Wie lang ist die Achenseebahn?

Zahlen, bitte!

„Mit Dampf und Zahnrad: Die Achenseebahn klettert auf 6,76 Kilometern von Jenbach hinauf zum Achensee.“

Wie lang ist die Achenseebahn?

→ Eine Dampfbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Achenseebahn in Tirol ist 6,76 Kilometer lang und fährt seit 1889 mit historischen Dampflokomotiven. Auf der Steilstrecke überwindet sie bis zu 160 Promille Steigung.

Von Jenbach im Inntal führt eine schmale Bahn hinauf zum Achensee.

Sie arbeitet teils mit Zahnstange und wird bis heute von Dampfloks gezogen.

Damit gehört sie zu den ältesten Bergbahnen der Alpen.

Achenseebahn above Jenbach
Foto: trams aux fils., CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

6,76 km

Streckenlänge

Jenbach bis Seespitz

160 ‰

größte Steigung

Zahnstange System Riggenbach

1889

Eröffnung

mit vier Dampflokomotiven

Die Bahn zweigt in Jenbach von der Strecke Kufstein–Innsbruck ab.

Was die Achenseebahn ist

Die Achenseebahn ist eine schmalspurige Bahn in Tirol.

Ihre Spurweite beträgt einen Meter.

Sie verbindet den Bahnhof Jenbach mit dem Achensee.

Ein Teil der Strecke fährt mit Zahnstange, ein Teil ohne.

Bis heute ziehen Dampflokomotiven die Wagen.

Achenseebahn train with one car
Foto: trams aux fils., CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die Länge in Zahlen

Die Strecke ist 6,76 Kilometer lang.

Sie beginnt im Inntal und endet am Seeufer.

Auf diesem kurzen Weg gewinnt die Bahn viel Höhe.

Die Länge wuchs erst mit der Verlängerung zum Seespitz.

Dort erreicht die Bahn den Dampfersteg am Achensee.

Gut zu wissen

Eine Leiterzahnstange nach dem System Riggenbach besteht aus zwei Schienen mit eingeschweißten Sprossen, in die das Zahnrad greift.

Die Achenseebahn ist eine von nur drei erhaltenen Zahnradbahnen in Österreich.

Von Jenbach zum Achensee

In Jenbach zweigt die Bahn von der Strecke Kufstein–Innsbruck ab.

Von dort geht es steil bergauf.

Das erste Ziel ist der Ort Eben.

Danach wird der Weg flacher.

Am Ende liegt der Achensee, der größte See Tirols.

Die gemischte Bauart

Die Achenseebahn nutzt zwei Antriebsarten.

Auf flachen Abschnitten fährt sie wie eine normale Bahn.

Das nennt man Adhäsionsbetrieb.

Auf der Steilstrecke kommt die Zahnstange hinzu.

So passt sich die Bahn dem Gelände an.

Die Steilstrecke mit 160 Promille

Die Steilstrecke liegt zwischen Jenbach und Eben.

Hier muss die Bahn bis zu 160 Promille überwinden.

Das ist eine sehr große Steigung.

Ohne Zahnstange wäre dieser Abschnitt nicht befahrbar.

Die Zahnstange sichert die Fahrt bergauf und bergab.

Das Zahnstangensystem Riggenbach

Die Achenseebahn nutzt das System Riggenbach.

Dabei kommt eine sogenannte Leiterzahnstange zum Einsatz.

Sie sieht aus wie eine liegende Leiter aus Stahl.

In ihre Sprossen greift das Zahnrad der Lok.

Dieses System zählt zu den ältesten seiner Art.

Die Eröffnung 1889

Die feierliche Eröffnung fand im Juni 1889 statt.

Gebaut wurde die Strecke als Lokalbahn.

Von Beginn an fuhren Dampflokomotiven.

Die Bahn war für ihre Zeit eine moderne Lösung.

Seitdem ist sie fast durchgehend in Betrieb.

Die vier Dampflokomotiven

Zur Eröffnung wurden vier Zahnrad-Dampflokomotiven beschafft.

Sie waren eigens für die Steilstrecke gebaut.

Eine der vier wurde später verschrottet.

Die übrigen drei blieben im Einsatz.

Sie prägen das Bild der Bahn bis heute.

Die ältesten Zahnradloks Österreichs

Die drei verbliebenen Maschinen sind sehr alt.

Sie gelten als die ältesten Zahnradbahnlokomotiven Österreichs.

Lange führten sie den Betrieb allein.

Ihre Pflege ist aufwendig, aber lohnend.

Für Eisenbahnfreunde sind sie ein Schatz.

Wie die Bahn entstand

Schon 1886 wurde eine Konzession beantragt.

Ein Konsul aus der Region trieb das Projekt voran.

Kaiser Franz Joseph I. erteilte schließlich die Genehmigung.

Manche Anrainer standen der neuen Technik skeptisch gegenüber.

Am Ende setzte sich die Bahn durch.

Das Kloster und der See

Der Achensee gehörte lange einem Kloster im Inntal.

Das Kloster betrieb die Dampfschifffahrt auf dem See.

Es stimmte dem Bahnbau mit einer Auflage zu.

Der Endbahnhof durfte nicht direkt am Anleger stehen.

So trafen Bahn und Schiff mit kurzem Abstand aufeinander.

Der Anschluss ans Netz

In Jenbach trifft die Achenseebahn auf die große Inntalbahn.

Dort halten Züge zwischen Kufstein und Innsbruck.

Auch die Zillertalbahn beginnt in Jenbach.

So ist der Bahnhof ein kleiner Knotenpunkt.

Reisende können bequem umsteigen.

Überlegungen zum Welterbe

Die Achenseebahn ist ein technisches Denkmal.

Im Jahr 2020 gab es Überlegungen zu einer Welterbe-Nominierung.

Der Dampfbetrieb macht die Bahn einzigartig.

Viele alte Anlagen sind noch erhalten.

Das macht sie für Fachleute besonders wertvoll.

Wie sich die Zahlen einordnen

Mit 6,76 Kilometern ist die Bahn kurz, aber steil.

Mit 160 Promille gehört sie zu den steilen Zahnradbahnen.

Sie ist eine von drei Zahnradbahnen in Österreich.

Der durchgehende Dampfbetrieb ist heute eine Seltenheit.

Das macht die Achenseebahn zu einem lebenden Museum.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Achenseebahn?
Die Strecke von Jenbach bis zum Seespitz am Achensee ist 6,76 Kilometer lang.
Fährt die Bahn wirklich mit Dampf?
Ja, die Achenseebahn wird bis heute von historischen Zahnrad-Dampflokomotiven gezogen.
Wie steil ist die Strecke?
Auf der Steilstrecke zwischen Jenbach und Eben überwindet die Bahn bis zu 160 Promille.
Seit wann gibt es die Achenseebahn?
Sie wurde im Juni 1889 als Lokalbahn eröffnet und fuhr von Anfang an mit Dampf.
Wo kann man in die Bahn umsteigen?
In Jenbach besteht Anschluss an die Strecke Kufstein–Innsbruck und an die Zillertalbahn.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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