Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen zur kurvenreichen Fahrt durch das Strohgäu, gut zweiundzwanzig Kilometer von Korntal nach Weissach.“
Wie lang ist die Strohgäubahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Strohgäubahn verbindet Korntal mit Weissach. Sie ist 22,2 Kilometer lang, eingleisig und bis heute nicht elektrifiziert.
Nordwestlich von Stuttgart windet sich eine kleine Bahn durch eine sanfte Hügellandschaft.
Sie gilt wegen ihrer vielen Kurven und Steigungen als technisch anspruchsvoll.
Ihre Gesamtlänge ist in den Streckendaten genau festgehalten.

Die Strohgäubahn in Zahlen
22,2 km
Streckenlänge
von Korntal bis Weissach
eingleisig
Ausbau
normalspurig und nicht elektrifiziert
RB 47
Linie
heutige Liniennummer im Nahverkehr
Quelle: Wikipedia „Strohgäubahn“, Stand 2026. Längenangabe nach den Streckendaten.
Die Antwort in einer Zahl
Die Strohgäubahn ist nach den Streckendaten 22,2 Kilometer lang.
Sie verbindet den Ort Korntal mit der Gemeinde Weissach.
Angelegt ist sie als Stichbahn, die in Weissach endet.
Den Namen trägt sie nach der Landschaft des Strohgäus.
Auf diese Länge beziehen sich alle weiteren Angaben in diesem Beitrag.

Von Korntal nach Weissach
Die Strecke beginnt im Bahnhof Korntal im Landkreis Ludwigsburg.
Von dort führt sie quer durch das hügelige Strohgäu.
Unterwegs liegen Orte wie Münchingen, Schwieberdingen und Heimerdingen.
Ihr Endpunkt ist Weissach im Landkreis Böblingen.
Damit verbindet die Bahn zwei verschiedene Landkreise miteinander.
In Korntal besteht Anschluss an die S-Bahn in Richtung Stuttgart.
Gut zu wissen
Weil die Strohgäubahn nicht elektrifiziert ist, verkehren auf ihr Dieselfahrzeuge; eine mögliche Elektrifizierung wird in der Region immer wieder diskutiert.
Das Teilstück zwischen Heimerdingen und Weissach ruht seit 2015, die Gleise sind aber erhalten geblieben.
Eine Bahn mit Kurven und Kehren
Das Strohgäu ist für den Bahnbau kein einfaches Gelände.
Die Landschaft ist von starken Steigungen und Gefällen geprägt.
Deshalb verläuft die Strecke in vielen Kurven und Kehren.
Die Trasse musste sich der Topografie genau anpassen.
Für die Fahrzeuge bedeutet das bis heute eine gewisse Herausforderung.
Höchster und tiefster Punkt
Zwischen Anfang und Ende überwindet die Bahn deutliche Höhenunterschiede.
Der tiefste Punkt der Strecke liegt im Bahnhof Schwieberdingen.
Der höchste Punkt befindet sich am Bahnübergang Rutesheimer Straße in Heimerdingen.
Dazwischen geht es mehrfach bergauf und bergab.
Diese Profile machen die Strecke technisch anspruchsvoll.
Wer die Strohgäubahn betreibt
Die Züge fahren unter Regie der Württembergischen Eisenbahngesellschaft.
Sie handelt im Auftrag des Zweckverbands Strohgäubahn.
Dieser Verband bündelt die Interessen der Anliegergemeinden.
So bleibt die Strecke fest in regionaler Hand.
Entscheidungen über Betrieb und Ausbau fallen damit vor Ort.
Bis heute ohne Fahrdraht
Die Strohgäubahn ist nicht elektrifiziert.
Auf der Strecke verkehren daher Dieseltriebwagen.
Das unterscheidet sie von vielen modernisierten Nachbarstrecken.
Eine Elektrifizierung ist immer wieder im Gespräch.
Umgesetzt ist sie bislang jedoch nicht.
Verkehr nur auf einem Teil
Nicht auf der ganzen Länge fahren heute Personenzüge.
Zwischen Korntal und Heimerdingen gibt es regelmäßigen Verkehr.
Das Teilstück zwischen Heimerdingen und Weissach ist seit 2015 ohne regulären Verkehr.
Die Gleise dieses Abschnitts bestehen jedoch weiter.
Über eine Wiederbelebung wird in der Region diskutiert.
Was zweiundzwanzig Kilometer bedeuten
Zweiundzwanzig Kilometer sind für eine Nebenbahn eine ordentliche Länge.
Die kurvenreiche Trasse lässt dabei keine hohen Geschwindigkeiten zu.
Die Fahrt dauert daher länger als die reine Streckenlänge vermuten lässt.
Die benachbarte Schönbuchbahn ist mit rund siebzehn Kilometern kürzer.
Mit 22,2 Kilometern liegt die Strohgäubahn im oberen Mittelfeld der Nebenbahnen.
Die Linie RB 47
Heute trägt der Verkehr auf der Strecke die Liniennummer RB 47.
Vor der landesweiten Einführung einheitlicher Nummern hieß sie Linie R 61.
Die Umbenennung erfolgte mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019.
Die Linie ist Teil des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart.
So ist die Strohgäubahn fest in den Nahverkehr der Region eingebunden.
Das Strohgäu als Landschaft
Das Strohgäu ist eine fruchtbare, offene Hügellandschaft.
Felder und kleine Dörfer prägen das Bild.
Die Bahn verläuft über weite Strecken durch diese Feldflur.
Für Fahrgäste bietet die Fahrt viele ruhige Ausblicke.
Der Name der Landschaft gab der Bahn ihren Namen.
Die Zahl zum Mitnehmen
Die Strohgäubahn ist 22,2 Kilometer lang.
Sie reicht von Korntal bis Weissach.
Ihre Trasse ist kurvenreich und technisch anspruchsvoll.
Personenzüge fahren heute vor allem zwischen Korntal und Heimerdingen.
Die nicht elektrifizierte Stichbahn bleibt ein Stück regionaler Bahngeschichte.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
