Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, in wenigen Minuten erreichen Sie über Staufen den Kurort Münstertal im Schwarzwald.“
Wie lang ist die Münstertalbahn?
→ Eine Nebenbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Münstertalbahn ist 11 Kilometer lang und verbindet Bad Krozingen mit Münstertal im Schwarzwald. Die eingleisige Strecke gehört der SWEG und wurde nach dem Dieselbetrieb später elektrifiziert.
Am Südrand des Schwarzwalds führt eine kurze Bahn ins Münstertal.
Sie beginnt in Bad Krozingen an der großen Rheintalbahn.
Ihre Länge ist schnell genannt und leicht zu merken.

Die wichtigsten Zahlen
11 km
Länge der Strecke
Bad Krozingen bis Münstertal
1
Gleis
eingleisig
elektrisch
Betrieb heute
bis 2012 mit Dieseltriebwagen
SWEG
Eigentümer und Betreiber
Landesverkehrs-AG
Staufen
Betriebsmittelpunkt
dort liegen die Betriebseinrichtungen
1969
Ende des Asts nach Sulzburg
Personenverkehr eingestellt
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Münstertalbahn“. Die Längenangabe stammt aus dem Artikel, weitere Zahlen sind gerundet.
Die große Zahl
Die Münstertalbahn ist 11 Kilometer lang.
Das macht sie zu einer der kürzeren Nebenbahnen im Schwarzwald.
Sie verläuft eingleisig von der Ebene ins Tal.
Für die kurze Strecke ist sie überraschend gut ausgebaut.

Von Bad Krozingen ins Tal
Die Strecke beginnt im Bahnhof Bad Krozingen.
Dort ist sie an die Rheintalbahn angebunden.
Von Bad Krozingen führt sie über Staufen nach Münstertal.
Damit verbindet sie die Rheinebene mit dem Schwarzwald.
Gut zu wissen
Die Münstertalbahn ist 11 Kilometer lang, eingleisig und wird von der SWEG betrieben; sie verbindet Bad Krozingen an der Rheintalbahn mit Münstertal im Schwarzwald.
Bis 2012 fuhren Dieseltriebwagen, danach wurde die Strecke elektrifiziert; der frühere Ast nach Sulzburg verlor den Personenverkehr schon 1969.
Die SWEG als Betreiber
Eigentümer und Betreiber ist die SWEG.
Das ist die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG.
Sie betreibt viele kleine Strecken im Südwesten.
Die Münstertalbahn ist eine davon.
Staufen als Mittelpunkt
Der Bahnhof Staufen hat eine besondere Rolle.
Dort befinden sich die Betriebseinrichtungen der Strecke.
Staufen liegt etwa auf halbem Weg.
Von hier aus wird der Betrieb organisiert.
Von Diesel zu Strom
Lange fuhren auf der Strecke Dieseltriebwagen.
Bis 2012 übernahmen drei dieser Fahrzeuge den Verkehr.
Danach wurde die Bahn elektrifiziert.
Heute rollen die Züge mit Strom aus der Oberleitung.
Der aufgegebene Ast
Früher hatte die Strecke einen Abzweig nach Sulzburg.
Auf diesem Ast endete der Personenverkehr im Jahr 1969.
Solche Einstellungen trafen damals viele Nebenbahnen.
Die Hauptstrecke ins Münstertal blieb dagegen erhalten.
Wie sie entstand
Schon das Badische Eisenbahngesetz von 1838 nannte eine Strecke nahe dem Gebirge.
Ab 1884 wurden verschiedene Bahnverbindungen im Raum diskutiert.
Erste Arbeiten unter dem Unternehmer Hermann Bachstein kamen 1890 rasch wieder zum Stillstand.
Eine Petition aus dem Jahr 1892 drängte dann erneut auf den Bau.
Eine Bahn in den Kurort
Münstertal ist ein beliebter Luftkurort.
Die Bahn bringt Gäste bequem in den Schwarzwald.
Wanderer starten direkt vom Bahnhof in die Berge.
So ist die Strecke auch ein Stück Tourismus.
Anschluss ans große Netz
In Bad Krozingen trifft die Strecke auf die Rheintalbahn.
Diese ist eine der wichtigsten Achsen Deutschlands.
Von dort geht es in Richtung Freiburg und Basel.
Die kleine Bahn hängt also an einer großen Linie.
Für den Alltag gemacht
Im Alltag fährt die Bahn Pendler und Schüler.
Sie bietet einen dichten, verlässlichen Takt.
Für viele Menschen im Tal ist sie der Weg zur Arbeit.
Das macht sie zu mehr als einer Ausflugsbahn.
Zum Vergleich
11 Kilometer sind für eine Bahnstrecke wenig.
Mancher Stadtbus legt eine ähnliche Distanz zurück.
Doch eine Schiene bietet mehr Platz und mehr Tempo.
Gerade im Tal spielt sie ihre Stärken aus.
Was die Zahl bedeutet
11 Kilometer reichen, um Ebene und Tal zu verbinden.
Die Strecke ist kurz, aber für das Münstertal wichtig.
Sie zeigt, dass auch kleine Bahnen gebraucht werden.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: 11 Kilometer.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
