Ortstermin
„Willkommen in Rimini, der Strand liegt nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt.“
Der Bahnhof Rimini, Tor zu den Stränden der Adria
→ Ein Ortstermin an der Adriaküste.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Rimini wurde 1861 an der Adriabahn von Bologna nach Ancona eröffnet und 1914 neu gebaut. Von hier fuhr von 1932 bis 1943 sogar eine eigene elektrische Bahn in den Zwergstaat San Marino.
Rimini liegt an der Adriaküste in der italienischen Region Emilia-Romagna und ist einer der bekanntesten Badeorte des Landes.
Schon in der Antike war die Stadt ein wichtiger Knotenpunkt an den großen römischen Straßen.
Ihr Bahnhof bringt im Sommer unzählige Urlauber an die langen Sandstrände.

Ein Bahnhof an der Adriabahn
Am 4. Oktober 1861 erreichte die Eisenbahn Rimini mit dem Abschnitt von Forlì.
Zunächst war der Bahnhof Endpunkt dieser Strecke.
Schon am 17. November 1861 wurde er zum Durchgangsbahnhof, als die Strecke nach Ancona weiterging.
Damit lag Rimini an der langen Adriabahn von Bologna nach Ancona.
Diese Linie verbindet bis heute den Norden Italiens mit der Adriaküste.

Knoten nach Ravenna
Am 10. Januar 1889 wurde Rimini zum Knotenbahnhof.
An diesem Tag ging die Zweigstrecke nach Ravenna und Ferrara in Betrieb.
So konnte man von Rimini aus nun auch nach Norden in die Po-Ebene fahren.
Der Bahnhof gewann damit an Bedeutung für die ganze Region.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Rimini wurde 1861 eröffnet, das heutige Gebäude stammt von 1914. Er hat zehn Bahnsteiggleise und liegt an der Adriabahn Bologna–Ancona.
Von 1932 bis 1943 fuhr von hier eine elektrische Bahn nach San Marino. Seit 2019 ist der Bahnhof Endpunkt der Schnellbuslinie Metromare nach Riccione.
Das Empfangsgebäude von 1914
Das heutige Empfangsgebäude wurde am 1. November 1914 eröffnet.
Den Entwurf lieferte der Architekt Ulisse Dini.
Für den Neubau war der Bahnhof südlich des alten Lokschuppens verlegt worden.
Das Gebäude liegt zwischen der Altstadt und dem Strandviertel.

Zehn Gleise für den Sommer
Der Bahnhof hat zehn Bahnsteiggleise.
Die Gleisanlage wurde 1978 auf diese Größe erweitert.
Verwaltet wird der Bahnhof heute vom Netzbetreiber RFI, während Trenitalia die meisten Züge fährt.
Im Sommer steigt der Andrang stark an, wenn Urlauber aus ganz Europa anreisen.
Nach Zahlen von 2019 nutzten an einem Werktag im Juli über zwölftausend Reisende allein die Regionalzüge.

Die Bahn nach San Marino
Von 1932 bis 1943 fuhr vom Bahnhof eine eigene elektrische Bahn in den Zwergstaat San Marino.
Sie wurde am 12. Juni 1932 feierlich eröffnet.
Je nach Fahrplan fuhren täglich vier bis zehn Züge hinauf auf den Berg.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Teile der alten Trasse und Tunnel sind bis heute erhalten.

Mit dem Metromare nach Riccione
Seit dem 23. November 2019 ist der Bahnhof Endpunkt der Schnellbuslinie Metromare.
Diese Linie fährt auf einer eigenen Spur bis ins benachbarte Riccione.
Sie verbindet die Badeorte entlang der Küste miteinander.
Eine Verlängerung in Richtung Messegelände ist geplant.

Tor zu den Stränden
Für die meisten Besucher ist der Bahnhof das Tor zu den Stränden von Rimini.
Vom Bahnhofsvorplatz sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis ans Meer.
Im Sommer verkehren zusätzliche Züge und Nachtverbindungen an die Küste.
Damit ist Rimini einer der verkehrsreichsten Badebahnhöfe Italiens.

Eine Stadt aus der Römerzeit
Rimini wurde 268 vor Christus als römische Kolonie Ariminum gegründet.
Von hier führten die großen Straßen Via Flaminia und Via Aemilia ins Reich.
An die Römerzeit erinnern der Augustusbogen von 27 vor Christus und die Brücke des Tiberius.
Beide Bauwerke zählen zu den ältesten erhaltenen ihrer Art in Italien.

Ankommen in Rimini
Vom Bahnhof führt der Weg entweder zum Strand oder in die alte Innenstadt.
Der Augustusbogen ist das Wahrzeichen der Stadt und der älteste erhaltene Triumphbogen Italiens.
Über den Fluss Marecchia spannt sich die fast zweitausend Jahre alte Brücke des Tiberius.
Im Tempio Malatestiano, dem Dom der Stadt, arbeitete im 15. Jahrhundert der Baumeister Leon Battista Alberti.
In Rimini wurde 1920 außerdem der berühmte Filmregisseur Federico Fellini geboren.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Häufige Fragen
Seit wann hat Rimini einen Bahnhof?
Wie weit ist es vom Bahnhof zum Strand?
Fuhr wirklich eine Bahn nach San Marino?
Wie viele Gleise hat der Bahnhof?
Was kann man in Rimini besichtigen?
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