Wie lang ist die Murtalbahn?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Schmalspurbahn folgt 76 Kilometer lang dem Fluss Mur von Unzmarkt bis Mauterndorf.“

Wie lang ist die Murtalbahn?

→ Eine Schmalspurstrecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Murtalbahn ist 76,1 Kilometer lang und führt von Unzmarkt in der Steiermark über Murau und Tamsweg nach Mauterndorf im Land Salzburg. Sie fährt in der seltenen bosnischen Spurweite von 760 Millimetern. Damit ist sie nach der Mariazellerbahn die zweitlängste Schmalspurbahn Österreichs. Den regulären Verkehr gibt es heute bis Tamsweg.

Die meisten Schmalspurbahnen sind kurz, diese ist eine Ausnahme.

Die Murtalbahn folgt dem Fluss Mur über viele Dörfer hinweg.

Am Ende stehen gut 76 Kilometer auf der Uhr.

Murtalbahn Ramingstein
Foto: Herbert Ortner, Vienna, Austria, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

76,1 km

Streckenlänge

Unzmarkt–Mauterndorf

760 mm

Spurweite

bosnische Spurweite

Nr. 2

längste in Österreich

nach der Mariazellerbahn

1894

Eröffnung

entlang des Flusses Mur

Die Strecke Unzmarkt–Mauterndorf ist rund 76,1 Kilometer lang; bei der Eröffnung 1894 wurde sie mit rund 76,2 Kilometern angegeben.

Durch die Steiermark bis nach Salzburg

Die Murtalbahn beginnt im steirischen Unzmarkt.

Von dort führt sie über Murau und Tamsweg bis nach Mauterndorf.

Damit überquert sie die Grenze zwischen der Steiermark und dem Land Salzburg.

Die ganze Strecke ist 76,1 Kilometer lang.

Gebaut ist sie in der seltenen Spurweite von 760 Millimetern.

Murtalbahn Stamm Actie
Foto: Unknown authorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Wie die Zahl zustande kommt

Die 76,1 Kilometer messen den Weg von Unzmarkt bis Mauterndorf.

Fast die ganze Strecke folgt dem Fluss Mur.

Deshalb trägt die Bahn auch seinen Namen.

Für eine Schmalspurbahn ist diese Länge außergewöhnlich.

Sie gehört damit zu den längsten ihrer Art im Land.

Gut zu wissen

Die Murtalbahn ist mit rund 76,1 Kilometern nach der Mariazellerbahn die zweitlängste Schmalspurbahn Österreichs.

Regulären Verkehr gibt es bis Tamsweg; der Abschnitt St. Andrä–Mauterndorf wird saisonal als Taurachbahn betrieben.

Die zweitlängste in Österreich

In Österreich gibt es nur eine längere Schmalspurbahn.

Das ist die bekannte Mariazellerbahn.

Direkt dahinter folgt die Murtalbahn.

Für eine schmale Nebenbahn ist das ein stolzer Platz.

Ihre Länge macht sie zu etwas Besonderem.

Die bosnische Spurweite

Die Murtalbahn fährt in 760 Millimeter Spur.

Dieses Maß nennt man auch bosnische Spurweite.

Es war in der alten Donaumonarchie weit verbreitet.

Viele österreichische Schmalspurbahnen folgen ihm bis heute.

Für die Murtalbahn war es von Anfang an gesetzt.

Seit 1894 unterwegs

Im Herbst 1894 fanden die ersten Probefahrten statt.

Im Oktober 1894 war die ganze Strecke fertig.

Am folgenden Tag wurde sie feierlich eröffnet.

Seitdem verbindet die Bahn das obere Murtal mit dem Lungau.

Über 130 Jahre ist sie damit schon alt.

Zwei Länder, ein Fluss

Die Bahn hält sich fast durchgehend an die Mur.

Sie führt durch enge Täler und weite Wiesen.

Dabei wechselt sie vom steirischen Oberland in den Salzburger Lungau.

Der Fluss ist ihr treuer Begleiter.

So verbindet die Strecke Landschaft und Fluss miteinander.

