Wie lang ist die Außerfernbahn?

Zahlen, bitte!

„Grenzverkehr auf einem Gleis: Diese Bahn fährt von Kempten über Tirol zurück nach Bayern, nach Garmisch-Partenkirchen.“

Wie lang ist die Außerfernbahn?

→ Eine Bahnstrecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Außerfernbahn ist eine eingleisige Nebenbahn zwischen Bayern und Tirol. Auf rund 94 Kilometern führt sie von Kempten über Pfronten und Reutte nach Garmisch-Partenkirchen. Sie wurde zwischen 1895 und 1913 eröffnet und überquert dabei zweimal die deutsch-österreichische Grenze.

Das Außerfern ist eine Tiroler Region rund um die Stadt Reutte.

Durch sie führt eine Bahnstrecke, die Bayern mit Bayern verbindet, über einen Umweg durch Österreich.

Deshalb überquert die Außerfernbahn gleich zweimal die Grenze.

Katzenbergtunnel Ausserfernbahn
Foto: Tubantia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Außerfernbahn in Zahlen

94 km

Streckenlänge

Kempten bis Garmisch-Partenkirchen

1435 mm

Spurweite

normalspurig

1895

erste Eröffnung

Abschnitt ab Kempten

1913

letzte Eröffnung

bis zur vollständigen Strecke

2

Grenzübertritte

zwischen Bayern und Tirol

1

Gleis

eingleisige Nebenbahn

Quellen: deutschsprachige Wikipedia zur Außerfernbahn. Werte gerundet.

Eine Bahn rund um Reutte

Das Außerfern ist eine Region im Nordwesten Tirols.

In ihrer Mitte liegt die Stadt Reutte.

Durch das Tal führt die Außerfernbahn.

Sie verbindet die bayerischen Städte Kempten und Garmisch-Partenkirchen.

Dazwischen durchquert sie ein Stück Österreich.

425 außerfernbahn
Foto: GertZu25, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Zahlen der Strecke

Die Außerfernbahn ist rund 94 Kilometer lang.

Sie ist durchgehend eingleisig.

Gefahren wird auf Normalspur mit 1435 Millimetern.

Damit entspricht sie der üblichen Spurweite in Deutschland und Österreich.

Trotzdem bleibt sie eine ruhige Nebenbahn.

Gut zu wissen

Die Außerfernbahn überquert zweimal die deutsch-österreichische Grenze. Der österreichische Abschnitt ist nur über Bayern erreichbar.

Zwischen Garmisch-Partenkirchen und Pfronten-Steinach fährt die Bahn elektrisch, sonst mit Dieseltriebwagen.

Der Verlauf über die Grenze

Die Strecke beginnt im Westen in Kempten im Allgäu.

Von dort führt sie über Pfronten zur Grenze.

In Österreich erreicht sie Reutte im Außerfern.

Danach kehrt sie bei Griesen wieder nach Bayern zurück.

Am Ende erreicht sie Garmisch-Partenkirchen.

Zweimal über die Grenze

Weil die Strecke durch Tirol führt, überquert sie zweimal die Grenze.

Einmal von Bayern nach Österreich, einmal zurück.

Der österreichische Abschnitt hat keinen direkten Anschluss ans übrige Netz Österreichs.

Fachleute sprechen deshalb von einem Inselbetrieb.

Die Bahn ist dort nur über Bayern erreichbar.

Teilweise elektrifiziert

Nicht die ganze Strecke fährt mit Oberleitung.

Zwischen Garmisch-Partenkirchen und Pfronten-Steinach ist sie elektrifiziert.

Auf dem übrigen Abschnitt fahren Dieseltriebwagen.

So teilt sich die Strecke in zwei verschiedene Betriebsarten.

Das ist für eine durchgehende Linie ungewöhnlich.

Alte Handelswege als Idee

Schon früh gab es Pläne für eine Bahn über den Fernpass.

Die Handelsstädte wollten alte Routen nach Oberitalien beleben.

Doch für den Fernverkehr wurde später die Arlbergbahn bevorzugt.

So blieb für das Außerfern nur eine Lokalbahn übrig.

1892 fiel die Entscheidung für eine solche Strecke von Kempten nach Pfronten.

Der Bau ab 1894

Im März 1894 begann der Bau an der Wertachbrücke.

Die Arbeiten führten Stück für Stück Richtung Grenze.

Kurz vor der Eröffnung gab es im November 1895 einen Erdrutsch.

Er ereignete sich ausgerechnet an der Wertachbrücke.

Trotzdem konnte der Betrieb bald aufgenommen werden.

Eröffnet in Etappen

Die Außerfernbahn entstand nicht auf einmal.

Zwischen 1895 und 1913 wurde sie Abschnitt für Abschnitt eröffnet.

Zuerst war der westliche Teil ab Kempten fertig.

Später folgten die Abschnitte durch Tirol.

Erst 1913 war die ganze Strecke durchgehend befahrbar.

Anschluss an andere Strecken

Die Außerfernbahn steht nicht für sich allein.

Im Osten trifft sie auf die Mittenwaldbahn und die Strecke nach München.

Im Westen schließt sie an die Strecken Richtung Lindau und Neu-Ulm an.

So verbindet sie mehrere größere Linien miteinander.

Für das Außerfern ist sie die wichtigste Bahnverbindung.

Was eine Nebenbahn ist

Eine Nebenbahn trägt weniger Verkehr als eine Hauptbahn.

Sie ist oft eingleisig und für geringeres Tempo gebaut.

Dafür erschließt sie Täler und kleinere Orte.

Die Außerfernbahn ist ein typisches Beispiel dafür.

Sie bringt die Menschen des Außerfern an das große Netz heran.

Reutte als Mittelpunkt

Reutte ist der größte Ort an der österreichischen Strecke.

Hier halten die Züge und wechseln Fahrgäste.

Von dort ist die Region rund um die Zugspitze gut erreichbar.

Die Bahn bringt im Sommer wie im Winter viele Ausflügler.

So ist sie auch für den Tourismus wichtig.

Über hundert Jahre in Betrieb

Seit der ersten Eröffnung 1895 fährt die Bahn durch das Tal.

In dieser langen Zeit wurde sie mehrfach erneuert.

Ein Teil der Strecke bekam später eine Oberleitung.

Der grenzüberschreitende Betrieb aber blieb bestehen.

Damit ist die Außerfernbahn ein Stück gelebte Verkehrsgeschichte.

Warum sich die Zahlen lohnen

Die Außerfernbahn ist mit rund 94 Kilometern recht lang.

Auf einem Gleis führt sie quer über die Grenze.

Zweimal wechselt sie zwischen Bayern und Tirol.

Ein Teil fährt elektrisch, der andere mit Diesel.

Wer die Zahlen kennt, versteht die Besonderheit dieser Strecke.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Außerfernbahn?
Die Strecke von Kempten über Reutte nach Garmisch-Partenkirchen ist rund 94 Kilometer lang.
Welche Orte verbindet die Bahn?
Sie führt von Kempten über Pfronten und Reutte nach Garmisch-Partenkirchen.
Warum überquert sie zweimal die Grenze?
Weil sie zwei bayerische Städte über einen Umweg durch Tirol verbindet. Der österreichische Teil ist ein Inselbetrieb.
Ist die Strecke elektrifiziert?
Nur teilweise: zwischen Garmisch-Partenkirchen und Pfronten-Steinach. Sonst fahren Dieseltriebwagen.
Seit wann gibt es die Bahn?
Sie wurde zwischen 1895 und 1913 abschnittsweise eröffnet.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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