Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, Sie reisen im ersten seiner Art: Der ICE 1 fährt seit 1991 mit bis zu 280 Kilometern pro Stunde.“
Wie schnell fährt der ICE 1?
→ Ein Zug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der ICE 1 war 1991 der erste Serien-Hochgeschwindigkeitszug in Deutschland. Planmäßig fährt er mit bis zu 280 Kilometern pro Stunde. Zwischen zwei Triebköpfen laufen bis zu zwölf Mittelwagen.
Mit ihm begann in Deutschland das Zeitalter der schnellen Züge.
Der ICE 1 rollte 1991 als erster seiner Art über die Gleise.
Bis heute ist er ein vertrautes Bild im Fernverkehr.

Der ICE 1 in Zahlen
280 km/h
Höchstgeschwindigkeit
im planmäßigen Betrieb
1991
erster Einsatz
der erste Serien-ICE
bis 411 m
Zuglänge
die längsten ICE-Einheiten
60
gebaute Triebzüge
nach dem Unglück von Eschede noch 59
Quelle: Wikipedia „ICE 1″. Werte gerundet, Stand 2026.
Die kurze Antwort
Der ICE 1 fährt planmäßig mit bis zu 280 Kilometern pro Stunde.
Seit 1991 ist er im Einsatz.
Er war der erste in Serie gebaute Hochgeschwindigkeitszug Deutschlands.
Mit ihm begann die Geschichte des InterCityExpress.
Bis heute gehört er zum Fernverkehr.

Was 280 km/h bedeuten
280 Kilometer pro Stunde sind rund 78 Meter in jeder Sekunde.
In einer Minute legt der Zug damit fast fünf Kilometer zurück.
Erreicht wird dieses Tempo nur auf den Schnellfahrstrecken.
Auf vielen anderen Strecken fährt der Zug langsamer.
Dort lassen Kurven und Signale kein so hohes Tempo zu.
Gut zu wissen
Ein Triebkopf ist ein Fahrzeug an der Zugspitze, das nur Antriebstechnik und einen Führerstand enthält, aber keine Fahrgäste befördert.
Mit dem ICE 1 gingen 1991 auch die ersten deutschen Schnellfahrstrecken in Betrieb, darunter Hannover–Würzburg.
Zwei Triebköpfe, viele Wagen
An beiden Enden des Zuges sitzt ein Triebkopf der Baureihe 401.
Diese Triebköpfe enthalten die Antriebstechnik.
Dazwischen laufen bis zu zwölf Mittelwagen.
Die Fahrgäste sitzen in diesen Mittelwagen.
So entsteht ein besonders langer Zug.
Bis zu 411 Meter lang
Ein voller ICE 1 misst bis zu 411 Meter.
Damit ist er die längste ICE-Einheit.
Zwei davon passen nicht an einen 400-Meter-Bahnsteig.
Deshalb fahren ICE 1 nicht in Doppeltraktion.
Jeder Zug fährt für sich allein.
Seit 1991 im Dienst
Der ICE 1 kam 1991 in den Fahrgastbetrieb.
Gleichzeitig gingen die ersten Schnellfahrstrecken in Betrieb.
Der Zug wurde rasch zum Symbol der modernen Bahn.
Über drei Jahrzehnte ist er nun unterwegs.
Viele Reisende kennen ihn seit ihrer Jugend.
60 Triebzüge
Insgesamt wurden 60 Triebzüge des ICE 1 gebaut.
Beim Unglück von Eschede 1998 ging einer verloren.
Seither sind es 59 Einheiten.
Diese bilden bis heute das Rückgrat ihrer Baureihe.
Neuere Modelle ergänzen sie im Fernverkehr.
Die Modernisierung
Zwischen 2005 und 2008 wurden die Züge erneuert.
Technik und Innenraum wurden überarbeitet.
So blieb der ICE 1 auf der Höhe der Zeit.
Dadurch konnte er viele weitere Jahre fahren.
Ein neuer Anstrich gab ihm ein frisches Gesicht.
Der Unterschied zu neueren ICE
Spätere Bauarten fahren schneller als der ICE 1.
Der ICE 3 etwa erreicht bis zu 300 Kilometer pro Stunde.
Der ICE 1 bleibt mit 280 km/h knapp darunter.
Dafür ist er der klassische Vertreter mit Triebköpfen.
Neuere Züge verteilen den Antrieb über den ganzen Zug.
Wo er fährt
Der ICE 1 ist vor allem auf langen Nord-Süd-Linien unterwegs.
Er verbindet große Städte über weite Strecken.
Oft führt sein Weg bis an den Rand der Alpen.
Als zuverlässiger Zug ist er ein Arbeitspferd im Fernverkehr.
Sein Einsatzgebiet reicht quer durch Deutschland.
Was die Zahl im Alltag heißt
280 km/h ist die Spitze, die der Zug erreichen kann.
Im Alltag fährt er oft langsamer, wo die Strecke es verlangt.
Für die Fahrgäste zählt vor allem der ruhige, schnelle Lauf.
Der ICE 1 steht für den Beginn des schnellen Reisens in Deutschland.
Seine Zahl erzählt ein Stück Verkehrsgeschichte.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