Regulärer Verkehr bis Tamsweg

Den planmäßigen Verkehr gibt es heute bis Tamsweg.

Betrieben wird dieser Teil von der Steiermarkbahn.

Die Strecke ist in gleich zwei Verkehrsverbünde eingebunden.

So zählt sie zum normalen öffentlichen Nahverkehr.

Fahrgäste nutzen sie für Alltag und Ausflug.

Der Saison-Teil: die Taurachbahn

Der Abschnitt von St. Andrä bis Mauterndorf ist etwas Besonderes.

Nach dem Ende des regulären Betriebs wurde er verpachtet.

Heute fährt dort die Taurachbahn als saisonale Museumsbahn.

Sie gehört zu einem Verein, dem Club 760.

So bleibt auch dieser Teil der Strecke lebendig.

Dampf und Diesel

Auf der Murtalbahn fahren sowohl Dieselzüge als auch Dampfzüge.

Im Alltag sorgen Triebwagen für den Fahrplan.

Zu besonderen Anlässen kommen historische Dampflokomotiven zum Einsatz.

Für viele Gäste ist die Dampffahrt der Höhepunkt.

So verbindet die Bahn Nahverkehr und Nostalgie.

Murau, das Herz der Strecke

Etwa in der Mitte liegt die Stadt Murau.

Sie ist der wichtigste Ort an der Strecke.

Viele Fahrten beginnen oder enden hier.

Murau ist für seine Altstadt und sein Bier bekannt.

Die Bahn bringt Gäste direkt in den Ort.

Im Verkehrsverbund

Die Strecke bis Tamsweg ist in zwei Verkehrsverbünde eingebunden.

Das sind der Salzburger Verkehrsverbund und der Verbund Steiermark.

Damit gilt auf der Bahn der normale Nahverkehrstarif.

Fahrgäste können bequem umsteigen.

So ist die alte Schmalspurbahn Teil des modernen Verkehrs.

Warum 760 statt 750

In Sachsen baute man Schmalspurbahnen oft in 750 Millimetern.

Österreich wählte dagegen meist 760 Millimeter.

Der Unterschied ist winzig, aber historisch gewachsen.

Er geht auf die alte Donaumonarchie zurück.

Die Murtalbahn folgt diesem österreichischen Maß.

Eine lange Reise im Takt

76 Kilometer sind für eine Schmalspurbahn eine weite Reise.

Entsprechend viel Zeit nimmt sich die Bahn.

Unterwegs hält sie an vielen kleinen Stationen.

Wer es eilig hat, ist mit dem Auto schneller.

Wer das Murtal erleben will, sitzt in der Bahn richtig.

Was 76 Kilometer bedeuten

76 Kilometer sind auf der Hauptbahn eine kurze Etappe.

Für eine schmale Dampfbahn sind sie eine kleine Weltreise.

Die Strecke verbindet zwei Bundesländer entlang eines Flusses.

Jeder Kilometer erzählt vom Tal der Mur.

Deshalb ist diese Zahl ein echter Rekordwert.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Murtalbahn?
Die Strecke von Unzmarkt nach Mauterndorf ist rund 76,1 Kilometer lang. Gebaut ist sie in der bosnischen Spurweite von 760 Millimetern.
Ist sie die längste Schmalspurbahn Österreichs?
Nein, die zweitlängste. Nur die Mariazellerbahn ist länger. Damit zählt die Murtalbahn aber zu den längsten Schmalspurbahnen des Landes.
Was ist die bosnische Spurweite?
Das ist eine Spurweite von 760 Millimetern, die in der alten Donaumonarchie weit verbreitet war. Viele österreichische Schmalspurbahnen fahren bis heute in diesem Maß.
Fährt die Bahn auf der ganzen Strecke?
Regulären Verkehr gibt es bis Tamsweg, betrieben von der Steiermarkbahn. Den Abschnitt St. Andrä–Mauterndorf betreibt saisonal die Taurachbahn als Museumsbahn.
Seit wann gibt es die Murtalbahn?
Seit 1894. Im Oktober jenes Jahres wurde die rund 76 Kilometer lange Strecke von Unzmarkt nach Mauterndorf feierlich eröffnet.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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