Wie lang ist die Chiemseebahn?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Fahrt ist kurz: 1,79 Kilometer vom Bahnhof Prien hinunter zum Dampfer am Chiemsee.“

Wie lang ist die Chiemseebahn?

→ Eine kleine Bahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Chiemseebahn ist nur 1,79 Kilometer lang und verbindet den Bahnhof Prien am Chiemsee mit der Schiffsanlegestelle in Prien-Stock. Sie ist in Meterspur gebaut und fährt seit 1887. In der Hauptsaison zieht zeitweise eine Dampflokomotive die Wagen. Eine Fahrt wirkt für viele wie eine kleine Zeitreise in das Jahr 1887.

Manche Bahnen sind stolz auf ihre Länge, diese ist stolz auf ihre Kürze.

Die Chiemseebahn bringt Reisende in wenigen Minuten vom Zug zum Schiff.

Ihre Strecke misst gerade einmal 1,79 Kilometer.

ChiemseeBahn Stock
Foto: ChiemseeMan at German Wikipedia, Public domain, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

1,79 km

heutige Streckenlänge

Bahnhof Prien–Prien-Stock

1000 mm

Spurweite

Meterspur, eigener Gleiskörper

1887

Eröffnung

fährt bis heute

2,5 ‰

größte Steigung

nahezu eben

Die heutige Streckenlänge beträgt 1,79 Kilometer; früher war die Strecke mit 1,91 Kilometern etwas länger.

Knapp zwei Kilometer bis zum Schiff

Die Chiemseebahn verbindet den Bahnhof Prien am Chiemsee mit dem Ortsteil Prien-Stock.

Dort liegt die Anlegestelle der Chiemsee-Schifffahrt.

Dazwischen liegen nur 1,79 Kilometer Meterspur.

Elektrifiziert ist die Strecke nicht.

In der Hauptsaison fährt zeitweise eine Dampflokomotive.

Chiemseebahn in Prien
Foto: Immanuel Giel, Public domain, via Wikimedia Commons

Wie die Zahl zustande kommt

Die 1,79 Kilometer messen den Weg vom Bahnhof hinunter zum Hafen.

Früher war die Strecke mit 1,91 Kilometern noch etwas länger.

Die Bahn verbindet damit vor allem zwei Verkehrsmittel.

Oben wartet der normale Zug, unten das Schiff.

Für diese kurze Verbindung braucht es keine lange Strecke.

Gut zu wissen

Die heutige Streckenlänge beträgt 1,79 Kilometer; die Bahn verbindet den Bahnhof Prien am Chiemsee mit der Schiffsanlegestelle in Prien-Stock.

An der Anlegestelle besteht direkter Übergang zur Chiemsee-Schifffahrt, die zu den Inseln im See fährt.

Vom Bahnhof zum Dampfer

Die Chiemseebahn wurde gebaut, um Reisende zum Schiff zu bringen.

Wer vom Bahnhof Prien zum See will, nimmt die kleine Bahn.

An der Anlegestelle in Stock besteht direkter Übergang zum Dampfer.

So entsteht eine Kette aus Zug, Bahn und Schiff.

Dieser Zweck prägt die Strecke bis heute.

Seit 1887 unterwegs

Eröffnet wurde die Bahn im Jahr 1887.

Schon damals ging es um die Verbindung zum Chiemsee.

Die ursprüngliche Infrastruktur hatte rund 2200 Meter Gleis mit sieben Weichen.

Seitdem rollt die Bahn fast unverändert.

Über 135 Jahre ist sie damit alt.

Eine Zeitreise ins Jahr 1887

Für viele Besucher ist eine Fahrt wie eine Reise in das Jahr 1887.

Die Bahn hat ihren historischen Charakter bewahrt.

Besonders die Dampffahrten in der Hauptsaison sind beliebt.

Technik und Fahrzeuge erinnern an die Anfangszeit der Eisenbahn.

Gerade das macht die kurze Strecke so besonders.

Warum Meterspur

Die Chiemseebahn ist in Meterspur mit 1000 Millimetern gebaut.

Diese Spur war günstig und reichte für die kurze Verbindung.

Enge Kurven und leichte Gleise genügten im Ort.

Für eine lange Schnellfahrt war die Bahn nie gedacht.

