Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug bringt Sie über den Hindenburgdamm bis nach Westerland auf Sylt.“
Wie lang ist die Marschbahn nach Sylt?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Marschbahn ist Teil einer 237 Kilometer langen, durchgehenden Verbindung von Hamburg-Altona nach Westerland auf Sylt. Sie führt durch die Marschen der Westküste und über den Hindenburgdamm zur Insel.
Entlang der schleswig-holsteinischen Westküste führt die Marschbahn.
Sie bringt Reisende bis auf die Nordseeinsel Sylt.
Ihre durchgehende Länge lässt sich klar beziffern.

Die wichtigsten Zahlen
237 km
Länge der Verbindung
Hamburg-Altona–Westerland
KBS 130
Kursbuchstrecke
der Deutschen Bahn
Elmshorn
Beginn der Marschbahn
im Süden
Westerland
Ziel
auf der Insel Sylt
42 m / 2218 m
Hochbrücke Hochdonn
Höhe und Länge über dem Kanal
Hindenburgdamm
Weg nach Sylt
über das Wattenmeer
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Marschbahn“. Die Längenangaben stammen aus dem Artikel, weitere Zahlen sind gerundet.
Die große Zahl
Die durchgehende Verbindung ist 237 Kilometer lang.
Sie reicht von Hamburg-Altona bis Westerland auf Sylt.
In den Fahrplänen trägt sie die Kursbuchnummer 130.
Damit ist sie eine lange Hauptstrecke im Norden.

Was die Marschbahn ist
Die Marschbahn liegt in Schleswig-Holstein.
Sie verbindet Elmshorn im Süden mit Westerland im Norden.
Ein Ast führt zum Grenzbahnhof Tondern in Dänemark.
Ihren Namen hat sie von den Marschen der Westküste.
Gut zu wissen
Die Marschbahn ist Teil einer 237 Kilometer langen, durchgehenden Verbindung von Hamburg-Altona nach Westerland auf Sylt und in den Fahrplänen als Kursbuchstrecke 130 geführt.
Sie quert den Nord-Ostsee-Kanal auf der 42 Meter hohen und 2218 Meter langen Hochbrücke Hochdonn und erreicht Sylt über den Hindenburgdamm; die Insel ist mit dem Auto nur per Zug erreichbar.
Der Weg nach Norden
Von Elmshorn geht es durch flaches Marschland.
Zwischen Lunden und Friedrichstadt quert die Strecke die Eider.
Dahinter beginnt der Kreis Nordfriesland.
Über Niebüll führt die Bahn weiter zur Küste.
Die Hochbrücke Hochdonn
Ein Höhepunkt ist die Hochbrücke Hochdonn.
Sie überspannt den Nord-Ostsee-Kanal in 42 Metern Höhe.
Ihre Gesamtlänge beträgt 2218 Meter.
Die große Stützweite über dem Wasser misst 143 Meter.
Über den Hindenburgdamm
Der letzte Haltepunkt auf dem Festland ist Klanxbüll.
Danach führt die Strecke über den Hindenburgdamm.
Dieser Damm liegt mitten im Wattenmeer.
Auf ihm erreicht die Bahn die Insel Sylt.
Die Bahnhöfe auf der Insel
Auf Sylt liegen mehrere Stationen an der Strecke.
Vorgelagert sind die Bahnhöfe Morsum und Keitum.
Endpunkt ist der Bahnhof Westerland.
Von dort starten die Gäste in ihren Urlaub.
Sylt nur mit der Bahn
Eine Straße über den Damm gibt es nicht.
Autos erreichen Sylt deshalb nur per Zug.
Dafür gibt es eigene Autozüge über den Damm.
Die Marschbahn ist damit die Lebensader der Insel.
Warum Marschbahn
Die Marsch ist das flache, fruchtbare Land an der Küste.
Durch dieses Land führt die Strecke über weite Abschnitte.
Deiche und Gräben prägen die Landschaft ringsum.
Daher trägt die Bahn ihren bodenständigen Namen.
Für Reisende und Urlauber
Im Alltag bringt die Bahn Pendler durch Nordfriesland.
Im Sommer füllen Urlauber die Züge nach Sylt.
Das macht die Strecke zu einer der gefragtesten im Norden.
Besonders an Wochenenden ist viel Betrieb.
Ein Engpass im Süden
Südlich von Elmshorn wird es auf der Schiene eng.
Dort teilen sich viele Linien dieselben Gleise.
Störungen an diesem Engpass wirken bis nach Sylt.
Ein Ausbau soll die Lage verbessern.
Zum Vergleich
237 Kilometer entsprechen etwa der Strecke Hamburg–Hannover und zurück.
Für eine einzelne Verbindung ist das sehr lang.
Dabei endet die Strecke nicht am Festland.
Sie führt über das Meer bis auf eine Insel.
Was die Zahl bedeutet
237 Kilometer verbinden die Großstadt mit der Nordseeinsel.
Sie stehen für eine Strecke voller Brücken und Dämme.
Ohne sie wäre Sylt nur schwer zu erreichen.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: 237 Kilometer bis Westerland.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
