Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Bahn bringt Sie auf 18,2 Kilometern von Innsbruck steil hinauf nach Fulpmes im Stubaital.“
Wie lang ist die Stubaitalbahn?
→ Eine Schmalspurstrecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Stubaitalbahn ist 18,164 Kilometer lang und verbindet Innsbruck mit Fulpmes in Tirol. Sie ist meterspurig und fährt seit 1904 elektrisch. Mit bis zu 46 Promille Steigung ist sie eine ungewöhnlich steile Adhäsionsbahn. Heute verkehrt sie nach dem Tram-Train-Prinzip bis mitten nach Innsbruck.
Es gibt Bahnen, die fahren über Land, und solche, die mitten durch die Stadt rollen.
Die Stubaitalbahn macht einfach beides.
Auf 18,2 Kilometern wird aus einer Straßenbahn eine steile Gebirgsbahn.

Die wichtigsten Zahlen
18,164 km
Streckenlänge
Innsbruck–Fulpmes
1000 mm
Spurweite
Meterspur
46 ‰
größte Steigung
sehr steil für eine Adhäsionsbahn
1904
Eröffnung
von Anfang an elektrisch
Die Streckenlänge beträgt genau 18,164 Kilometer und misst die Nebenbahn von Innsbruck nach Fulpmes.
Von Innsbruck ins Stubaital
Die Stubaitalbahn verbindet die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck mit dem Ort Fulpmes.
Dazwischen liegen 18,164 Kilometer Strecke in Meterspur.
Sie führt vom Stadtteil Wilten über mehrere Dörfer ins Tal hinauf.
Die Strecke ist eine Nebenbahn und meist eingleisig.
Betrieben wird sie elektrisch.

Wie die Zahl zustande kommt
Die 18,164 Kilometer messen den Weg von Innsbruck bis Fulpmes.
Unterwegs liegen die Orte Natters, Mutters, Kreith und Telfes.
Die Bahn gewinnt dabei kräftig an Höhe.
Für eine Stichbahn ins Gebirge ist das eine respektable Länge.
Jeder Kilometer bringt neue Ausblicke auf die Berge.
Gut zu wissen
Die Stubaitalbahn ist 18,164 Kilometer lang und fährt seit 1904 elektrisch, von Anfang an ohne Dampf.
Heute verkehrt sie nach dem Tram-Train-Prinzip durchgehend ab Innsbruck Hauptbahnhof.
Ein Zug, der zur Straßenbahn wird
Die Stubaitalbahn fährt nach dem Tram-Train-Prinzip.
Ihre Züge starten direkt am Innsbrucker Hauptbahnhof.
Bis zum Stubaitalbahnhof nutzen sie die Gleise der Straßenbahn.
Erst danach wird aus der Tram eine Überlandbahn.
So kommt man ohne Umsteigen von der Stadt ins Tal.
Ein ungewöhnlich steiler Anstieg
Die Stubaitalbahn steigt mit bis zu 46 Promille an.
Das sind 46 Meter Höhengewinn auf 1000 Meter Strecke.
Für eine Bahn ohne Zahnstange ist das sehr steil.
Die Fahrzeuge müssen allein über die Reibung der Räder halten.
Dieser Anstieg macht die Strecke technisch anspruchsvoll.
Seit 1904 elektrisch
Die Stubaitalbahn fuhr von Anfang an mit Strom.
Im Juli 1904 ging sie in Betrieb.
Damit gehörte sie zu den frühen elektrischen Bahnen überhaupt.
Dampf spielte hier nie eine Rolle.
Das war für eine Gebirgsbahn damals bemerkenswert modern.
Eine Pionierin der Technik
Für die Stubaitalbahn wurde eine neue Technik erprobt.
Die AEG-Union suchte eine Teststrecke für einen neuartigen Wechselstrommotor.
Die Ingenieure Winter und Eichberg hatten ihn entworfen.
So wurde die kleine Tiroler Bahn zum Versuchsfeld.
Nicht alles funktionierte sofort, doch die Bahn fuhr elektrisch.
Warum Meterspur
Die Stubaitalbahn ist in Meterspur mit 1000 Millimetern gebaut.
Diese Spur erlaubt engere Kurven im Gebirge.
Dadurch ließ sich die steile Strecke überhaupt anlegen.
Zugleich passt sie gut zum Straßenbahnnetz von Innsbruck.
So ergänzen sich Stadt- und Überlandverkehr.
Durch die Tiroler Dörfer
Die Bahn fädelt sich durch mehrere kleine Orte.
Natters, Mutters und Telfes liegen an der Strecke.
Für die Dörfer ist die Bahn ein wichtiges Verkehrsmittel.
Gäste erreichen so bequem die Ausgangspunkte für Wanderungen.
Alltag und Ausflug mischen sich in jedem Zug.
Eine Überlandbahn mit Ausweichen
Die Strecke ist auf dem Land meist nur eingleisig.
An mehreren Bahnhöfen gibt es Ausweichen.
Dort können sich entgegenkommende Züge begegnen.
In der Regel wird dabei im Linksverkehr gefahren.
So lässt sich auch auf einem Gleis ein dichter Takt halten.
Fulpmes, das Ziel
Am Ende der 18,2 Kilometer liegt der Ort Fulpmes.
Sein Bahnhof ist dreigleisig angelegt.
Hier enden die Züge aus Innsbruck.
Fulpmes ist Ausgangspunkt für viele Touren im Stubaital.
Die Bahn bringt die Gäste bequem bis hierher.
Ausflug und Alltag
Die Stubaitalbahn ist beides zugleich.
Pendler fahren damit nach Innsbruck zur Arbeit.
Urlauber nutzen sie für den Ausflug ins Tal.
Gerade die durchgehende Fahrt macht sie beliebt.
So ist die Bahn fest im Leben der Region verankert.
Blick auf die Berge
Auf der Fahrt öffnet sich immer wieder der Blick auf die Gipfel.
Das Stubaital ist von hohen Bergen umgeben.
Die langsame Fahrt lässt Zeit zum Schauen.
Wer es eilig hat, ist mit dem Auto schneller.
Wer die Landschaft genießen will, sitzt in der Bahn richtig.
Von der Nebenbahn zur modernen Tram
Lange war die Stubaitalbahn eine einfache Überlandbahn.
Heute ist sie Teil eines modernen Tram-Train-Systems.
Neue Fahrzeuge fahren durchgehend von der Stadt ins Tal.
So blieb die alte Strecke lebendig und zeitgemäß.
Ihre Länge von 18,2 Kilometern ist dabei gleich geblieben.
Was 18 Kilometer bedeuten
18 Kilometer sind mit dem Auto schnell erledigt.
Mit der Stubaitalbahn werden sie zu einer kleinen Bergfahrt.
Die Strecke verbindet eine Stadt mit einem ganzen Tal.
Jeder Kilometer gewinnt an Höhe und an Aussicht.
Deshalb ist diese Zahl mehr als eine reine Entfernung.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
