Zahlen, bitte!
„Dieser Zug fährt über die Westbahn von Wien über St. Pölten und Linz bis nach Salzburg.“
Wie lang ist die Westbahn in Österreich?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Westbahn in Österreich ist rund 312 Kilometer lang. Sie verbindet die Hauptstadt Wien über St. Pölten und Linz mit Salzburg und ist die wichtigste Ost-West-Achse des Landes.
Quer durch Österreich zieht sich eine der ältesten und wichtigsten Bahnstrecken des Landes.
Die Westbahn verbindet die Hauptstadt Wien mit Salzburg nahe der deutschen Grenze.
Ihre Länge zeigt, welche Entfernung sie überbrückt.

Die wichtigsten Zahlen
rund 312 km
Länge Wien–Salzburg
genau etwa 312,2 Kilometer
1860
in Betrieb genommen
Kaiserin Elisabeth-Bahn
2 Strecken
Alte und Neue Westbahn
jeweils zweigleisig
Heute wird die Strecke von den ÖBB betrieben und gehört zu deren Kernnetz.
Die kurze Antwort
Die Westbahn in Österreich ist rund 312 Kilometer lang.
Genau genommen misst sie etwa 312,2 Kilometer.
Sie führt von Wien über St. Pölten und Linz nach Salzburg.
Damit ist sie eine der längsten Hauptbahnen des Landes.

Wo die Strecke verläuft
Die Westbahn beginnt in der Bundeshauptstadt Wien.
Von dort führt sie nach Westen durch Niederösterreich und Oberösterreich.
Wichtige Zwischenstationen sind St. Pölten und Linz.
Am westlichen Ende liegt die Mozartstadt Salzburg.
Gut zu wissen
Der Name Westbahn bezeichnet die Strecke, es gibt in Österreich aber auch ein privates Bahnunternehmen gleichen Namens.
Die Neubaustrecke zwischen Wien und St. Pölten mit dem Wienerwaldtunnel gehört zu den modernsten Abschnitten im österreichischen Netz.
Eine elektrifizierte Hauptbahn
Die Westbahn ist durchgehend elektrifiziert.
Die Züge fahren mit Strom aus der Oberleitung.
Als Hauptbahn trägt sie sehr viel Verkehr.
Schnelle Fernzüge und Regionalzüge nutzen die Strecke gemeinsam.
Alte und Neue Westbahn
Genau genommen besteht die Westbahn aus zwei Strecken.
Die Alte Westbahn ist die ursprüngliche, zweigleisige Linie.
Dazu kam die ebenfalls zweigleisige Neue Westbahn.
Beide verlaufen auf Teilen des Weges nebeneinander.
Der schnelle Neubauabschnitt
Zwischen Wien und St. Pölten entstand eine moderne Neubaustrecke.
Sie führt unter anderem durch den langen Wienerwaldtunnel.
Auf ihr können Züge besonders schnell fahren.
So verkürzte sich die Reisezeit zwischen den Städten spürbar.
Die Geschichte der Strecke
Die Westbahn wurde von einer privaten Gesellschaft gebaut.
Diese trug den Namen k.k. privilegierte Kaiserin Elisabeth-Bahn.
Die Strecke wurde 1860 in Betrieb genommen.
Sie gehört damit zu den ältesten Hauptbahnen Österreichs.
Benannt nach einer Kaiserin
Der Name der Erbauergesellschaft erinnert an Kaiserin Elisabeth.
Sie ist bis heute als Sisi weithin bekannt.
Viele frühe Bahnen trugen die Namen von Herrschern oder Herrscherinnen.
Das zeigt, welche Bedeutung die Eisenbahn damals hatte.
Vom Privat- zum Staatsbetrieb
Ursprünglich lag die Strecke in privater Hand.
Später ging sie in staatlichen Besitz über.
Heute betreiben die Österreichischen Bundesbahnen die Infrastruktur.
Die Westbahn zählt zu deren Kernnetz.
Hauptstädte und große Städte
Die Strecke verbindet gleich mehrere bedeutende Städte.
Am Anfang steht die Bundeshauptstadt Wien.
In der Mitte liegt mit Linz die Hauptstadt Oberösterreichs.
Am Ende wartet Salzburg nahe der Grenze zu Bayern.
St. Pölten als Zwischenhalt
Ein wichtiger Halt ist St. Pölten.
Die Stadt ist die Landeshauptstadt von Niederösterreich.
Sie liegt nicht weit westlich von Wien.
Der Neubauabschnitt bindet sie besonders schnell an die Hauptstadt an.
Das Rückgrat des Fernverkehrs
Die Westbahn ist die wichtigste Ost-West-Achse Österreichs.
Auf ihr verkehren die schnellsten Fernzüge des Landes.
Sie bündelt den Verkehr zwischen Osten und Westen.
Ohne sie wäre das österreichische Netz kaum denkbar.
Teil einer europäischen Achse
Die Westbahn ist mehr als eine rein österreichische Strecke.
Sie ist Teil einer wichtigen Verbindung durch Mitteleuropa.
Von Salzburg aus geht es weiter in Richtung München.
Von Wien aus setzt sich die Achse nach Osten fort.
Vergleich der Länge
Mit rund 312 Kilometern ist die Westbahn sehr lang.
Sie gehört zu den längsten durchgehenden Hauptbahnen Österreichs.
Viele Regionalstrecken messen nur einen Bruchteil davon.
Die Länge spiegelt die Weite des Landes von Ost nach West.
Was 312 km im Alltag bedeuten
Für die ganze Strecke braucht ein schneller Zug rund zweieinhalb Stunden.
Früher dauerte diese Reise deutlich länger.
Der Ausbau der Strecke hat die Fahrzeit stark verkürzt.
So rücken Wien und Salzburg immer näher zusammen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
