Wie lang ist die Waldenburgerbahn?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Schweizer Bahn fährt 13 Kilometer von Liestal hinauf nach Waldenburg.“

Wie lang ist die Waldenburgerbahn?

→ Eine Schmalspurstrecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Waldenburgerbahn ist 13,03 Kilometer lang und verbindet Liestal mit Waldenburg im Kanton Basel-Landschaft. Bis 2021 fuhr sie als einzige Schweizer Personenbahn in der sehr schmalen Spur von 750 Millimetern. Danach wurde sie für rund 300 Millionen Franken auf Meterspur umgebaut. Eröffnet wurde die Bahn bereits 1880.

Manche Bahnen ändern mit den Jahren nur ihre Fahrzeuge.

Die Waldenburgerbahn hat gleich ihre ganze Spurweite gewechselt.

Ihre Länge von gut 13 Kilometern blieb dabei aber gleich.

Waldenburger Bahn Gesellschaft 1880
Foto: Unbekannte Autoren und Grafiker; Scan vom EDHAC e., Public domain, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

13,03 km

Streckenlänge

Liestal–Waldenburg

750→1000 mm

Spurweite

2021/22 auf Meterspur umgebaut

35 ‰

größte Steigung

hinauf ins Waldenburgertal

1880

Eröffnung

seit über 140 Jahren

Die Streckenlänge beträgt 13,03 Kilometer; bis zum 6. April 2021 fuhr die Bahn in 750 Millimeter Spur, danach wurde sie auf Meterspur umgebaut.

Die Bahn ins Waldenburgertal

Die Waldenburgerbahn verbindet die Stadt Liestal mit der Gemeinde Waldenburg.

Beide liegen im Schweizer Kanton Basel-Landschaft.

Die Strecke ist 13,03 Kilometer lang und einspurig.

Sie führt stetig hinauf in das Waldenburgertal.

Betrieben wird sie von der Baselland Transport, kurz BLT.

Waldenburgerbahn ()
Foto: Mike Knell, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Wie die Zahl zustande kommt

Die 13,03 Kilometer messen den Weg von Liestal nach Waldenburg.

Liestal ist zugleich ein wichtiger Bahnknoten der Region.

Von dort steigt die Bahn ins enge Tal hinauf.

Für eine kleine Vorortbahn ist das eine handliche Länge.

Jeder Kilometer bringt die Fahrgäste näher an die Berge.

Gut zu wissen

Die Waldenburgerbahn war bis zum 6. April 2021 die einzige Schweizer Personenbahn in 750 Millimeter Spur; danach wurde sie für rund 300 Millionen Franken auf Meterspur umgebaut.

Die Streckenlänge von 13,03 Kilometern blieb dabei unverändert.

Einst die schmalste der Schweiz

Bis 2021 war die Waldenburgerbahn etwas Einmaliges.

Sie fuhr als einzige Schweizer Personenbahn in 750 Millimeter Spur.

Das ist eine besonders schmale Spurweite.

Keine andere Bahn im Land nutzte sie im Personenverkehr.

Damit war die Bahn eine echte Rarität.

Die große Umspurung

2021 und 2022 wurde die Bahn grundlegend umgebaut.

Bis zum 6. April 2021 fuhr sie noch in der alten schmalen Spur.

Danach wurde die ganze Strecke auf Meterspur umgespurt.

Der Umbau kostete rund 300 Millionen Franken.

Dazu kamen komplett neue Fahrzeuge.

Warum die Spur geändert wurde

Die alte 750-Millimeter-Spur war ein Einzelfall.

Ersatzteile und Fahrzeuge dafür waren schwer zu bekommen.

Mit der Meterspur schließt die Bahn an gängige Technik an.

Neue Fahrzeuge lassen sich so leichter beschaffen.

Die Umspurung sichert den Betrieb für die Zukunft.

Seit 1880 unterwegs

Eröffnet wurde die Waldenburgerbahn im November 1880.

Schon damals verband sie Liestal mit Waldenburg.

Über die Jahrzehnte blieb die Strecke nahezu gleich lang.

