Zahlen, bitte!
„Schnellbahn Wien, nächster Halt Wien Mitte, bitte Vorsicht beim Einsteigen.“
Wie lang ist die Wiener S-Bahn-Stammstrecke?
→ Eine Lebensader in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Wiener S-Bahn-Stammstrecke ist 13 Kilometer lang und bedient elf Stationen. Sie ist die meistbefahrene Eisenbahnstrecke Österreichs.
Durch Wien zieht sich eine Strecke, auf der fast ununterbrochen Züge rollen.
Es ist die Stammstrecke der Wiener S-Bahn.
Die naheliegende Frage lautet: Wie lang ist diese vielbefahrene Strecke eigentlich?

Die wichtigsten Zahlen
13 km
Länge der Stammstrecke
Floridsdorf bis Meidling
11
Stationen
quer durch Wien
1435 mm
Spurweite
Normalspur, zweigleisig
Platz 1
in Österreich
meistbefahrene Eisenbahnstrecke
Alle Werte nach der deutschsprachigen Wikipedia zur Stammstrecke der S-Bahn Wien.
13 Kilometer quer durch Wien
Die Wiener S-Bahn-Stammstrecke ist 13 Kilometer lang.
Sie durchquert die Bundeshauptstadt von einem Ende zum anderen.
Im Nordosten beginnt sie am Bahnhof Wien Floridsdorf.
Im Südwesten endet sie am Bahnhof Wien Meidling.
Dazwischen liegt das dicht besiedelte Herz der Stadt.

Elf Stationen auf dem Weg
Auf ihren 13 Kilometern bedient die Strecke elf Stationen.
An ihnen steigen täglich sehr viele Fahrgäste ein und aus.
Die Stationen verbinden wichtige Teile der Stadt.
Viele von ihnen sind auch Knoten zu U-Bahn und Straßenbahn.
So wird die Stammstrecke zum Verteiler für ganz Wien.
Gut zu wissen
Eine Stammstrecke ist der gemeinsame Kernabschnitt vieler S-Bahn-Linien.
In Wien nutzen mehrere Schnellbahn-Linien dieselbe 13 Kilometer lange Achse.
Das macht die Strecke stark, aber auch empfindlich gegen Störungen.
Die meistbefahrene Strecke Österreichs
Keine andere Eisenbahnstrecke Österreichs ist so stark befahren.
Auf der Stammstrecke folgt Zug auf Zug.
Mehrere Linien der Schnellbahn teilen sich dieselben Gleise.
Dadurch summieren sich die Fahrten zu einer gewaltigen Zahl.
Die Strecke ist damit die Lebensader des Wiener Nahverkehrs.
Von Floridsdorf nach Meidling
Der Weg führt vom Nordosten in den Südwesten der Stadt.
Floridsdorf liegt jenseits der Donau im Norden.
Meidling liegt im Süden nahe vielen Wohnvierteln.
Die Strecke verbindet so entfernte Stadtteile direkt.
Wer durchfährt, durchquert fast die gesamte Stadt.
Über die Trasse der Nordbahn
Der erste Abschnitt nutzt die Trasse der alten Nordbahn.
Er reicht von Floridsdorf bis zum Bahnhof Wien Praterstern.
Die Nordbahn war einst eine der wichtigsten Linien des Landes.
Heute trägt sie einen Teil des Nahverkehrs.
Alte und neue Aufgaben treffen hier aufeinander.
Weiter auf der Verbindungsbahn
Hinter dem Praterstern geht es auf der Wiener Verbindungsbahn weiter.
Diese führt über den Bahnhof Wien Mitte.
Wien Mitte ist ein wichtiger Knotenpunkt mitten in der Stadt.
Von dort rollt die Strecke weiter Richtung Süden.
Mehrere historische Strecken wurden so zu einer Linie verknüpft.
Durch den Marxer Tunnel
Ein Teil der Strecke verläuft durch den Marxer Tunnel.
In diesem Tunnel zweigt die Flughafenschnellbahn ab.
Sie nutzt den gesamten Tunnel mit.
Die S-Bahn-Stammstrecke verlässt ihn gleich nach der Haltestelle.
Danach schwenkt sie in einem Bogen weiter nach Süden.
Anschluss zum Hauptbahnhof
Nur rund 600 Meter weiter liegt eine wichtige Haltestelle.
Es ist die Station beim Hauptbahnhof am Südtiroler Platz.
Hier treffen Nahverkehr und Fernverkehr aufeinander.
Fahrgäste können bequem zwischen den Zügen wechseln.
Solche Knoten machen die Stammstrecke besonders wertvoll.
Normalspur und zwei Gleise
Die Strecke ist normalspurig mit 1435 Millimetern gebaut.
Damit passt sie zum übrigen Eisenbahnnetz Österreichs.
Sie ist durchgehend elektrifiziert.
Zwei Gleise erlauben Zügen in beide Richtungen zugleich.
Auf diesen zwei Gleisen spielt sich der ganze dichte Verkehr ab.
Was Stammstrecke bedeutet
Eine Stammstrecke ist der gemeinsame Kern vieler Linien.
Statt eigener Gleise nutzen alle Linien dieselbe Achse.
Das bündelt den Verkehr auf einer starken Verbindung.
Zugleich macht es die Strecke zum Nadelöhr.
Dieses Prinzip findet sich in vielen großen Städten.
Das Rückgrat des Wiener Nahverkehrs
Für den Wiener Nahverkehr ist die Stammstrecke unverzichtbar.
Über sie erreichen die Fahrgäste schnell das Zentrum.
Sie entlastet die Straßen und die U-Bahn.
Fällt sie aus, spürt das die ganze Stadt.
Entsprechend sorgsam wird sie betrieben und gewartet.
Eine Schnellbahn seit Jahrzehnten
Die Wiener kennen die Strecke als Schnellbahn.
Seit Jahrzehnten bringt sie Menschen zur Arbeit und zurück.
Für viele gehört die Fahrt fest zum Tagesablauf.
Die Strecke ist längst Teil des Alltags der Stadt.
Generationen von Fahrgästen sind mit ihr aufgewachsen.
13 Kilometer im Vergleich
Mit 13 Kilometern ist die Wiener Stammstrecke recht lang.
Die Münchner S-Bahn-Stammstrecke misst rund elf Kilometer.
Beide bündeln den Verkehr vieler Linien auf einer Achse.
Beide gehören zu den meistbefahrenen Strecken ihres Landes.
Die Grundidee ist in Wien und München dieselbe.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
