Zahlen, bitte!
„Diese kurze Standseilbahn bringt Sie in Lugano von der Altstadt hinauf zum Bahnhof der SBB.“
Wie lang ist die Standseilbahn Lugano Città–Stazione?
→ Eine Standseilbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Standseilbahn Lugano Città–Stazione ist nur 204 Meter lang. Die bereits 1886 eröffnete Bahn verbindet die Altstadt am See mit dem höher gelegenen SBB-Bahnhof.
In der Tessiner Stadt Lugano liegt der Bahnhof deutlich über der Altstadt am Hang.
Damit niemand den steilen Weg zu Fuß gehen muss, gibt es eine kleine Standseilbahn.
Ihre Länge überrascht, denn sie gehört zu den kürzeren Bahnen ihrer Art.

Die wichtigsten Zahlen
204 m
Streckenlänge
eine sehr kurze Standseilbahn
1886
Eröffnung
eine der älteren Bahnen der Schweiz
rund 2,9 Mio.
Fahrgäste pro Jahr
trotz der kurzen Strecke
Die Bahn dient dem innerstädtischen Verkehr und verbindet die Altstadt mit dem Bahnhof der SBB.
Die kurze Antwort
Die Standseilbahn Lugano Città–Stazione ist nur 204 Meter lang.
Damit gehört sie zu den kürzesten Bahnen ihrer Art.
Trotzdem erfüllt sie eine wichtige Aufgabe im Alltag.
Sie überwindet den Höhenunterschied zwischen Stadt und Bahnhof.

Was eine Standseilbahn ist
Eine Standseilbahn fährt auf Schienen einen Hang hinauf und hinab.
Dabei hängen zwei Wagen an einem gemeinsamen Seil.
Fährt der eine Wagen hinauf, fährt der andere hinab.
Die beiden Wagen gleichen sich so gegenseitig aus.
Gut zu wissen
Città bedeutet auf Italienisch Stadt und Stazione bedeutet Bahnhof, der Name beschreibt also die beiden Endpunkte.
Mit nur 204 Metern ist die Bahn ein gutes Beispiel dafür, dass eine Standseilbahn vor allem Höhe und nicht Weite überwinden soll.
Von der Altstadt zum Bahnhof
Die Bahn verbindet die Altstadt von Lugano mit dem Bahnhof.
Der italienische Name lautet Funicolare Lugano Città–Stazione.
Città steht dabei für die Stadt, Stazione für den Bahnhof.
So ist schon im Namen die ganze Strecke beschrieben.
Warum sie gebraucht wird
Der Bahnhof der SBB liegt in Lugano oberhalb der Altstadt.
Zwischen beiden liegt ein spürbarer Höhenunterschied.
Zu Fuß wäre das ein anstrengender Anstieg.
Die Standseilbahn nimmt den Reisenden diesen Weg ab.
Nur 204 Meter lang
Mit 204 Metern ist die Strecke sehr kurz.
Die Fahrt dauert daher nur wenige Augenblicke.
Für eine Standseilbahn ist das eine geringe Länge.
Trotzdem lohnt sich die Bahn, weil der Weg steil ist.
Eine steile Strecke
Die Bahn überwindet ihre Höhe auf kurzer Distanz.
Die Steigung liegt bei etwa 252 Promille.
Promille beschreibt, wie viele Meter es pro tausend Meter bergauf geht.
252 Promille bedeuten also einen deutlich spürbaren Anstieg.
Fahrt auf Meterspur
Die Gleise haben eine Spurweite von 1000 Millimetern.
Das nennt man Meterspur.
Viele Schweizer Bergbahnen nutzen diese schmale Spur.
Sie eignet sich gut für enge und steile Strecken.
Schon seit 1886 in Betrieb
Die Bahn wurde bereits im Jahr 1886 eröffnet.
Damit gehört sie zu den älteren Bahnen der Schweiz.
Seit weit über hundert Jahren fährt sie den gleichen Weg.
Über die Zeit wurde sie mehrfach erneuert.
Erstaunlich viele Fahrgäste
Jährlich nutzen rund 2,9 Millionen Menschen die Bahn.
Das ist für eine so kurze Strecke eine große Zahl.
Viele davon sind Reisende auf dem Weg zum oder vom Bahnhof.
Die Bahn ist damit stark in den Alltag eingebunden.
Der Name Sassellina
Seit 2016 trägt die Bahn auch den Namen Sassellina.
Solche Spitznamen schaffen eine Verbindung zur Stadt.
Für Einheimische ist die Bahn ein vertrautes Verkehrsmittel.
Touristen entdecken sie oft eher zufällig.
Ein Teil des Nahverkehrs
Die Bahn ist kein reines Ausflugsziel.
Sie dient vor allem dem innerstädtischen Verkehr.
Pendler und Reisende nutzen sie Tag für Tag.
Damit ist sie ein echter Teil des öffentlichen Nahverkehrs.
Mitten im Tessin
Lugano liegt im Kanton Tessin im Süden der Schweiz.
Dort wird vor allem Italienisch gesprochen.
Die Stadt liegt malerisch am Luganersee.
Die Standseilbahn gehört zu ihrem Stadtbild.
Noch mehr Bahnen in Lugano
Lugano hat nicht nur diese eine Standseilbahn.
Auf den Hausberg Monte Brè führt eine weitere Bahn.
Auch den San Salvatore erschließt eine Standseilbahn.
Diese beiden sind jedoch vor allem Ausflugsbahnen.
Was 204 Meter im Alltag bedeuten
Die kurze Fahrt spart den steilen Fußweg zum Bahnhof.
Reisende erreichen so bequem ihren Zug.
Gerade mit Gepäck ist das ein großer Vorteil.
So verbindet die kleine Bahn zwei wichtige Punkte der Stadt.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
