Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug fährt durch den Weinbergtunnel, das unterirdische Herzstück der Durchmesserlinie Zürich.“
Wie lang ist der Weinbergtunnel in Zürich?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Weinbergtunnel ist rund 4,8 Kilometer lang und verbindet in Zürich den Hauptbahnhof mit dem Bahnhof Oerlikon. Er ist das Kernstück der Durchmesserlinie und ging 2014 in Betrieb.
Zürichs Hauptbahnhof war lange ein enger Kopfbahnhof.
Viele Züge mussten dort wenden statt durchzufahren.
Ein neuer Tunnel brachte die Lösung unter die Erde.

Die wichtigsten Zahlen
~4,8 km
Länge des Tunnels
Eisenbahntunnel der SBB
2014
Einweihung
am 12. Juni
Durchmesserlinie
Teil von
Altstetten–HB–Oerlikon
Zürich HB
Anschluss
unterirdische Durchfahrt
S-Bahn
erster Betrieb
ab Juni 2014
2015
Fernverkehr
ab Dezember
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Weinbergtunnel“. Die Längenangabe stammt aus dem Artikel, weitere Zahlen sind gerundet.
Die große Zahl
Der Weinbergtunnel ist rund 4,8 Kilometer lang.
Er ist ein Eisenbahntunnel der Schweizerischen Bundesbahnen.
Er liegt tief unter der Stadt Zürich.
Durch ihn fahren Züge mitten durch die City.

Teil der Durchmesserlinie
Der Tunnel gehört zur sogenannten Durchmesserlinie.
Diese verbindet Altstetten, den Hauptbahnhof und Oerlikon.
Sie ist die dritte Bahnstrecke zwischen HB und Oerlikon.
Der Weinbergtunnel ist ihr unterirdisches Kernstück.
Gut zu wissen
Der Weinbergtunnel ist rund 4,8 Kilometer lang, gehört zur Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Oerlikon und wurde am 12. Juni 2014 eingeweiht.
Zunächst fuhren nur S-Bahnen hindurch, seit Dezember 2015 auch Fernverkehrszüge; der Tunnel macht aus dem Kopfbahnhof Zürich teils einen Durchgangsbahnhof.
Warum der Hauptbahnhof einen Tunnel brauchte
Zürichs Hauptbahnhof ist ein großer Kopfbahnhof.
Viele Züge mussten dort umständlich wenden.
Das kostete Zeit und Gleise.
Der Tunnel erlaubt nun eine Durchfahrt ohne Kopfmachen.
Der neue Durchgangsbahnhof
Unter dem alten Bahnhof entstand ein Durchgangsteil.
Dort halten die Züge der Durchmesserlinie.
Von hier taucht die Strecke in den Weinbergtunnel.
So wurde aus dem Kopfbahnhof teils ein Durchgangsbahnhof.
Einweihung 2014
Am 12. Juni 2014 wurde der Tunnel feierlich eingeweiht.
Die Einweihung nahm eine Schweizer Bundesrätin vor.
Wenige Tage später begann der fahrplanmäßige Betrieb.
Zunächst fuhren dort nur S-Bahnen.
Erst S-Bahn, dann Fernverkehr
Im Juni 2014 startete der Betrieb mit der S-Bahn.
Der volle Nutzen kam erst später.
Im Dezember 2015 kamen zwei neue Brücken dazu.
Seitdem fahren auch Fernzüge durch den Tunnel.
Unter den Weinbergen
Seinen Namen hat der Tunnel von einem Hang über der Stadt.
Dort wuchsen früher Reben am Rand von Zürich.
Der Tunnel verläuft tief unter diesem Gebiet.
So wurde aus dem Weinberg ein Name für die Bahn.
Was er bringt
Die Durchmesserlinie schuf viel neue Kapazität.
Züge können Zürich nun durchfahren statt zu wenden.
Das beschleunigt die S-Bahn und den Fernverkehr.
Die ganze Region profitiert von der neuen Linie.
Wie gebaut wurde
Der Tunnel entstand tief unter der dicht bebauten Stadt.
Das machte den Bau technisch anspruchsvoll.
An den Enden schließen Brücken und neue Gleise an.
Erst zusammen ergaben sie eine durchgehende Linie.
Sicher unter der City
Ein Tunnel unter einer Großstadt braucht gute Fluchtwege.
Auch der Weinbergtunnel ist dafür ausgerüstet.
Technik überwacht den Betrieb rund um die Uhr.
So bleibt die Fahrt unter der Stadt sicher.
Zum Vergleich
Knapp fünf Kilometer sind für einen Stadttunnel viel.
Für einen Alpentunnel wäre das dagegen kurz.
Der Weinbergtunnel wirkt dafür besonders stark.
Er löste einen der größten Engpässe der Schweiz.
Was die Zahl bedeutet
Rund 4,8 Kilometer verbinden Hauptbahnhof und Oerlikon.
Sie stehen für einen klugen Umbau unter der Stadt.
Zürich fährt seither durch statt in eine Sackgasse.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: knapp fünf Kilometer Tunnel.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
