Wie lang ist die Waldviertelbahn?

Zahlen, bitte!

„Schmalspur im Waldviertel: Von Gmünd aus führen die Gleise in drei Richtungen durch Wälder und über Hügel.“

Wie lang ist die Waldviertelbahn?

→ Ein Bahnnetz in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Waldviertelbahn ist ein zusammenhängendes Netz von Schmalspurstrecken mit 760 Millimetern Spurweite im nördlichen Niederösterreich. Von Gmünd aus führen die Gleise über rund 82 Kilometer nach Groß Gerungs im Süden sowie nach Litschau und Heidenreichstein im Norden. Heute wird die Bahn nur noch touristisch betrieben.

Das Waldviertel ist eine waldreiche Landschaft im Norden Niederösterreichs.

Mitten hindurch führt seit über hundert Jahren eine schmalspurige Bahn.

Ihre Gleise sind enger als bei normalen Zügen, das passte zu der hügeligen Gegend.

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Foto: Herbert Ortner, Vienna, Austria, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Waldviertelbahn in Zahlen

82 km

Gesamtlänge des Netzes

drei zusammenhängende Strecken

760 mm

Spurweite

schmaler als die Normalspur

1900

Eröffnung Nordast

Gmünd nach Litschau und Heidenreichstein

1902

Eröffnung Südast

erstes Teilstück ab Gmünd

1903

bis Groß Gerungs

teils mit Gebirgsbahncharakter

3

Streckenäste

von Gmünd aus

Quellen: deutschsprachige Wikipedia zu den Waldviertler Schmalspurbahnen. Werte gerundet.

Bahn durch das Waldviertel

Das Waldviertel liegt im Norden Niederösterreichs an der Grenze zu Tschechien.

Es ist bekannt für Wälder, Granit und eine ruhige, hügelige Landschaft.

Mitten hindurch führt ein Netz schmalspuriger Bahnstrecken.

Ausgangspunkt aller Strecken ist die Stadt Gmünd.

Von dort fächern sich die Gleise in mehrere Richtungen auf.

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Foto: Unknown authorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Zahlen des Netzes

Zusammen sind die Strecken rund 82 Kilometer lang.

Die Spurweite beträgt 760 Millimeter.

Das ist deutlich schmaler als die Normalspur mit 1435 Millimetern.

Das Netz besteht aus drei zusammenhängenden Ästen.

Alle gehen vom Bahnhof Gmünd aus.

Gut zu wissen

Die Waldviertelbahn wird heute nur noch touristisch betrieben, vor allem im Sommer und mit Dampfzügen.

Alle drei Streckenäste gehen vom Bahnhof Gmünd in Niederösterreich aus.

Der Nordast nach Litschau und Heidenreichstein

Nach Norden führen die Strecken nach Litschau und Heidenreichstein.

Mit dem Bau dieser Strecken wurde im April 1899 begonnen.

Schon im Juli 1900 fuhr der erste planmäßige Zug.

Als Loks kamen Maschinen der Reihe U zum Einsatz.

Diese hatten sich zuvor auf einer anderen Schmalspurbahn bewährt.

Der Südast nach Groß Gerungs

Nach Süden führt die längste und aufwändigste Strecke.

Im August 1902 fuhr der Eröffnungszug von Gmünd nach Bad Großpertholz.

Im März 1903 folgte die Fortsetzung bis Groß Gerungs.

Dieser Abschnitt hat streckenweise den Charakter einer Gebirgsbahn.

Die Gleise winden sich dort in Kurven den Hang hinauf.

Warum 760 Millimeter

Viele Nebenbahnen wurden einst besonders schmal gebaut.

Schmale Gleise sind günstiger und passen sich dem Gelände besser an.

Im hügeligen Waldviertel war das ein großer Vorteil.

So konnte die Bahn engere Kurven fahren als eine normale Strecke.

Die Spurweite von 760 Millimetern war in Österreich weit verbreitet.

Die Glasindustrie als Antrieb

Den Anstoß zur Bahn gab die ansässige Glasindustrie.

Sie brauchte eine Verbindung für Rohstoffe und Waren.

Ein erstes Projekt führte noch über Altnagelberg nach Litschau.

1896 wurde Gmünd als Ausgangspunkt festgelegt.

1897 kam die Abzweigung nach Heidenreichstein hinzu.

Der Bau um 1900

Die Planungen begannen schon in den 1890er Jahren.

Im April 1899 rückten die Bautrupps für die Nordstrecken an.

Im Juni 1900 gab es die ersten Probefahrten.

Am 4. Juli 1900 begann der planmäßige Verkehr.

Ein Jahr später startete der Bau der Südstrecke.

Heute nur noch touristisch

Den alltäglichen Verkehr gibt es auf der Bahn längst nicht mehr.

Heute werden alle Äste ausschließlich touristisch genutzt.

Betrieben wird die Bahn von der NÖVOG und einem Schmalspurbahnverein.

Im Sommer fahren Ausflugs- und Dampfzüge.

So bleibt die alte Technik für die Gäste erlebbar.

Was Schmalspur bedeutet

Auf einer Schmalspurbahn liegen die Schienen enger zusammen.

Die Fahrzeuge sind dadurch schmaler und leichter.

Das erlaubt engere Kurven und steilere Abschnitte.

Dafür fahren die Züge meist langsamer als auf der Hauptbahn.

Für eine Ausflugsbahn ist das kein Nachteil, sondern Teil des Reizes.

Durch Wälder und über Hügel

Die Strecken führen durch die typische Landschaft des Waldviertels.

Sie durchqueren Wälder, Wiesen und kleine Orte.

Besonders der Südast gewinnt spürbar an Höhe.

Immer wieder öffnen sich dabei weite Ausblicke.

Diese Fahrten machen die Bahn zu einem beliebten Ausflugsziel.

Über 120 Jahre alt

Die ersten Strecken fuhren schon ab 1900.

Damit ist die Bahn weit über hundert Jahre alt.

In dieser Zeit hat sich ihr Zweck stark gewandelt.

Aus einer wichtigen Nebenbahn wurde eine Museumsstrecke.

Die Gleise und viele Fahrzeuge aber stammen noch aus der frühen Zeit.

Warum sich die Zahlen lohnen

Die Waldviertelbahn ist mit rund 82 Kilometern ein ganzes Netz.

Von Gmünd aus führen drei Äste in verschiedene Richtungen.

Die schmale Spur von 760 Millimetern prägt die Bahn bis heute.

Seit 1900 verbindet sie die Orte des Waldviertels.

Wer die Zahlen kennt, versteht die besondere Rolle dieser Bahn.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Waldviertelbahn?
Die drei zusammenhängenden Strecken sind zusammen rund 82 Kilometer lang.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Sie ist schmalspurig mit 760 Millimetern, also deutlich enger als die Normalspur.
Wohin führen die Strecken?
Von Gmünd aus nach Groß Gerungs im Süden sowie nach Litschau und Heidenreichstein im Norden.
Seit wann fährt die Bahn?
Der Nordast ging 1900 in Betrieb, der Südast nach Groß Gerungs 1902 und 1903.
Wer betreibt die Bahn heute?
Die NÖVOG und ein Schmalspurbahnverein betreiben sie, ausschließlich für den touristischen Verkehr.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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