Nur Technik und Fahrzeuge änderten sich immer wieder.

Über 140 Jahre ist die Bahn damit alt.

Von der WB zur BLT

Lange war die Bahn eine eigenständige Gesellschaft, die WB.

Ihr gehörten sowohl die Strecke als auch die Fahrzeuge.

2016 fusionierte sie mit der Baselland Transport.

Seitdem ist die BLT für die Bahn zuständig.

So wurde aus der kleinen Bahn ein Teil eines größeren Netzes.

Liestal, der Ausgangspunkt

Startpunkt der Strecke ist der Bahnhof Liestal.

Dort treffen die Fahrgäste auf die großen Linien der Schweizer Bahn.

Von Liestal aus steigt die Waldenburgerbahn ins Tal.

Der Umstieg ist kurz und bequem.

So ist die kleine Bahn gut an den Fernverkehr angebunden.

Ein ordentlicher Anstieg

Von Liestal bis Waldenburg gewinnt die Bahn spürbar an Höhe.

Die größte Steigung beträgt 35 Promille.

Für eine Adhäsionsbahn ist das ein kräftiger Wert.

Die Fahrzeuge arbeiten sich zuverlässig nach oben.

Gerade das macht die kurze Fahrt reizvoll.

Neue Fahrzeuge, alte Strecke

Nach dem Umbau fahren moderne Triebwagen.

Die Trasse selbst folgt aber weiter dem alten Verlauf.

So verbindet die Bahn frische Technik mit vertrauter Strecke.

Die Länge von 13,03 Kilometern blieb gleich.

Nur die Spur unter den Rädern ist breiter geworden.

Eine Bahn im Alltag

Die Waldenburgerbahn ist keine Museumsbahn.

Sie fährt im dichten Takt für Pendler und Schüler.

Für das Tal ist sie ein wichtiges Verkehrsmittel.

Viele Menschen nutzen sie täglich.

Ohne die Bahn stünde das Tal schlechter da.

Durch das enge Tal

Das Waldenburgertal ist schmal und von Hügeln umgeben.

Die Bahn schmiegt sich an den Talboden.

Straße und Schiene teilen sich oft wenig Platz.

Gerade deshalb war die schmale Spur einst praktisch.

Heute meistert die Meterspur dasselbe Tal.

Was die Umspurung bedeutet

Mit der Umspurung endete ein Stück Schweizer Bahngeschichte.

Die letzte 750-Millimeter-Personenbahn des Landes verschwand.

Dafür ist die Bahn nun technisch auf dem neuesten Stand.

Alt und neu treffen auf derselben Strecke aufeinander.

Die Länge aber blieb über all die Jahre dieselbe.

Was 13 Kilometer bedeuten

13 Kilometer sind mit dem Auto schnell gefahren.

Für das Waldenburgertal sind sie die wichtige Verbindung nach Liestal.

Die Strecke knüpft das Tal an das große Bahnnetz.

Jeder Kilometer trägt Pendler und Gäste ins Tal.

Deshalb ist diese Zahl für die Region sehr wertvoll.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Waldenburgerbahn?
Sie ist 13,03 Kilometer lang und verbindet Liestal mit Waldenburg im Kanton Basel-Landschaft.
Was war an ihrer Spurweite besonders?
Bis 2021 war sie die einzige Schweizer Personenbahn in der sehr schmalen Spur von 750 Millimetern. Danach wurde sie auf Meterspur umgebaut.
Warum wurde die Spur geändert?
Die alte Spur war ein Einzelfall, Ersatzteile und Fahrzeuge waren schwer zu bekommen. Mit der Meterspur lässt sich der Betrieb mit gängiger Technik sichern. Der Umbau kostete rund 300 Millionen Franken.
Seit wann fährt die Bahn?
Seit 1880. Über die Jahrzehnte blieb die Strecke gleich lang, nur Technik und Fahrzeuge änderten sich, zuletzt mit der Umspurung.
Wer betreibt die Waldenburgerbahn?
Heute die Baselland Transport (BLT). Die frühere eigenständige Waldenburgerbahn-Gesellschaft fusionierte 2016 mit der BLT.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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