Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, hier entsteht unter der Stadt Rastatt ein neuer Tunnel für die schnelle Strecke nach Basel.“
Wie lang ist der Tunnel Rastatt?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Tunnel Rastatt ist 4270 Meter lang und gehört zur Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel. Er unterquert die Stadt Rastatt und die bestehende Rheintalbahn; die Inbetriebnahme ist nach einer schweren Panne für Ende 2026 geplant.
An der viel befahrenen Rheintalbahn liegt die Stadt Rastatt.
Unter ihr entsteht ein neuer Eisenbahntunnel.
Seine Länge steht fest, sein Weg dorthin war schwierig.

Die wichtigsten Zahlen
4270 m
Länge des Tunnels
zweiröhrig
2 Röhren
Bauform
je eingleisig
26,5 m
Abstand der Gleise
zwischen den Röhren
2013
Baubeginn
Eröffnung erst später
Ende 2026
geplante Inbetriebnahme
Stand 2026
Karlsruhe–Basel
Strecke
Ausbau- und Neubaustrecke
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Tunnel Rastatt“. Die Längenangabe stammt aus dem Artikel, Terminangaben mit Stand 2026.
Die große Zahl
Der Tunnel Rastatt ist 4270 Meter lang.
Das sind gut vier Kilometer unter der Stadt und ihrem Umland.
Er besteht aus zwei getrennten Röhren.
Durch jede Röhre soll später ein Gleis führen.

Wo der Tunnel liegt
Der Tunnel unterquert das Stadtgebiet von Rastatt.
Sein Südportal liegt bei Niederbühl, das Nordportal bei Ötigheim.
Dazwischen kreuzt er die bestehende Rheintalbahn.
Auch den Federbach quert die neue Strecke dabei.
Gut zu wissen
Der Tunnel Rastatt ist 4270 Meter lang, zweiröhrig und Teil der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel; er unterquert das Stadtgebiet und die bestehende Rheintalbahn zwischen Niederbühl und Ötigheim.
Nach einer Havarie im August 2017, bei der sich die darüber liegende Rheintalbahn absenkte, ruhten die Arbeiten bis Ende 2021; die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant (Stand 2026).
Zwei Röhren nebeneinander
Die beiden Röhren sind je eingleisig ausgeführt.
Ihr Abstand beträgt 26,5 Meter von Gleismitte zu Gleismitte.
Alle 500 Meter verbinden Querstollen die Röhren.
Diese dienen im Notfall als Fluchtweg.
Teil der Strecke Karlsruhe–Basel
Der Tunnel gehört zur Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel.
Diese Achse ist Teil eines wichtigen europäischen Güterkorridors.
Auf ihr fahren Fern-, Regional- und Güterzüge.
Mehr Gleise sollen den Verkehr entflechten.
Warum der Tunnel nötig ist
Mitten durch Rastatt passten keine zusätzlichen Gleise.
Der Tunnel führt den Verkehr unter der Stadt hindurch.
So entsteht Platz für mehr Züge auf der Rheinachse.
Oben bleibt die Stadt von neuen Trassen verschont.
Der lange Bau
Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2013.
Damals war die Eröffnung für 2022 vorgesehen.
Doch der Tunnel brachte große technische Probleme mit sich.
Der Zeitplan verschob sich dadurch deutlich nach hinten.
Die Havarie von 2017
Im August 2017 kam es in der Oströhre zu einer Havarie.
Dabei senkte sich das Gleis der darüber liegenden Rheintalbahn ab.
Die wichtige Strecke war in der Folge längere Zeit gesperrt.
Die Bauarbeiten am Tunnel wurden daraufhin eingestellt.
Wiederaufnahme und neue Termine
Erst Ende 2021 nahm man die Arbeiten wieder auf.
Seitdem wird der Tunnel Schritt für Schritt fertiggestellt.
Die Inbetriebnahme ist nun für Ende 2026 geplant.
Dieser Termin gilt nach dem Stand des Jahres 2026.
Was er bringen soll
Mit dem Tunnel wächst die Kapazität der Rheinachse.
Güterzüge kommen schneller und störungsfreier durch.
Auch der Personenverkehr profitiert von den neuen Gleisen.
Der Engpass bei Rastatt soll damit verschwinden.
Sicher unter der Stadt
Ein Tunnel unter bewohntem Gebiet braucht viel Sicherheit.
Die Querstollen alle 500 Meter sind ein zentraler Baustein.
Dazu kommen moderne Technik und Überwachung.
So lässt sich der Verkehr auch im Notfall beherrschen.
Zum Vergleich
Gut vier Kilometer sind für einen Tunnel keine Rekordlänge.
Große Basistunnel in den Alpen sind ein Vielfaches davon.
Für einen innerstädtischen Bahntunnel ist das aber viel.
Seine Bauprobleme machten ihn bundesweit bekannt.
Was die Zahl bedeutet
4270 Meter stehen für einen schwierigen, wichtigen Bau.
Sie zeigen, wie heikel Tunnel unter Städten sein können.
Ist der Tunnel fertig, rollt der Verkehr unter Rastatt hindurch.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: 4270 Meter unter der Stadt.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
