Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Dampfzahnradbahn klettert siebeneinhalb Kilometer weit auf das Brienzer Rothorn hinauf.“
Wie lang ist die Brienz-Rothorn-Bahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Brienz-Rothorn-Bahn ist rund 7,6 Kilometer lang und überwindet dabei 1678 Höhenmeter. Sie fährt seit 1892 und wird bis heute zu großen Teilen mit Dampf betrieben.
Wenn im Berner Oberland eine Dampfwolke den Hang hinaufkriecht, ist meist die Brienz-Rothorn-Bahn im Spiel.
Sie gehört zu den letzten Bahnen, die noch regelmäßig mit Dampf auf einen Berg fahren.
Ihre Länge und ihr Höhenunterschied zeigen, was diese kleine Bahn leistet.

Die wichtigsten Zahlen
7,6 km
Streckenlänge
Brienz auf das Rothorn
1678 m
Höhenunterschied
bis 25 % Steigung
1892
Eröffnung
bis heute mit Dampf
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zur Brienz-Rothorn-Bahn; Zahlen aus dem Artikeltext.
Die Länge in einer Zahl
Die Strecke der Brienz-Rothorn-Bahn ist rund 7,6 Kilometer lang.
Auf diesem Weg überwindet sie 1678 Höhenmeter.
Die Steigung beträgt bis zu 25 Prozent.
Für eine so kurze Strecke ist das ein gewaltiger Höhengewinn.

Vom See auf den Gipfel
Die Bahn beginnt in Brienz am Ufer des Brienzersees.
Von dort führt sie hinauf auf das Brienzer Rothorn.
Oben öffnet sich ein weiter Blick über See und Berge.
Der Weg nach oben ist selbst schon das Erlebnis.
Gut zu wissen
Die Brienz-Rothorn-Bahn blieb beim Dampfbetrieb, weil das Geld für eine Elektrifizierung fehlte; heute ist gerade das ihr Markenzeichen.
Sie verkehrt nur von Anfang Juni bis Ende Oktober, im Winter ruht der Betrieb.
Eine Zahnradbahn der Bauart Abt
Bei bis zu 25 Prozent Steigung reicht reine Reibung nicht aus.
Deshalb ist die Bahn als Zahnradbahn der Bauart Abt gebaut.
Ein Zahnrad greift in eine Zahnstange zwischen den Schienen.
So hält sich der Zug auch an den steilsten Stellen sicher fest.
Seit 1892 unterwegs
Die Bahn wurde im Jahr 1892 eröffnet.
Schon bald geriet sie in finanzielle Schwierigkeiten.
Für eine Elektrifizierung fehlte das Geld.
Deshalb blieb sie beim Dampfbetrieb, den viele andere Bahnen längst aufgaben.
Dampf statt Draht
Statt auf Strom umzustellen, beschaffte die Bahn neue Dampfloks.
Diese lieferte die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur.
So blieb die Brienz-Rothorn-Bahn eine echte Dampfbahn.
Genau das macht sie heute so beliebt.
Nur im Sommer
Die Bahn verkehrt nicht das ganze Jahr.
Von Anfang Juni bis Ende Oktober fährt sie auf den Berg.
Im Winter ruht der Betrieb wegen Schnee und Kälte.
So ist jede Saison ein kleines Fest für Bahnfreunde.
Warum die Zahlen beeindrucken
7,6 Kilometer klingen nach wenig, doch der Höhengewinn ist enorm.
1678 Höhenmeter entsprechen einem ausgewachsenen Bergaufstieg.
Der Zug schafft das langsam, aber stetig mit Dampfkraft.
Die Zahlen zeigen, wie steil der Weg wirklich ist.
Ein lebendiges Denkmal
Der erhaltene Dampfbetrieb macht die Bahn zu einer Rarität.
Sie zeigt, wie Bergbahnen vor über hundert Jahren funktionierten.
Zugleich ist sie ein beliebtes Ausflugsziel.
Technikgeschichte und Tourismus gehen hier Hand in Hand.
Eine Zahl mit Dampf
Hinter den 7,6 Kilometern steht ein ganzer Berg an Steigung.
Die Bahn verbindet nüchterne Technik mit dem Zauber der Dampfzeit.
Wer mitfährt, erlebt Zahlen und Nostalgie zugleich.
So bleibt die Brienz-Rothorn-Bahn ein Höhepunkt der Alpen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
