Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Universität Debrecen, Endstation der Linie durch die Stadt.“
Wie lang ist das Straßenbahnnetz von Debrecen?
→ Ein Straßenbahnnetz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Straßenbahnnetz von Debrecen ist nur 8,8 Kilometer lang und damit das kleinste in ganz Ungarn. Es besteht aus zwei Linien mit 23 Haltestellen.
In der zweitgrößten Stadt Ungarns fährt eine der kleinsten Straßenbahnen des Landes.
Lange bestand sie nur aus einer einzigen langen Linie.
Erst spät kam eine zweite dazu, und die Länge lässt sich genau benennen.

Die wichtigsten Zahlen
8,8 km
Streckenlänge
das kleinste Netz Ungarns
2
Linien
die zweite seit 2014
1911
elektrisch seit
Wurzeln bis 1880
23
Haltestellen
Normalspur
Die 8,8 Kilometer sind die Streckenlänge des gesamten Netzes aus zwei Linien mit zusammen 23 Haltestellen.
Das kleinste Netz Ungarns
Die Straßenbahn Debrecen besitzt das kleinste Straßenbahnnetz in ganz Ungarn.
Betrieben wird sie von der städtischen Verkehrsgesellschaft DKV.
Debrecen ist nach Budapest die zweitgrößte Stadt des Landes.
Trotz dieser Größe blieb das Netz über lange Zeit sehr klein.
Heute besteht es aus zwei Linien mit zusammen 23 Haltestellen.

Die genaue Länge
Das Streckennetz von Debrecen ist 8,8 Kilometer lang.
Das ist weniger als in vielen deutlich kleineren Städten.
Dafür ist die Strecke stark genutzt und fährt in dichtem Takt.
Beide Linien zusammen bedienen 23 Haltestellen.
Das Netz ist normalspurig, die Gleise liegen also 1435 Millimeter auseinander.
Gut zu wissen
Debrecen hat mit 8,8 Kilometern das kleinste Straßenbahnnetz Ungarns, obwohl es die zweitgrößte Stadt des Landes ist.
Nach Stilllegungen in den 1970er Jahren blieb lange nur eine Linie; eine zweite kam erst 2014 hinzu.
Eine lange Linie als Rückgrat
Lange Zeit bestand das Netz aus nur einer einzigen Linie.
Sie verbindet den Hauptbahnhof mit der Universität am anderen Ende der Stadt.
Auf diesem Weg durchquert sie das Zentrum von Debrecen.
Diese Linie trägt bis heute den größten Teil des Verkehrs.
Sie ist das eigentliche Rückgrat der Debrecener Tram.
Wurzeln im 19. Jahrhundert
Die Geschichte der Straßenbahn Debrecen begann im Jahr 1880.
Damals fasste die Stadt den Plan für eine schmalspurige Bahn.
Später folgte eine normalspurige Dampfstraßenbahn.
Den elektrischen Betrieb nahm die Stadt am 16. März 1911 auf.
Seither fährt die Tram in Debrecen mit Strom.
Von sechs Linien zu einer
In ihrer größten Ausdehnung hatte die Bahn einmal sechs Linien.
In den 1970er Jahren wurden jedoch viele Strecken stillgelegt.
Am Ende blieb nur noch die eine Linie zur Universität übrig.
Das Netz schrumpfte damit auf ein Minimum zusammen.
Genau diese eine Linie hielt die Straßenbahn in der Stadt am Leben.
Die zweite Linie seit 2014
Nach der Jahrtausendwende wuchs das Netz wieder.
Am 26. Februar 2014 ging eine zweite Linie in Betrieb.
Damit verdoppelte sich die Zahl der Linien von eins auf zwei.
Das Netz erreichte so seine heutige Länge von 8,8 Kilometern.
Nach Jahrzehnten des Rückbaus war das ein deutliches Zeichen.
Moderne Wagen auf kurzer Strecke
Auf dem kleinen Netz fahren heute moderne Niederflurbahnen.
Sie bieten einen bequemen Einstieg ohne Stufen.
Im dichten Takt bringen sie Fahrgäste durch die Stadt.
So wirkt die kleine Tram erstaunlich modern.
Größe und Technik passen hier nicht zusammen, und das ist gewollt.
Warum das Netz so klein ist
Debrecen setzt im Nahverkehr stark auf Busse und Oberleitungsbusse.
Die Straßenbahn deckt vor allem die wichtigste Achse der Stadt ab.
Für weitere Strecken wären große Investitionen nötig gewesen.
So blieb das Schienennetz auf das Nötigste beschränkt.
Die geringe Länge ist deshalb eine bewusste Entscheidung.
Klein, aber viel genutzt
Trotz nur 8,8 Kilometern ist die Debrecener Tram stark ausgelastet.
Die Verbindung zur Universität sorgt für viele Fahrgäste.
Studierende und Beschäftigte füllen die Wagen über den Tag.
Eine kurze Strecke kann so sehr wichtig sein.
Die Länge allein sagt wenig über die Bedeutung aus.
Im Vergleich der Netze
Mit 8,8 Kilometern ist Debrecen kleiner als fast jedes andere Tramnetz der Region.
Budapest besitzt dagegen eines der größten Netze Europas.
Auch Košice in der Slowakei ist ein Vielfaches länger.
Debrecen zeigt das andere Ende der Skala.
Nicht jede Großstadt braucht ein großes Schienennetz.
Schiene und Busse im Verbund
Die Verkehrsgesellschaft DKV betreibt nicht nur die Straßenbahn.
Sie führt auch Busse und Oberleitungsbusse durch die Stadt.
Die Tram bildet darin die schnelle Achse auf der Schiene.
Busse und Obusse erschließen die Viertel abseits der Gleise.
Gemeinsam ergeben sie den Nahverkehr der ganzen Stadt.
Die Tram im Alltag der Stadt
Für viele Menschen in Debrecen ist die Straßenbahn das schnellste Verkehrsmittel.
Sie fährt unabhängig vom Autoverkehr auf eigener Trasse.
Gerade zur Universität ist sie oft die beste Wahl.
Im dichten Takt verbindet sie die wichtigsten Punkte der Stadt.
So bleibt die kurze Strecke im Alltag sehr präsent.
Was die 8,8 Kilometer bedeuten
Die Zahl 8,8 Kilometer beschreibt das kleinste Tramnetz Ungarns.
Es überlebte Jahrzehnte des Rückbaus auf einer einzigen Linie.
Seit 2014 besteht es wieder aus zwei Linien.
Mit modernen Wagen trägt es einen festen Teil des Nahverkehrs.
Debrecen beweist, dass auch eine kurze Strecke eine Stadt prägen kann.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
