er besteht aus zwei Triebköpfen und einer Reihe kurzer Mittelwagen.
Die Triebköpfe liefern die Kraft für das hohe Tempo.
Dazwischen reihen sich die typischen flachen Talgo-Wagen.
Eine zweite Lieferung
Später bestellte Spanien eine weitere Serie des Zuges.
Diese trägt die Bezeichnung Baureihe 112.
Sie fährt unter anderem in Richtung Málaga und Valencia.
So verbreitete sich der Talgo 350 über mehrere Strecken des Landes.
Der Talgo 350 in der Wüste
Der Talgo 350 fährt nicht nur in Spanien.
Eine besondere Version rollt durch die Wüste Saudi-Arabiens.
Dort verbindet sie die Städte Mekka und Medina.
Für die Hitze und den Sand wurde der Zug eigens angepasst.
Vergleich mit anderen Zügen
Mit 330 Kilometern pro Stunde ist der Talgo 350 sehr schnell.
Der deutsche ICE erreicht bis zu 300 Kilometer pro Stunde.
Der französische TGV fährt bis zu 320 Kilometer pro Stunde.
Der Talgo 350 bewegt sich damit an der europäischen Spitze.
Warum Spanien auf Tempo setzt
Spanien besitzt eines der größten Schnellfahrnetze der Welt.
Weite Entfernungen zwischen den Städten machen schnelle Züge sinnvoll.
Der Talgo 350 war ein wichtiger Baustein dieses Netzes.
Er brachte die großen Städte deutlich näher zusammen.
Was die Zahlen bedeuten
330 Kilometer pro Stunde im Betrieb und 365 im Rekord sind starke Werte.
Sie zeigen, dass hinter dem lustigen Spitznamen ernste Technik steckt.
Der Talgo 350 verbindet spanischen Erfindergeist mit hohem Tempo.
Die Zahlen erklären, warum die Ente bis heute geschätzt wird.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
