Zahlen, bitte!
„Auf Gleis eins die Hungerburgbahn zur Hungerburg, bitte einsteigen, es geht über den Inn.“
Wie lang ist die Hungerburgbahn in Innsbruck?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Hungerburgbahn in Innsbruck ist 1838 Meter lang. Sie wurde 2007 eröffnet und fällt vor allem durch ihre von Zaha Hadid entworfenen Stationen auf.
Die Hungerburgbahn bringt die Menschen in Innsbruck vom Zentrum hinauf an den Berghang.
Sie ist eine moderne Standseilbahn und zugleich ein echter Hingucker.
Doch wie lang ist diese ungewöhnliche Bahn eigentlich?

Die wichtigsten Zahlen
1838 m
Streckenlänge
Standseilbahn in Innsbruck
2007
Eröffnung
Stationen von Zaha Hadid
rund 6 min
Fahrzeit
von der Stadt zur Hungerburg
Die Hungerburgbahn ist 1838 Meter lang und überwindet die Strecke in rund sechs Minuten.
Fast 1,8 Kilometer über den Inn
Die Hungerburgbahn ist 1838 Meter lang.
Sie führt vom Zentrum Innsbrucks hinauf zur Hungerburg am Berghang.
Auf dem Weg überquert sie den Fluss Inn.
Die Bahn ist eine Standseilbahn, wird also an einem Seil gezogen.
Für eine innerstädtische Bergbahn ist das eine ordentliche Länge.

Von der Stadt auf die Hungerburg
Die Talstation liegt mitten in der Stadt beim Kongresshaus.
Von dort verläuft die Strecke zunächst am südlichen Innufer entlang.
Nach der Überquerung des Inns klettert die Bahn den Hang hinauf.
Die Bergstation erreicht sie schließlich auf der Hungerburg.
So verbindet sie Innenstadt und Aussichtsbalkon in einem Zug.
Gut zu wissen
Die Hungerburgbahn ist das untere Stück eines ganzen Aufstiegs, denn von der Hungerburg führen Seilbahnen weiter hinauf in die Nordkette.
Ihre Stationen nach Plänen von Zaha Hadid machen die Bahn weit über Innsbruck hinaus bekannt.
Stationen von Zaha Hadid
Berühmt ist die Bahn vor allem für ihre Stationen.
Sie wurden nach den Plänen der Architektin Zaha Hadid gebaut.
Ihre geschwungenen Dächer erinnern an Gletscher und Eis.
Damit sind die Stationen selbst zu kleinen Kunstwerken geworden.
Viele Besucher kommen allein wegen dieser Architektur.
Die neue löste die alte ab
Schon seit 1906 gab es eine erste Hungerburgbahn.
Die heutige Bahn von 2007 trat an ihre Stelle.
Sie verläuft über eine elegant geschwungene Trasse.
Dadurch erreicht sie die Stadt besser als ihre Vorgängerin.
Die alte Bahn war dagegen steiler und fast geradlinig geführt.
Was sich gegenüber 1906 änderte
Die alte Hungerburgbahn startete nur am südlichen Innufer.
Sie war fast einen Kilometer kürzer als die heutige Strecke.
Die neue Bahn überquert dagegen den Inn und fährt bis ins Zentrum.
Damit liegt ihre Talstation viel näher an der Innenstadt.
So wurde aus einer Ausflugsbahn ein Teil des Stadtverkehrs.
Reste der alten Bahn
Nur auf den obersten hundert Metern nutzen alte und neue Bahn dieselbe Trasse.
Beide enden an derselben Bergstation auf der Hungerburg.
An die alte Bahn erinnert noch eine stählerne Brücke über den Inn.
Weiter oben ist zudem ein Betonviadukt der alten Strecke erhalten.
So treffen an diesem Berg zwei Epochen der Technik aufeinander.
Durch Tunnel und über eine Ausweiche
Zwei Abschnitte der Strecke verlaufen unterirdisch in Tunneln.
Dazwischen zeigt sich die Bahn immer wieder im Freien.
Die Strecke ist eingleisig, hat also nur ein Gleis.
In der Mitte liegt eine Ausweiche, an der sich die Wagen begegnen.
So können zwei Fahrzeuge trotz des einen Gleises gleichzeitig fahren.
Etwas breiter als Normalspur
Die Hungerburgbahn fährt auf einer Spur von 1440 Millimetern.
Das ist geringfügig breiter als die übliche Normalspur.
Die breite Spur sorgt für einen ruhigen und sicheren Lauf.
Gerade am steilen Hang ist das von Vorteil.
Für die Fahrgäste bleibt davon freilich wenig spürbar.
In sechs Minuten hinauf
Für die ganze Strecke braucht die Bahn nur rund sechs Minuten.
In dieser kurzen Zeit wechselt die Szenerie völlig.
Unten herrscht das Treiben der Großstadt.
Oben öffnet sich der weite Blick über das Inntal.
So liegen Stadt und Berg nur eine kurze Fahrt auseinander.
Weiter hinauf in die Nordkette
Auf der Hungerburg ist die Reise noch nicht zu Ende.
Von dort führen Seilbahnen weiter hinauf in die Nordkette.
Mit ihnen gelangt man bis hoch über die Dächer der Stadt.
So bildet die Hungerburgbahn das erste Stück eines langen Aufstiegs.
Gemeinsam erschließen die Bahnen das Hausgebirge von Innsbruck.
Ein Wahrzeichen für Innsbruck
Die Hungerburgbahn gilt heute als eines der Wahrzeichen der Stadt.
Sie verbindet Technik, Architektur und Landschaft auf engem Raum.
Einheimische nutzen sie im Alltag für den Weg nach oben.
Touristen schätzen sie als Auftakt zu einem Bergausflug.
So ist die kurze Bahn weit bekannter als manche lange Strecke.
Was die 1,8 Kilometer bedeuten
Knapp 1,8 Kilometer klingen nach einer sehr kurzen Strecke.
Doch in dieser Distanz steckt der Weg von der Stadt in die Berge.
Die Bahn quert einen Fluss, fährt durch Tunnel und klettert steil bergauf.
Dazu kommt eine Architektur, die weit über Innsbruck hinaus bekannt ist.
Gerade das macht die kleine Zahl so eindrucksvoll.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
