Zahlen, bitte!
„Hinein in die Schwäbische Alb: 4847 Meter durch den Steinbühl.“
Wie lang ist der Steinbühltunnel?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Steinbühltunnel ist in der Weströhre 4847 Meter lang. Er bringt die Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm hinauf zur Schwäbischen Alb.
Auf dem Weg von Stuttgart nach Ulm muss die Bahn die Schwäbische Alb erklimmen.
Dieser Anstieg heißt Albaufstieg und steckt voller Tunnel.
Einer davon ist der Steinbühltunnel mit rund 4847 Metern Länge.

Die wichtigsten Zahlen
4847 m
Länge Weströhre
Oströhre 4852 m
2 Röhren
doppelröhrig
je ein Gleis
ca. 25 ‰
Steigung
im Anstieg zur Alb
Die Weströhre misst 4847 Meter, die Oströhre 4852 Meter.
Die Kernzahl: 4847 Meter
Der Steinbühltunnel ist in der Weströhre 4847 Meter lang.
Die Oströhre misst mit 4852 Metern ein kleines Stück mehr.
Der Tunnel reicht vom Streckenkilometer 54,651 bis 59,498.
Er durchfährt den Höhenzug namens Steinbühl.
Ein ICE braucht für diese Strecke gut eine Minute.
Die Zahlen stammen aus der technischen Beschreibung der Strecke.

Zwei Röhren nebeneinander
Der Steinbühltunnel ist doppelröhrig.
Das bedeutet, dass es zwei getrennte Tunnelröhren gibt.
In jeder Röhre fährt ein Gleis in eine Richtung.
Quergänge verbinden die beiden Röhren.
Diese Gänge dienen im Notfall als Fluchtweg.
Zwei Röhren gelten heute als besonders sicher.
Gut zu wissen
Der Steinbühltunnel trägt die Eisenbahn der Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm, nicht den Straßenverkehr.
Die beiden Röhren sind unterschiedlich lang: 4847 Meter im Westen, 4852 Meter im Osten.
Teil des Albaufstiegs
Der Tunnel gehört zur Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm.
Dort überwindet die Bahn den steilen Rand der Schwäbischen Alb.
Diesen Abschnitt nennt man Albaufstieg.
Neben dem Steinbühltunnel liegt dort der längere Boßlertunnel.
Zusammen bringen sie die Gleise hinauf auf die Hochfläche.
Ohne diese Tunnel wäre der Anstieg kaum zu schaffen.
Eine steile Strecke
Im Steinbühltunnel steigt die Strecke um rund 25 Promille an.
Das heißt, auf tausend Meter gewinnt sie etwa 25 Meter Höhe.
Für eine Eisenbahn ist das eine kräftige Steigung.
Die Züge brauchen hier viel Leistung.
Darum fahren moderne, starke Triebzüge auf der Strecke.
Die Steigung ist eine Besonderheit dieses Tunnels.
Warum der Tunnel nötig ist
Die Schwäbische Alb steigt am Rand steil auf.
Eine oberirdische Strecke müsste große Umwege nehmen.
Ein Tunnel führt dagegen gerade durch den Berg.
So bleibt die Strecke kurz und schnell.
Die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm sinkt deutlich.
Darum lohnt sich der aufwendige Tunnelbau.
Wie der Tunnel gebaut wurde
Der technische Anschlag begann im Juni 2013.
Große Maschinen und Sprengungen lösten das harte Gestein der Alb.
Die Alb besteht vor allem aus Kalkstein.
In diesem Gestein gibt es Höhlen und Wasseradern.
Das machte den Vortrieb anspruchsvoll.
Nach Jahren Bauzeit war die Röhre schließlich fertig.
Die neue Strecke nach Ulm
Die Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm ging 2022 in Betrieb.
Sie ist Teil der großen Verbindung von Stuttgart nach Ulm.
Auf ihr fahren Züge mit hohem Tempo über die Alb.
Der Steinbühltunnel ist eines ihrer wichtigen Bauwerke.
Die Strecke verkürzt die Reisezeit spürbar.
Sie gehört zu den jüngsten Neubaustrecken Deutschlands.
Sicherheit in zwei Röhren
Die getrennten Röhren erhöhen die Sicherheit.
Gerät ein Zug in Not, können Menschen in die andere Röhre fliehen.
Dort sind sie vor Rauch und Gefahr geschützt.
Beleuchtung und Notwege sind klar gekennzeichnet.
Die Technik wird regelmäßig geprüft.
So ist die Fahrt durch den Berg gut abgesichert.
Zahlen im Vergleich
Mit knapp 4,9 Kilometern ist der Steinbühltunnel kein Riese.
Der benachbarte Boßlertunnel ist noch länger.
Die längsten Tunnel der Welt messen über fünfzig Kilometer.
Auf dem Albaufstieg ist der Steinbühltunnel dennoch wichtig.
Zum Vergleich passen rund dreizehn ICE-1-Züge hintereinander hinein.
So wird die Länge anschaulich.
Die Alb über dem Tunnel
Über dem Tunnel liegt die Hochfläche der Schwäbischen Alb.
Dort prägen Wiesen, Wacholder und Wälder das Bild.
Die Menschen auf der Alb merken vom Zugverkehr nichts.
Tief unter ihnen fahren die schnellen Züge durch den Berg.
So bleibt die Landschaft oben unberührt.
Der Tunnel schont die empfindliche Natur der Alb.
Pflege eines jungen Tunnels
Auch ein neuer Tunnel braucht regelmäßige Pflege.
Fachleute prüfen Beton, Technik und Entwässerung.
Im Kalkgestein der Alb ist Wasser ein wichtiges Thema.
Darum wird die Abdichtung genau kontrolliert.
So bleibt der Tunnel lange sicher befahrbar.
Die Wartung beginnt schon in den ersten Betriebsjahren.
Was die Zahl bedeutet
4847 Meter stehen für den Weg der Bahn durch einen Berg.
Die Zahl zeigt, wie die Alb überwunden wird.
Hinter ihr stecken Jahre Bauzeit und harte Arbeit im Fels.
Für die Reisenden ist der Tunnel nur ein kurzer dunkler Moment.
Dahinter liegt moderne Ingenieurkunst.
So wird aus einer Länge ein Stück Verkehrsgeschichte.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
