Wie lang ist der City-Tunnel Leipzig?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, unter der Leipziger Innenstadt geht es durch vier unterirdische Stationen: willkommen im City-Tunnel.“

Wie lang ist der City-Tunnel Leipzig?

→ Ein Tunnel in Zahlen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Der City-Tunnel Leipzig verbindet seit 2013 den Bayerischen Bahnhof mit dem Hauptbahnhof unter der Innenstadt. Vom Süd- bis zum Nordportal misst er 3187 Meter. Mit Rampen und Seitenast umfasst das Projekt 5,3 Kilometer.

Jahrzehntelang war Leipzig ein großer Kopfbahnhof, in dem Züge wenden mussten.

Seit 2013 fahren die S-Bahnen stattdessen unter der Stadt hindurch.

Möglich macht das ein Tunnel quer durch die Innenstadt.

City Tunnel Leipzig, Hauptbahnhof Atrium
Foto: Andre_de, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der City-Tunnel Leipzig in Zahlen

3187 m

Süd- bis Nordportal

die eigentliche Tunnelstrecke

5,3 km

Gesamtprojekt

mit Rampen und Seitenast

4

unterirdische Stationen

unter der Innenstadt

2013

Eröffnung

nach jahrelangem Bau

Quelle: Wikipedia „City-Tunnel Leipzig“. Werte gerundet, Stand 2026.

Die kurze Antwort

Vom Süd- bis zum Nordportal ist der Tunnel 3187 Meter lang.

Dazu kommt ein kurzer Seitenast von 458 Metern.

Rechnet man Rampen und Ausfahrten mit, sind es 5,3 Kilometer.

Die eigentliche Tunnelstrecke misst also gut drei Kilometer.

Eröffnet wurde das Kernstück im Jahr 2013.

City Tunnel Leipzig, Station Hauptbahnhof
Foto: Ingbife, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Warum es mehrere Längen gibt

Für denselben Tunnel kursieren verschiedene Zahlen.

Das liegt daran, was man genau mitzählt.

Die reine Röhre zwischen den Portalen ist rund 3,2 Kilometer lang.

Mit allen Rampen und Nebenästen wächst die Zahl auf 5,3 Kilometer.

Beide Angaben sind richtig, meinen aber Verschiedenes.

Gut zu wissen

Ein Kopfbahnhof hat Gleise, die stumpf enden; Züge müssen dort wenden. Ein Durchgangsbahnhof lässt sie weiterfahren.

Der City-Tunnel ist das Herzstück der Mitteldeutschen S-Bahn rund um Leipzig und Halle.

Unter der Innenstadt

Der Tunnel führt vom Bayerischen Bahnhof im Süden quer unter die City.

Sein Nordende liegt beim Leipziger Hauptbahnhof.

Dazwischen unterquert er das Herz der Stadt.

An der Oberfläche merkt man davon nichts.

Unten rollen die Züge im Minutentakt.

Vier unterirdische Stationen

Auf der kurzen Strecke liegen vier unterirdische Stationen.

Die Endpunkte sind der Bayerische Bahnhof und der Hauptbahnhof.

Dazwischen halten die Züge mitten in der Innenstadt.

So sind wichtige Ziele direkt erreichbar.

Die Stationen liegen tief unter dem Straßenniveau.

Vom Kopfbahnhof zum Durchgangsverkehr

Früher endeten viele Züge im großen Kopfbahnhof.

Dort mussten sie umständlich wenden.

Der Tunnel verbindet nun den Süden und den Norden des Netzes.

Die S-Bahnen fahren durch, statt zu wenden.

Das beschleunigt den Nahverkehr spürbar.

Zweigleisig und elektrisch

Der Tunnel ist eine zweigleisige Hauptbahn.

Beide Gleise sind elektrifiziert.

So können moderne S-Bahn-Züge durchfahren.

Das Kernstück ging 2013 in Betrieb.

Seither ist es das Rückgrat der Mitteldeutschen S-Bahn.

Eine lange Vorgeschichte

Die Idee eines solchen Tunnels ist alt.

Immer wieder wurde sie über die Jahrzehnte diskutiert.

Gebaut wurde schließlich in den 2000er Jahren.

Im Dezember 2013 ging die Strecke in Betrieb.

Der lange Weg zum Tunnel war damit zu Ende.

Mehr als nur der Tunnel

Zum Projekt gehörten nicht nur die Röhren.

Auch außerhalb der Stadt wurden Strecken angepasst.

Erst diese Maßnahmen banden den Tunnel ins Netz ein.

Deshalb ist die Gesamtlänge größer als die reine Röhre.

Das Projekt reichte weit über die Innenstadt hinaus.

Zum Vergleich

Der City-Tunnel ist kein Bergtunnel.

Er ist ein städtischer Verbindungstunnel.

Ähnliche Bauwerke gibt es in München und Frankfurt.

Ihr Wert liegt im Verbinden des Nahverkehrsnetzes.

Nicht die Länge zählt hier, sondern die Wirkung.

Was die Zahl im Alltag heißt

Die gut drei Kilometer haben Leipzigs Nahverkehr verändert.

Viele Linien der S-Bahn nutzen heute den Tunnel.

Die Fahrt durch die Stadt ist kurz und schnell.

Das Umsteigen im alten Kopfbahnhof entfällt oft.

So entfaltet ein kurzer Tunnel eine große Wirkung.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Wie lang ist der City-Tunnel Leipzig?
Zwischen Süd- und Nordportal 3187 Meter. Mit Rampen und Seitenast umfasst das Gesamtprojekt 5,3 Kilometer.
Wie viele Stationen hat er?
Vier unterirdische Stationen, von denen der Bayerische Bahnhof und der Hauptbahnhof die Endpunkte sind.
Seit wann ist er in Betrieb?
Das Kernstück wurde 2013 eröffnet, genauer im Dezember.
Warum wurde er gebaut?
Damit S-Bahnen unter der Stadt durchfahren können, statt im alten Kopfbahnhof zu wenden.
Ist das ein Bergtunnel?
Nein, es ist ein städtischer Verbindungstunnel, ähnlich den S-Bahn-Tunneln in München oder Frankfurt.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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