Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Kleinbahn bringt Sie 7,5 Kilometer von der Fähre quer über Borkum in den Ort.“
Wie lang ist die Borkumer Kleinbahn?
→ Eine Inselbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Borkumer Kleinbahn ist 7,5 Kilometer lang und verbindet die Fähranlegestelle mit dem Inselort Borkum. Sie fährt in der ungewöhnlichen Spurweite von 900 Millimetern. Eröffnet wurde sie 1888 und machte die Insel überhaupt erst zum großen Seebad. Bis heute ist sie eine wichtige Verkehrsader der Insel.
Wer mit der Fähre nach Borkum kommt, steht erst einmal weit draußen am Anleger.
Von dort bis in den Ort ist es ein ganzes Stück.
Genau dafür gibt es seit über 130 Jahren die Borkumer Kleinbahn.

Die wichtigsten Zahlen
7,5 km
Streckenlänge
von der Anlegestelle in den Inselort
900 mm
Spurweite
ungewöhnlich schmale Spur
1888
Eröffnung
machte Borkum zum Seebad
3
Stationen
auf der ostfriesischen Insel
Die Streckenlänge von 7,5 Kilometern gilt für die heute betriebene Strecke von der Fähranlegestelle in den Inselort Borkum.
Die Bahn der Nordseeinsel
Die Borkumer Kleinbahn fährt auf der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum.
Sie verbindet die Fähranlegestelle mit dem Inselort.
Die Strecke ist 7,5 Kilometer lang.
Gebaut ist sie in der ungewöhnlichen Spurweite von 900 Millimetern.
Es gibt heute drei Stationen entlang der Strecke.

Wie die Zahl zustande kommt
Die 7,5 Kilometer messen den Weg von der Anlegestelle bis in den Ort.
Die Fähren vom Festland landen weit außerhalb des Dorfes.
Von dort bringt die Bahn die Gäste quer über die Insel.
Das ist die Strecke, die heute planmäßig befahren wird.
Ohne sie wäre der Weg in den Ort beschwerlich.
Gut zu wissen
Die Borkumer Kleinbahn fährt in der seltenen Spurweite von 900 Millimetern und ist die letzte zweigleisige Schmalspurbahn in Niedersachsen.
Sie verbindet die weit außerhalb liegende Fähranlegestelle mit dem Inselort Borkum.
Die ungewöhnliche Spur
Die meisten deutschen Schmalspurbahnen fahren in 750 oder 1000 Millimetern.
Borkum fällt mit seinen 900 Millimetern aus der Reihe.
Diese Spur ist eine echte Seltenheit in Deutschland.
Sie macht die Bahn für Eisenbahnfreunde besonders interessant.
Fahrzeuge dafür sind kaum anderswo zu finden.
Vom Schiff in den Ort
Der eigentliche Zweck der Bahn ist einfach.
Sie bringt die Fährgäste vom Anleger in den Inselort.
Oben an der Küste wartet das Schiff, am Ende der Fahrt das Dorf.
So entsteht eine Kette aus Fähre und Bahn.
Dieser Zweck prägt die Strecke bis heute.
Seit 1888 unterwegs
Für den Lokomotivbetrieb wurde die Bahn 1887 und 1888 gebaut.
Im Juni 1888 ging sie in Betrieb.
Dabei entstand auch die Anlegestelle für die Fähren an ihrer heutigen Stelle.
Erst die Bahn machte Borkum zu einem bedeutenden Seebad.
Seitdem gehört sie fest zum Inselleben.
Früher viel mehr Gleise
Das Gleisnetz auf Borkum war einst viel größer.
Es wuchs auf mehr als 30 Kilometer Länge an.
1938 lagen auf der Insel sogar rund 45 Kilometer Gleis.
Auf der Hauptstrecke gab es damals bis zu 50 Fahrten am Tag.
Von diesem großen Netz ist heute die Hauptverbindung geblieben.
Die letzte ihrer Art in Niedersachsen
Die Borkumer Kleinbahn hat eine Besonderheit.
Sie ist die letzte zweigleisige Schmalspurbahn in Niedersachsen.
Auf dem Hauptabschnitt können sich Züge also begegnen.
Das ist bei so schmalen Bahnen selten.
Es zeigt, wie viel Verkehr die Strecke trägt.
Warum die Insel eine Bahn braucht
Die Fähren können nicht direkt im Ort anlegen.
Die Anlegestelle liegt aus praktischen Gründen weit außerhalb.
Von dort ist es zu weit, um alle Gäste zu Fuß gehen zu lassen.
Die Bahn überbrückt diese Lücke zuverlässig.
So wird aus zwei Verkehrsmitteln eine durchgehende Reise.
Drei Stationen
Entlang der 7,5 Kilometer liegen heute drei Stationen.
Sie markieren Anleger, Zwischenhalt und Inselort.
Die Zahl der Halte ist bewusst klein gehalten.
So bleibt die Fahrt kurz und übersichtlich.
Jeder Halt hat seinen festen Zweck.
Dampf und Alltag
Zu besonderen Anlässen fährt die Bahn mit historischen Dampflokomotiven.
Im Alltag sorgt moderner Antrieb für den dichten Fahrplan.
So verbindet die Bahn Nostalgie und Nahverkehr.
Für die Gäste zählt vor allem, dass sie verlässlich fährt.
Die Dampftage sind ein beliebtes Extra.
Eine wichtige Verkehrsader
Die Kleinbahn ist für Borkum kein Spielzeug.
Sie ist bis heute eine wichtige Verkehrsader der Insel.
Gäste, Gepäck und Waren kommen mit ihr in den Ort.
Besonders an Ankunftstagen der Fähren ist viel los.
Ohne die Bahn stünde der Inselverkehr vor einem Problem.
Borkum, das größte ostfriesische Eiland
Borkum ist die größte der ostfriesischen Inseln.
Jedes Jahr kommen viele Urlauber über die Nordsee.
Die meisten von ihnen nehmen die Kleinbahn in den Ort.
So trägt die kurze Strecke einen großen Besucherstrom.
Die Bahn gehört für viele fest zum Borkum-Erlebnis.
Warum die Bahn blieb
Viele Inselbahnen sind längst verschwunden.
Borkum hat seine Kleinbahn dagegen behalten.
Der Grund ist die weit draußen liegende Anlegestelle.
Solange die Fähren dort landen, wird die Bahn gebraucht.
Diese klare Aufgabe sichert ihr das Überleben.
Was 7,5 Kilometer bedeuten
7,5 Kilometer sind an Land schnell zurückgelegt.
Auf Borkum sind sie die Lebensader zwischen Fähre und Ort.
Die Strecke verbindet das Schiff mit dem Urlaub im Dorf.
Jeder Kilometer ist mit Inselgeschichte gefüllt.
Deshalb ist diese Zahl für Borkum sehr viel wert.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
