Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Strecke verband ab 1869 erstmals die beiden Küsten der USA, über dreitausend Kilometer weit.“
Wie lang war die erste transkontinentale Eisenbahn der USA?
→ Eine historische Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die erste transkontinentale Eisenbahn der USA verband ab 1869 Omaha und Sacramento über eine rund 3069 Kilometer lange Strecke. Zwei Gesellschaften bauten sie von zwei Seiten aufeinander zu und trafen sich am Promontory Summit.
Kaum ein Bahnbau hat einen Kontinent so verändert wie die erste durchgehende Strecke quer durch die USA.
Sie verband den Osten und den Westen, die vorher nur mühsam über Wochen zu erreichen waren.
Ihre Länge zeigt, welche Entfernung mit einem Schlag überbrückt wurde.

Die wichtigsten Zahlen
3069 km
Verbindung
Omaha bis Sacramento
2846 km
neu gebaut
Central und Union Pacific
1869
Fertigstellung
Golden Spike am 10. Mai
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zur First Transcontinental Railroad; Zahlen aus dem Artikeltext.
Die Länge in einer Zahl
Die erste transkontinentale Eisenbahn verband Omaha am Missouri mit Sacramento in Kalifornien.
Die Strecke war rund 3069 Kilometer lang.
Von den Bahngesellschaften neu gebaut wurden davon etwa 2846 Kilometer.
So überbrückte die Bahn mit einem Schlag den ganzen Westen der USA.

Zwei Gesellschaften, ein Ziel
Zwei Firmen bauten die Strecke von zwei Seiten aufeinander zu.
Die Central Pacific Railroad baute von Sacramento nach Osten, rund 1110 Kilometer.
Die Union Pacific Railroad baute von Omaha nach Westen, rund 1746 Kilometer.
In der Mitte sollten sich beide Linien treffen.
Gut zu wissen
Als Länge werden je nach Zählweise rund 3069 Kilometer für die Verbindung Omaha–Sacramento genannt; neu gebaut wurden davon etwa 2846 Kilometer.
Der Treffpunkt der beiden Baulinien am Promontory Summit wurde am 10. Mai 1869 mit einem goldenen Nagel gefeiert.
Der goldene Nagel
Am 10. Mai 1869 trafen sich die Gleise am Promontory Summit.
Zur Feier wurde ein goldener Nagel in die Schwelle geschlagen.
Dieser Golden Spike wurde zum berühmten Symbol des ganzen Werks.
Kurz darauf begann der durchgehende Verkehr.
Gebaut in sechs Jahren
Der Bau begann im Jahr 1863 mitten im amerikanischen Bürgerkrieg.
Sechs Jahre später, 1869, war die Verbindung fertig.
Tausende Arbeiter schufteten dabei unter harten Bedingungen.
Gebirge, Wüsten und Kälte machten die Arbeit gefährlich.
Wochen wurden zu Tagen
Vor der Bahn dauerte die Reise über den Kontinent viele Wochen.
Man musste mit Planwagen, Schiff oder Kutsche unterwegs sein.
Mit der Bahn schrumpfte die Reise auf wenige Tage.
Das veränderte Handel, Post und Besiedlung von Grund auf.
Ein Land wächst zusammen
Die Strecke verband die weit entfernten Landesteile enger als je zuvor.
Waren aus dem Osten erreichten nun rasch den Westen und umgekehrt.
Neue Städte entstanden entlang der Gleise.
Die Eisenbahn wurde zum Rückgrat des jungen Kontinentalstaats.
Ein Vorbild für weitere Strecken
Dem ersten transkontinentalen Weg folgten bald weitere Strecken.
Der Westen der USA wurde von einem ganzen Netz durchzogen.
Die erste Linie hatte gezeigt, dass ein solcher Bau möglich war.
Ihr Erfolg beflügelte den Ausbau in ganz Nordamerika.
Was die Länge bedeutet
Rund 3000 Kilometer sind eine gewaltige Entfernung.
Das entspricht ungefähr der Strecke von Portugal bis nach Moskau.
Diese Weite mit der Technik des 19. Jahrhunderts zu erschließen, war eine Leistung.
Die Zahl macht den Ehrgeiz des Projekts begreifbar.
Eine Zahl mit Geschichte
Die Länge der Strecke steht für einen Wendepunkt der Geschichte.
Sie erzählt von Aufbruch, harter Arbeit und einem geeinten Land.
Der goldene Nagel von 1869 blieb bis heute unvergessen.
So ist aus einer Streckenlänge ein Stück Weltgeschichte geworden.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
