Wie lang ist die Bahnstrecke Landquart–Davos?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug fährt rund fünfzig Kilometer bergauf, von der Rheinebene bis hinauf nach Davos.“

Wie lang ist die Bahnstrecke Landquart–Davos?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Bahnstrecke Landquart–Davos ist nach den Daten der Rhätischen Bahn rund 50 Kilometer lang. Genau sind es etwa 49,98 Kilometer meterspuriger Gebirgsbahn vom Rheintal hinauf in den Kurort.

Eine Zahl klingt klein, wenn man sie auf eine Landkarte legt.

Fünfzig Kilometer sind mit dem Auto eine knappe Stunde Fahrt.

Diese fünfzig Kilometer aber führen von der breiten Rheinebene bis in ein Hochtal auf über 1500 Metern.

RhB Car shuttle train ()
Foto: Kecko, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

49,98 km

Streckenlänge

nach den Angaben der Rhätischen Bahn

1000 mm

Spurweite

Meterspur, wie im ganzen RhB-Stammnetz

seit 1890

Betrieb bis Davos

die Ursprungslinie der heutigen RhB

Die genaue Länge liegt bei knapp 49,98 Kilometern und wird meist auf rund fünfzig Kilometer gerundet.

Was die Zahl genau sagt

Die Rhätische Bahn gibt die Länge der Strecke mit knapp 49,98 Kilometern an.

Gemeint ist die Entfernung vom Bahnhof Landquart bis zum Bahnhof Davos Platz.

In vielen Texten wird daraus schlicht eine runde Zahl: rund fünfzig Kilometer.

Beide Angaben meinen dasselbe, nur unterschiedlich genau abgelesen.

Wer es exakt will, bleibt bei den 49,98 Kilometern aus den Bahndaten.

Rhätische Bahn Prättigau
Foto: GabrielleMerk, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Von der Ebene ins Hochtal

Die Strecke beginnt in Landquart, wo das Rheintal noch flach und breit ist.

Von dort schraubt sie sich durch das Prättigau langsam nach oben.

Am Ende steht der Kurort Davos, einer der höchstgelegenen Orte der Alpen mit Stadtcharakter.

Die fünfzig Kilometer sind also keine gerade Linie, sondern ein ständiges Steigen.

Genau dieses Steigen macht die kurze Strecke zu einer langen Reise.

Gut zu wissen

Längenangaben von Bahnstrecken beziehen sich auf die Gleislänge zwischen den Endbahnhöfen und können je nach Messpunkt leicht schwanken.

Die hier genannten Werte stammen aus den Streckendaten zur Rhätischen Bahn nach Wikipedia.

Warum Meterspur

Die Strecke ist meterspurig, die Schienen liegen also nur einen Meter auseinander.

Das ist schmaler als bei den großen Fernbahnen mit 1435 Millimetern.

Schmale Spur erlaubt engere Kurven und passt besser in enge Täler.

Fast das gesamte Netz der Rhätischen Bahn ist aus diesem Grund meterspurig.

Für eine Gebirgsbahn ist das kein Nachteil, sondern genau die richtige Wahl.

Die Ursprungslinie der RhB

Die Verbindung Landquart–Davos gilt als Keimzelle der heutigen Rhätischen Bahn.

Seit 1890 fahren die Züge durchgehend bis hinauf nach Davos.

Aus der einstigen kleinen Lokalbahn wurde das weitverzweigte Netz von heute.

Die Strecke ist damit nicht nur alt, sondern historisch besonders wichtig.

Ohne diese ersten Kilometer gäbe es das übrige RhB-Netz womöglich gar nicht.

Fünfzig Kilometer zum Vergleichen

Fünfzig Kilometer entsprechen grob der Strecke von einer Großstadt zur nächsten Nachbarstadt.

Auf der Autobahn wäre das eine halbe Stunde Fahrt.