Als Zubringer zum Schiff ist die schmale Spur ideal.

Dampf in der Hauptsaison

Nicht jede Fahrt der Chiemseebahn ist eine Dampffahrt.

In der Hauptsaison kommt zeitweise die Dampflokomotive zum Einsatz.

Dann zieht sie die kleinen Wagen gemütlich durch Prien.

Außerhalb der Saison übernimmt anderer Antrieb.

Die Dampffahrt ist der Höhepunkt für viele Gäste.

Eine der kürzesten Bahnen

Mit 1,79 Kilometern gehört die Chiemseebahn zu den kürzesten Bahnen überhaupt.

Ein Fernzug legt diese Strecke in Sekunden zurück.

Die Chiemseebahn nimmt sich dafür ein paar gemütliche Minuten.

Länge ist hier eindeutig nicht das Verkaufsargument.

Der Reiz liegt im Erlebnis, nicht in der Entfernung.

Der See der Könige

Der Chiemsee ist der größte See Bayerns.

Vom Hafen Stock fahren die Schiffe zu den Inseln im See.

Auf der Herreninsel steht das berühmte Schloss Herrenchiemsee.

Viele Gäste verbinden Bahn, Schiff und Schlossbesuch.

So ist die kurze Bahn Teil eines großen Ausflugs.

Ein eigener Gleiskörper

Die Chiemseebahn fährt durchgehend auf eigenem Gleiskörper.

Sie ist als Lokalbahn konzessioniert.

Damit folgt sie den Regeln für Schmalspurbahnen.

Ihre Gleise liegen auf festen Vignolschienen.

So bleibt der Betrieb sicher und geordnet.

Gemütlich statt schnell

Die größte Steigung der Strecke beträgt nur 2,5 Promille.

Die Bahn ist also nahezu eben.

Entsprechend ruhig rollt sie durch den Ort.

Hektik gibt es auf dieser Strecke nicht.

Gerade diese Gemütlichkeit gehört zum Erlebnis.

Teil des Ausflugsverkehrs

Die Chiemseebahn steht selten für sich allein.

Meist ist sie ein Glied in einer Ausflugskette.

Erst der Zug nach Prien, dann die Bahn, dann das Schiff.

Am Ende steht oft ein Besuch auf einer Insel im See.

So trägt die kleine Bahn viel größeren Verkehr mit.

Warum so eine kurze Bahn überlebt

Viele kurze Bahnen wurden längst durch Busse ersetzt.

Die Chiemseebahn aber hat eine klare Aufgabe.

Sie bringt Reisende bequem und stimmungsvoll zum Schiff.

Zugleich ist sie selbst eine Attraktion.

Diese Mischung sichert ihr bis heute das Überleben.

Was 1,79 Kilometer bedeuten

1,79 Kilometer klingen nach fast nichts.

Für die Chiemseebahn sind sie genau die richtige Länge.

Die Strecke verbindet einen Bahnhof mit einem Schiffsanleger.

Jeder Meter ist mit Geschichte und Urlaubsstimmung gefüllt.

Deshalb ist auch eine winzige Zahl eine Geschichte wert.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Chiemseebahn genau?
Sie ist 1,79 Kilometer lang und verbindet den Bahnhof Prien am Chiemsee mit der Schiffsanlegestelle in Prien-Stock. Früher war die Strecke mit 1,91 Kilometern etwas länger.
Wofür gibt es die Bahn?
Sie bringt Reisende vom Bahnhof Prien hinunter zum Schiffsanleger am Chiemsee. Dort besteht direkter Übergang zu den Dampfern der Chiemsee-Schifffahrt.
Seit wann fährt sie?
Seit 1887. Damit gehört sie zu den ältesten noch betriebenen Schmalspurbahnen dieser Art in Bayern. Für viele Gäste ist die Fahrt wie eine Zeitreise in diese Zeit.
Fährt immer eine Dampflok?
Nein. Die Dampflokomotive kommt vor allem in der Hauptsaison zeitweise zum Einsatz. Außerhalb der Saison fährt die Bahn mit anderem Antrieb.
Wie steil ist die Strecke?
Kaum. Die größte Steigung beträgt nur 2,5 Promille, die Strecke ist also nahezu eben.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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