Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Hauptwache, der Zug bleibt unter der Stadt, Sie steigen mitten hinein.“
Wie lang ist der S-Bahn-City-Tunnel in Frankfurt?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der ursprüngliche S-Bahn-City-Tunnel in Frankfurt ist 4728 Meter lang. Ein später ergänzter östlicher Abschnitt kommt mit 1633 Metern hinzu.
Unter der Frankfurter Innenstadt fahren die S-Bahnen durch einen langen Tunnel.
Oben merkt man von ihm fast nichts.
Die naheliegende Frage lautet: Wie lang ist dieser City-Tunnel eigentlich?

Die wichtigsten Zahlen
4728 m
ursprünglicher Tunnel
der westliche Abschnitt
1633 m
östlicher Abschnitt
später ergänzt
~6,4 km
beide Abschnitte zusammen
west- und ostseitig gerechnet
2
Äste nach dem Main
Südbahnhof und Oberrad
Alle Werte nach der deutschsprachigen Wikipedia zum City-Tunnel Frankfurt.
4728 Meter unter Frankfurt
Der ursprüngliche City-Tunnel in Frankfurt ist 4728 Meter lang.
Das sind fast fünf Kilometer mitten unter der Stadt.
Dieser westliche Tunnel bildet den Hauptstrang der Strecke.
Er führt vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt.
Oben an der Oberfläche ist von ihm kaum etwas zu sehen.

Ein zweiter Abschnitt im Osten
Später kam ein östlicher Tunnelabschnitt hinzu.
Er ist zusätzlich 1633 Meter lang.
Damit wuchs der Tunnel über seinen ersten Umfang hinaus.
Der Ausbau folgte dem wachsenden Verkehr der Region.
So entstand nach und nach das heutige Tunnelsystem.
Gut zu wissen
Ein City-Tunnel führt die S-Bahn unterirdisch durch das Zentrum einer Stadt.
In Frankfurt besteht er aus einem älteren westlichen und einem jüngeren östlichen Abschnitt.
Nach der Unterquerung des Mains teilt sich die Strecke in zwei Äste.
Zusammen über sechs Kilometer
Zählt man beide Abschnitte zusammen, ergibt sich eine große Länge.
4728 und 1633 Meter machen rund 6,4 Kilometer aus.
Das ist eine beachtliche unterirdische Strecke.
Sie verläuft vollständig unter der dicht bebauten Stadt.
Nur so lässt sich der Nahverkehr durch das Zentrum führen.
Das Herz der S-Bahn Rhein-Main
Der City-Tunnel ist ein zentraler Bestandteil der S-Bahn Rhein-Main.
Fast alle Linien des Netzes nutzen ihn.
Er bündelt den Verkehr auf einer gemeinsamen Achse.
Dadurch wird der Tunnel zum Herzstück der ganzen Region.
Ohne ihn wäre das heutige Netz undenkbar.
Vom Hauptbahnhof in die Innenstadt
Der Tunnel beginnt am Frankfurter Hauptbahnhof.
Von dort taucht die Strecke unter die Stadt ab.
Sie führt mitten durch die Frankfurter Innenstadt.
Unterwegs liegen zentrale unterirdische Stationen wie die Hauptwache.
So erreichen die Fahrgäste das Zentrum ohne Umweg.
Unter dem Main hindurch
Auf seinem Weg unterquert der Tunnel den Main.
Der Fluss teilt Frankfurt in zwei Hälften.
Der Tunnel verbindet beide Ufer unter Wasser hindurch.
Das war beim Bau eine anspruchsvolle Aufgabe.
Heute merken die Fahrgäste von der Flussquerung nichts.
Die Teilung nach dem Fluss
Nach der Unterquerung des Mains teilt sich der Tunnel.
Ein Ast führt zum Südbahnhof.
Der andere Ast führt nach Frankfurt-Oberrad.
So verteilt der Tunnel die Züge auf verschiedene Strecken.
Die Teilung macht aus einer Röhre ein kleines Netz.
Warum Städte solche Tunnel bauen
An der Oberfläche ist in Großstädten kaum Platz für neue Gleise.
Ein Tunnel schafft Raum, ohne Straßen und Häuser zu verdrängen.
Zugleich bringt er die Züge direkt ins Zentrum.
Dort steigen die meisten Fahrgäste ein und aus.
Deshalb entstanden in vielen Städten solche City-Tunnel.
Stationen tief in der Stadt
Die wichtigsten Stationen des Tunnels liegen unter der Innenstadt.
Sie sind nur über Treppen und Rolltreppen erreichbar.
Dafür liegen sie mitten im Geschehen.
Von hier sind Einkaufsstraßen und Büros schnell erreicht.
Die unterirdischen Bahnhöfe sind ständig gut gefüllt.
Ein Tunnel in zwei Bauetappen
Der Tunnel entstand nicht auf einen Schlag.
Zuerst wurde der westliche Hauptstrang gebaut.
Erst später folgte der östliche Abschnitt.
So wuchs das System mit dem Bedarf der Region.
Jede Etappe erweiterte die Möglichkeiten des Netzes.
Was der Tunnel für die Region bedeutet
Die Region Rhein-Main ist dicht besiedelt und stark vernetzt.
Der City-Tunnel hält diesen Großraum zusammen.
Über ihn erreichen Pendler schnell das Zentrum von Frankfurt.
Er verbindet Wohnorte, Arbeitsplätze und den Flughafen.
Damit ist er weit mehr als nur eine Röhre unter der Stadt.
Tunnel unter deutschen Großstädten
Frankfurt ist nicht die einzige Stadt mit einem solchen Tunnel.
Auch München führt seine S-Bahn durch einen Innenstadttunnel.
In vielen Städten bilden solche Tunnel den Kern des Netzes.
Sie folgen alle derselben Idee.
Der Verkehr verschwindet unter der Erde und gewinnt an Tempo.
4728 Meter im Vergleich
Mit 4728 Metern ist der Frankfurter Tunnel recht lang.
Der Münchner S-Bahn-Tunnel misst rund 4343 Meter.
Beide liegen damit in einer ähnlichen Größenordnung.
In Frankfurt kommt jedoch der östliche Abschnitt hinzu.
Dadurch ist das Tunnelsystem insgesamt noch länger.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
