Zahlen, bitte!
„Die Wuppertaler Schwebebahn schwebt auf 13 Kilometern über Fluss und Straße quer durch die Stadt.“
Wie lang ist die Wuppertaler Schwebebahn?
→ Eine Bahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Wuppertaler Schwebebahn ist 13,231 Kilometer lang und hat 20 Stationen. Als einschienige Hängebahn fährt sie seit 1901 über die Wupper.
Die Wuppertaler Schwebebahn ist das Wahrzeichen der Stadt an der Wupper.
Sie fährt nicht auf, sondern unter ihrer Schiene.
Quer durch Wuppertal schwebt sie über Fluss und Straße.

Die wichtigsten Zahlen
13,231 km
Streckenlänge
einschienige Hängebahn
20
Stationen
von Vohwinkel bis Oberbarmen
1901
Eröffnung
Gesamtstrecke 1903
Über weite Strecken schwebt die Bahn zwölf bis vierzehn Meter über dem Wasser der Wupper.
13 Kilometer über der Stadt
Die Wuppertaler Schwebebahn ist 13,231 Kilometer lang.
Damit zieht sie sich einmal quer durch die langgestreckte Stadt.
Als Durchmesserlinie verbindet sie den Westen mit dem Osten.
Für Wuppertal ist sie die wichtigste Verkehrslinie.

20 Stationen auf der Strecke
Entlang der Strecke liegen 20 Stationen.
Sie führen von Vohwinkel über Elberfeld und Barmen bis Oberbarmen.
Die Haltestellen liegen hoch über Straße und Fluss.
Treppen und Aufzüge bringen die Fahrgäste hinauf.
Gut zu wissen
Die Wuppertaler Schwebebahn ist rund zwei Monate älter als die technisch verwandte Dresdner Schwebebahn.
Weil die Bahn vollständig vom Straßenverkehr getrennt verläuft, wird sie ähnlich wie eine U-Bahn als unabhängige Bahn eingestuft.
Eine einschienige Hängebahn
Die Schwebebahn ist eine einschienige Hängebahn.
Ihre Wagen hängen unter einer einzigen Fahrschiene.
Diese Schiene ruht auf einem Stahlgerüst.
So schwebt die Bahn über allem anderen Verkehr.
Zwölf bis 14 Meter über der Wupper
Über dem Fluss liegt die Schienenoberkante im Schnitt zwölf bis 14 Meter hoch.
Nach anderen Angaben sind es sogar bis zu 16 Meter.
So folgt die Bahn dem Lauf der Wupper.
Von oben haben die Fahrgäste einen besonderen Blick.
Acht Meter über der Straße
Nicht überall verläuft die Bahn über dem Fluss.
Im westlichen Teil schwebt sie über der Straße.
Dort liegt die Schiene rund acht Meter über dem Boden.
Unter der Bahn fließt also der normale Straßenverkehr.
Das System Eugen Langen
Der offizielle Name lautet Einschienige Hängebahn System Eugen Langen.
Eugen Langen war der Erfinder dieser Bauweise.
Nach demselben Prinzip entstand auch die Dresdner Schwebebahn.
Das Wort Schwebebahn setzte sich erst später durch.
Eröffnet im Jahr 1901
Der erste Abschnitt ging 1901 in Betrieb.
Die Gesamtstrecke war 1903 vollendet.
Seither fährt die Bahn fast ununterbrochen.
Sie gehört damit zu den ältesten Bahnen ihrer Art.
Von Vohwinkel nach Oberbarmen
Die Strecke beginnt im Westen in Vohwinkel.
Sie führt über Elberfeld-West, Elberfeld und Barmen.
Im Osten endet sie in Oberbarmen.
Dazwischen durchquert sie das ganze Stadtgebiet.
Über Fluss und Straße
Die Schwebebahn kennt zwei Arten von Strecke.
Den größten Teil fährt sie über der Wupper.
Im Westen verläuft sie über der Straße.
Beide Abschnitte verlangten unterschiedliche Stützen.
Die Zehn-Pfennig-Fahrt von 1901
Für den ersten Abschnitt kostete die Fahrt 1901 je nach Klasse zehn oder zwanzig Pfennig.
Für die 1903 vollendete Gesamtstrecke waren es dreißig oder vierzig Pfennig.
Damals gab es noch mehrere Wagenklassen.
Die Preise zeigen, wie alltäglich die Bahn von Anfang an war.
Tuffi, der Elefant
1950 sprang die Zirkuselefantenkuh Tuffi aus einem fahrenden Wagen in die Wupper.
Der Sprung ging als Legende in die Stadtgeschichte ein.
Tuffi überlebte den Sturz mit leichten Blessuren.
Bis heute erinnert die Geschichte an dieses ungewöhnliche Ereignis.
Schneezüge am Morgen
Bei starkem Schneefall fahren morgens besondere Schneezüge.
Sie rollen vor Betriebsbeginn ohne Fahrgäste über die Strecke.
So fällt der Schnee vom Gerüst.
Erst danach beginnt der reguläre Betrieb.
Ein Wahrzeichen Wuppertals
Die Schwebebahn prägt das Bild der Stadt wie kein anderes Bauwerk.
Sie gilt als wichtigste Sehenswürdigkeit Wuppertals.
Zugleich ist sie ein ganz normales Verkehrsmittel.
Alltag und Attraktion fallen hier zusammen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
