Zahlen, bitte!
„Dieser Zug fährt über die Allgäubahn von Buchloe durch das Allgäu bis nach Lindau am Bodensee.“
Wie lang ist die Allgäubahn von Buchloe nach Lindau?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Allgäubahn von Buchloe nach Lindau ist rund 153 Kilometer lang. Die zweigleisige Hauptbahn führt durch das Allgäu über Kaufbeuren und Kempten bis an den Bodensee.
Wer vom bayerischen Voralpenland an den Bodensee reisen will, nutzt oft die Allgäubahn.
Die Strecke verbindet die Kleinstadt Buchloe mit der Inselstadt Lindau.
Ihre Länge sagt viel über die Reise durch das weite Allgäu aus.

Die wichtigsten Zahlen
rund 153 km
Länge Buchloe–Lindau
genau rund 152,9 Kilometer
2 Gleise
durchgehend zweigleisig
Hauptbahn in Bayern
1847–1854
Inbetriebnahme in Etappen
Königlich Bayerische Staatseisenbahnen
Zusammen mit der anschließenden Strecke München–Buchloe wird die Linie als Allgäubahn bezeichnet.
Die kurze Antwort
Die Allgäubahn von Buchloe nach Lindau ist rund 153 Kilometer lang.
Genau genommen misst der Abschnitt etwa 152,9 Kilometer.
Damit ist sie eine lange Hauptbahn durch das südliche Bayern.
Sie verbindet das flache Voralpenland mit dem Ufer des Bodensees.

Wo die Strecke verläuft
Die Bahn beginnt im Knotenbahnhof Buchloe.
Von dort führt sie über Kaufbeuren und Kempten im Allgäu nach Süden.
Am Ende erreicht sie Lindau am Bodensee.
Dazwischen durchquert sie das hügelige Allgäu.
Gut zu wissen
Es gibt zwei Strecken mit dem Namen Allgäubahn, die bayerische von Buchloe nach Lindau und die württembergische von Herbertingen nach Isny.
Weil die Strecke lange nicht elektrifiziert war, prägten über Jahrzehnte Dieselzüge das Bild im Allgäu.
Was der Name Allgäubahn meint
Der Name Allgäubahn ist nicht ganz eindeutig.
Gemeint ist meist die bayerische Allgäubahn von Buchloe nach Lindau.
Zusammen mit der Strecke München–Buchloe bildet sie die Achse München–Lindau.
Daneben gibt es auch eine württembergische Allgäubahn als eigene Strecke.
Eine zweigleisige Hauptbahn
Die Strecke ist durchgehend zweigleisig ausgebaut.
Züge können also in beide Richtungen gleichzeitig fahren.
Das erhöht die Zahl der möglichen Verbindungen.
Als Hauptbahn trägt sie viel Verkehr.
Lange ohne Oberleitung
Über viele Jahrzehnte war die Allgäubahn weitgehend nicht elektrifiziert.
Die Züge fuhren daher meist mit Dieselantrieb.
Das ist für eine so wichtige Hauptbahn eher ungewöhnlich.
Erst in jüngerer Zeit änderte sich das auf einem Teilstück.
Der neu elektrifizierte Abschnitt
Zwischen 2018 und 2021 wurde der Abschnitt Hergatz–Lindau elektrifiziert.
Das geschah im Rahmen der Ausbaustrecke München–Lindau.
Seitdem können dort elektrische Züge ohne Diesel fahren.
Die Fahrt an den Bodensee wurde damit moderner und schneller.
Mitten durch das Allgäu
Ihren Namen trägt die Strecke zu Recht.
Sie verläuft mitten durch die Landschaft des Allgäus.
Sanfte Hügel, Wiesen und die Alpen am Horizont begleiten die Fahrt.
Für viele Reisende ist das eine besonders schöne Strecke.
Kempten als Herzstück
Kempten gilt als die heimliche Hauptstadt des Allgäus.
Die Stadt ist ein wichtiger Halt auf der Strecke.
Hier treffen mehrere Bahnlinien aufeinander.
Das macht Kempten zu einem Knoten im südlichen Bayern.
Die Geschichte der Strecke
Gebaut wurde die Bahn von den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen.
Die einzelnen Abschnitte gingen zwischen 1847 und 1854 in Betrieb.
Teile gehörten zur großen Ludwig-Süd-Nord-Bahn.
So wuchs über wenige Jahre eine durchgehende Verbindung.
Der Endpunkt Lindau
Am südlichen Ende liegt Lindau am Bodensee.
Die Stadt ist für ihren historischen Bahnhof auf einer Insel im See bekannt.
Von dort bestehen Verbindungen nach Österreich und in die Schweiz.
Lindau ist damit ein Tor über die Grenze.
Teil einer längeren Achse
Für sich genommen reicht die Strecke von Buchloe nach Lindau.
Zusammen mit der Strecke von München nach Buchloe ergibt sich eine lange Achse.
Diese Achse verbindet die Landeshauptstadt München mit dem Bodensee.
Reisende nehmen beide Abschnitte oft in einem Zug.
Bedeutung heute
Die Allgäubahn ist eine wichtige Fern- und Regionalverbindung.
Sie bringt Reisende aus München in Richtung Bodensee.
Auch Verbindungen nach Vorarlberg und in die Schweiz nutzen die Strecke.
Damit hat sie weit über das Allgäu hinaus Bedeutung.
Vergleich der Länge
Mit rund 153 Kilometern ist die Allgäubahn eine lange Hauptbahn.
Viele Nebenbahnen sind nur wenige Dutzend Kilometer lang.
Die großen Alpentransversalen sind dagegen noch länger.
Die Allgäubahn liegt damit im soliden Mittelfeld der Hauptstrecken.
Was 153 km im Alltag bedeuten
Für diese Strecke braucht ein Zug mehrere Stunden Fahrzeit.
Unterwegs hält er an zahlreichen Städten und Orten.
So verbindet die Bahn viele Gemeinden mit den großen Zielen.
Für die Region ist sie eine der wichtigsten Lebensadern.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
