Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, gleich hinter dem Bahnhof Bern tragen uns über 1000 Meter Brücke über die Aare – der Lorraineviadukt.“
Wie lang ist der Lorraineviadukt in Bern?
→ Eine Brücke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Lorraineviadukt führt die Bahn kurz hinter dem Bahnhof Bern über das Tal der Aare. Mit 1092 Metern Länge ist er eine der markantesten Eisenbahnbrücken der Stadt. Eröffnet wurde er im Jahr 1941.
Wer in Bern mit dem Zug nach Norden fährt, überquert gleich hinter dem Bahnhof die Aare.
Das geschieht auf einer langen Brücke.
Sie heißt Lorraineviadukt und prägt das Bild der Stadt.

Der Lorraineviadukt in Zahlen
1092 m
Länge
über das Tal der Aare
1941
Eröffnung
nach rund fünf Jahren Bauzeit
4
Gleise
Teil der viergleisigen Neutrassierung
1858
Vorgängerbrücke
die alte Rote Brücke
Quelle: Wikipedia „Lorraineviadukt“. Werte gerundet, Stand 2026.
Die kurze Antwort
Der Lorraineviadukt ist 1092 Meter lang.
Er führt die Bahnstrecke Bern–Olten über die Aare.
Die Brücke liegt zwischen dem Bahnhof Bern und dem Punkt Bern-Wylerfeld.
Damit ist sie eine der längsten Eisenbahnbrücken der Stadt.
Eröffnet wurde sie im Jahr 1941.

Über tausend Meter
Mit 1092 Metern ist die Brücke mehr als einen Kilometer lang.
Sie überspannt nicht nur den Fluss, sondern das ganze Tal.
Unter ihr liegt das Berner Lorrainequartier.
Für eine Stadtbrücke ist das eine beachtliche Länge.
Vom Zug aus ist die Überfahrt in wenigen Augenblicken vorbei.
Gut zu wissen
Neben dem Eisenbahn-Lorraineviadukt gibt es die Straßenbrücke Lorrainebrücke; beide überspannen die Aare nördlich der Berner Altstadt.
Die Bahnstrecke Bern–Olten ist eine der wichtigsten Verbindungen im Schweizer Mittelland.
Gleich hinter dem Bahnhof
Die Brücke beginnt kurz nach dem Bahnhof Bern.
Züge Richtung Olten, Zürich und Basel fahren gleich über sie hinweg.
So ist der Viadukt das nördliche Tor des Bahnhofs.
Täglich rollen hier viele Züge darüber.
Die meisten Fahrgäste bemerken die Brücke kaum.
Über die Aare
Die Aare schlingt sich in einer großen Schleife um die Berner Altstadt.
Der Viadukt quert das tief eingeschnittene Flusstal.
Weit unten fließt das grüne Wasser der Aare.
Die Brücke verbindet die beiden Talseiten für die Bahn.
Ohne sie gäbe es an dieser Stelle keinen Zugverkehr.
Die Rote Brücke als Vorgängerin
Schon 1858 gab es hier eine Eisenbahnbrücke.
Sie hieß im Volksmund die Rote Brücke.
Mit der Zeit war sie dem Verkehr nicht mehr gewachsen.
Zuletzt durften zwei Züge sie nicht mehr gleichzeitig befahren.
Der Lorraineviadukt löste sie ab.
Bau von 1936 bis 1941
Gebaut wurde der Viadukt zwischen 1936 und 1941.
Anlass war die Neutrassierung der Bahnstrecke.
Die Strecke wurde dabei auf vier Gleise erweitert.
Nach rund fünf Jahren war die neue Brücke fertig.
1941 ging sie in Betrieb.
Vier Gleise für mehr Züge
Der Viadukt trägt eine viergleisige Strecke.
Das erhöhte die Kapazität am Nordkopf des Bahnhofs.
Mehr Gleise bedeuten mehr mögliche Zugfahrten.
Für einen wichtigen Knoten wie Bern war das entscheidend.
Bis heute profitiert der Fahrplan davon.
Ein Wahrzeichen der Stadt
Der Viadukt gehört zum Stadtbild von Bern.
Direkt daneben verläuft die Straßenbrücke Lorrainebrücke.
Beide überspannen die Aare nebeneinander.
Für Fotografen ist das Ensemble ein beliebtes Motiv.
Vom Ufer aus wirkt die lange Brücke besonders eindrucksvoll.
Zum Vergleich
Alpine Viadukte sind oft hoch über Schluchten gespannt.
Der Lorraineviadukt dagegen ist vor allem lang.
Sein Wert liegt in der Kapazität, nicht in der Höhe.
Er ist ein typisches Bauwerk des städtischen Bahnbaus.
Länge statt Dramatik ist hier das Besondere.
Was die Zahl im Alltag heißt
Tausende Reisende überqueren die Brücke täglich.
Die meisten merken es nicht einmal.
Für die Bahn ist der Viadukt ein unverzichtbares Nadelöhr.
Er verbindet Bern mit dem Netz Richtung Norden.
Die 1092 Meter sind das stille Rückgrat dieser Verbindung.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