Hier aber dauert die Fahrt deutlich länger, weil es stetig bergauf geht.

Die Länge in Kilometern verrät deshalb nur die halbe Wahrheit.

Die Höhenmeter sind für das Erlebnis mindestens so wichtig wie die Entfernung.

Das Prättigau als rote Linie

Den größten Teil der Strecke begleitet das Prättigau, ein langes Bündner Tal.

Die Bahn folgt dem Talverlauf und den Hängen oberhalb der Landstraße.

Dörfer wie Klosters liegen wie Perlen an dieser Linie aufgereiht.

Das Tal gibt der Strecke ihre Richtung und ihren Rhythmus vor.

Erst ganz am Ende verlässt die Bahn das Prättigau und erreicht das Hochtal von Davos.

Steigung statt Tempo

Eine Gebirgsbahn wird nicht an ihrer Geschwindigkeit gemessen, sondern an der Steigung, die sie bewältigt.

Auf rund fünfzig Kilometern gewinnt die Strecke viele hundert Höhenmeter.

Dafür braucht sie Kehren, Kurven und Kunstbauten.

Jeder dieser Bögen verlängert die reine Strecke ein Stück weit.

So kommt am Ende eine Zahl heraus, die länger ist als die Luftlinie.

Was auf der Strecke steht

Entlang der Linie reihen sich Bahnhöfe, Brücken und kurze Tunnel aneinander.

Jeder Bahnhof ist ein Halt für Einheimische, Pendler und Gäste.

Die Brücken überspannen Bäche und Schluchten im steilen Gelände.

Diese Bauwerke sind der Grund, warum eine solche Strecke teuer und aufwendig ist.

Sie tragen die fünfzig Kilometer sprichwörtlich über jedes Hindernis hinweg.

Davos am Ende der Linie

Davos ist das Ziel der Strecke und zugleich ihr Daseinsgrund.

Der Kurort lebt vom Tourismus, von Kongressen und vom Wintersport.

Ohne eine leistungsfähige Bahn wäre der Ort viel schwerer erreichbar.

Die fünfzig Kilometer Schiene sind damit eine Lebensader für das Hochtal.

Wer heute im Zug sitzt, folgt derselben Idee wie die Erbauer vor über hundert Jahren.

Zahl mit Geschichte

Die 49,98 Kilometer sind nicht nur eine technische Angabe.

Sie erzählen von einer Pionierzeit, in der man Täler erst mit Schienen erschloss.

Jede Generation hat die Strecke erneuert, ohne ihre Länge wesentlich zu ändern.

Die Zahl bleibt, der Zug darauf wird moderner.

So verbindet eine einzige Kennziffer Vergangenheit und Gegenwart der Bahn.

Was man sich merken kann

Die Strecke Landquart–Davos ist knapp fünfzig Kilometer lang.

Sie ist meterspurig und gehört zum Stammnetz der Rhätischen Bahn.

Sie führt vom Rheintal hinauf in den Hochgebirgskurort Davos.

Die genaue Zahl lautet 49,98 Kilometer nach den Angaben der Bahn.

Mehr als die Kilometer zählt hier aber der Höhenunterschied.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Bahnstrecke Landquart–Davos?
Rund fünfzig Kilometer, genau etwa 49,98 Kilometer nach den Angaben der Rhätischen Bahn.
Welche Spurweite hat die Strecke?
Sie ist meterspurig, die Schienen liegen also 1000 Millimeter auseinander.
Seit wann fahren Züge bis Davos?
Durchgehend seit 1890; die Linie gilt als Ursprung der heutigen Rhätischen Bahn.
Warum dauert die Fahrt trotzdem lange?
Weil die Strecke stetig bergauf führt und sich durch das enge Prättigau windet.
Ist die Strecke eine Gebirgsbahn?
Ja, sie überwindet auf kurzer Distanz viele Höhenmeter bis in den Hochgebirgskurort Davos.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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