Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug fährt rund fünfzig Kilometer bergauf, von der Rheinebene bis hinauf nach Davos.“
Wie lang ist die Bahnstrecke Landquart–Davos?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Bahnstrecke Landquart–Davos ist nach den Daten der Rhätischen Bahn rund 50 Kilometer lang. Genau sind es etwa 49,98 Kilometer meterspuriger Gebirgsbahn vom Rheintal hinauf in den Kurort.
Eine Zahl klingt klein, wenn man sie auf eine Landkarte legt.
Fünfzig Kilometer sind mit dem Auto eine knappe Stunde Fahrt.
Diese fünfzig Kilometer aber führen von der breiten Rheinebene bis in ein Hochtal auf über 1500 Metern.

Die wichtigsten Zahlen
49,98 km
Streckenlänge
nach den Angaben der Rhätischen Bahn
1000 mm
Spurweite
Meterspur, wie im ganzen RhB-Stammnetz
seit 1890
Betrieb bis Davos
die Ursprungslinie der heutigen RhB
Die genaue Länge liegt bei knapp 49,98 Kilometern und wird meist auf rund fünfzig Kilometer gerundet.
Was die Zahl genau sagt
Die Rhätische Bahn gibt die Länge der Strecke mit knapp 49,98 Kilometern an.
Gemeint ist die Entfernung vom Bahnhof Landquart bis zum Bahnhof Davos Platz.
In vielen Texten wird daraus schlicht eine runde Zahl: rund fünfzig Kilometer.
Beide Angaben meinen dasselbe, nur unterschiedlich genau abgelesen.
Wer es exakt will, bleibt bei den 49,98 Kilometern aus den Bahndaten.

Von der Ebene ins Hochtal
Die Strecke beginnt in Landquart, wo das Rheintal noch flach und breit ist.
Von dort schraubt sie sich durch das Prättigau langsam nach oben.
Am Ende steht der Kurort Davos, einer der höchstgelegenen Orte der Alpen mit Stadtcharakter.
Die fünfzig Kilometer sind also keine gerade Linie, sondern ein ständiges Steigen.
Genau dieses Steigen macht die kurze Strecke zu einer langen Reise.
Gut zu wissen
Längenangaben von Bahnstrecken beziehen sich auf die Gleislänge zwischen den Endbahnhöfen und können je nach Messpunkt leicht schwanken.
Die hier genannten Werte stammen aus den Streckendaten zur Rhätischen Bahn nach Wikipedia.
Warum Meterspur
Die Strecke ist meterspurig, die Schienen liegen also nur einen Meter auseinander.
Das ist schmaler als bei den großen Fernbahnen mit 1435 Millimetern.
Schmale Spur erlaubt engere Kurven und passt besser in enge Täler.
Fast das gesamte Netz der Rhätischen Bahn ist aus diesem Grund meterspurig.
Für eine Gebirgsbahn ist das kein Nachteil, sondern genau die richtige Wahl.
Die Ursprungslinie der RhB
Die Verbindung Landquart–Davos gilt als Keimzelle der heutigen Rhätischen Bahn.
Seit 1890 fahren die Züge durchgehend bis hinauf nach Davos.
Aus der einstigen kleinen Lokalbahn wurde das weitverzweigte Netz von heute.
Die Strecke ist damit nicht nur alt, sondern historisch besonders wichtig.
Ohne diese ersten Kilometer gäbe es das übrige RhB-Netz womöglich gar nicht.
Fünfzig Kilometer zum Vergleichen
Fünfzig Kilometer entsprechen grob der Strecke von einer Großstadt zur nächsten Nachbarstadt.
Auf der Autobahn wäre das eine halbe Stunde Fahrt.
Hier aber dauert die Fahrt deutlich länger, weil es stetig bergauf geht.
Die Länge in Kilometern verrät deshalb nur die halbe Wahrheit.
Die Höhenmeter sind für das Erlebnis mindestens so wichtig wie die Entfernung.
Das Prättigau als rote Linie
Den größten Teil der Strecke begleitet das Prättigau, ein langes Bündner Tal.
Die Bahn folgt dem Talverlauf und den Hängen oberhalb der Landstraße.
Dörfer wie Klosters liegen wie Perlen an dieser Linie aufgereiht.
Das Tal gibt der Strecke ihre Richtung und ihren Rhythmus vor.
Erst ganz am Ende verlässt die Bahn das Prättigau und erreicht das Hochtal von Davos.
Steigung statt Tempo
Eine Gebirgsbahn wird nicht an ihrer Geschwindigkeit gemessen, sondern an der Steigung, die sie bewältigt.
Auf rund fünfzig Kilometern gewinnt die Strecke viele hundert Höhenmeter.
Dafür braucht sie Kehren, Kurven und Kunstbauten.
Jeder dieser Bögen verlängert die reine Strecke ein Stück weit.
So kommt am Ende eine Zahl heraus, die länger ist als die Luftlinie.
Was auf der Strecke steht
Entlang der Linie reihen sich Bahnhöfe, Brücken und kurze Tunnel aneinander.
Jeder Bahnhof ist ein Halt für Einheimische, Pendler und Gäste.
Die Brücken überspannen Bäche und Schluchten im steilen Gelände.
Diese Bauwerke sind der Grund, warum eine solche Strecke teuer und aufwendig ist.
Sie tragen die fünfzig Kilometer sprichwörtlich über jedes Hindernis hinweg.
Davos am Ende der Linie
Davos ist das Ziel der Strecke und zugleich ihr Daseinsgrund.
Der Kurort lebt vom Tourismus, von Kongressen und vom Wintersport.
Ohne eine leistungsfähige Bahn wäre der Ort viel schwerer erreichbar.
Die fünfzig Kilometer Schiene sind damit eine Lebensader für das Hochtal.
Wer heute im Zug sitzt, folgt derselben Idee wie die Erbauer vor über hundert Jahren.
Zahl mit Geschichte
Die 49,98 Kilometer sind nicht nur eine technische Angabe.
Sie erzählen von einer Pionierzeit, in der man Täler erst mit Schienen erschloss.
Jede Generation hat die Strecke erneuert, ohne ihre Länge wesentlich zu ändern.
Die Zahl bleibt, der Zug darauf wird moderner.
So verbindet eine einzige Kennziffer Vergangenheit und Gegenwart der Bahn.
Was man sich merken kann
Die Strecke Landquart–Davos ist knapp fünfzig Kilometer lang.
Sie ist meterspurig und gehört zum Stammnetz der Rhätischen Bahn.
Sie führt vom Rheintal hinauf in den Hochgebirgskurort Davos.
Die genaue Zahl lautet 49,98 Kilometer nach den Angaben der Bahn.
Mehr als die Kilometer zählt hier aber der Höhenunterschied.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
