Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Hauptbahnhof Košice, bitte umsteigen in die Linien der DPMK.“
Wie lang ist das Straßenbahnnetz von Košice?
→ Ein Straßenbahnnetz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Straßenbahnnetz von Košice ist 33,7 Kilometer lang und besitzt 48 Haltestellen. Es fährt seit 1891 und ist neben Bratislava eines von nur zwei Tramnetzen der Slowakei.
Im Osten der Slowakei liegt eine Stadt, die ihre Straßenbahn seit dem 19. Jahrhundert pflegt.
Zwischen Altstadt und Industriegebiet spannt sich ein normalspuriges Netz.
Seine Länge lässt sich auf das Zehntel genau angeben.

Die wichtigsten Zahlen
33,7 km
Streckenlänge
48 Haltestellen
7
Linien
plus Verstärker in der Hauptverkehrszeit
1891
seit
eines von zwei Tramnetzen der Slowakei
1435 mm
Spurweite
Normalspur
Die 33,7 Kilometer sind die Streckenlänge des Netzes, auf dem sieben Linien und zusätzliche Verstärkerfahrten verkehren.
Eine Tram im Osten der Slowakei
Die Straßenbahn Košice ist Teil des Nahverkehrs der ostslowakischen Großstadt.
Betrieben wird sie vom städtischen Verkehrsunternehmen DPMK.
Košice ist nach Bratislava die zweitgrößte Stadt der Slowakei.
Das Netz ist normalspurig, die Gleise liegen also 1435 Millimeter auseinander.
Es zählt zu den ältesten Verkehrsmitteln der Stadt.

Die genaue Länge
Das Streckennetz von Košice ist 33,7 Kilometer lang.
Darauf verteilen sich 48 Haltestellen.
Im Normalbetrieb verkehren sieben Linien.
In der Hauptverkehrszeit kommen zusätzliche Verstärkerlinien hinzu.
Damit ist das Netz für eine Stadt dieser Größe gut ausgebaut.
Gut zu wissen
Košice ist neben Bratislava eine von nur zwei slowakischen Städten mit Straßenbahn und fährt in Normalspur.
Das Netz wuchs von rund acht Kilometern um das Jahr 1900 auf heute 33,7 Kilometer mit 48 Haltestellen.
Eines von zwei in der Slowakei
In der ganzen Slowakei gibt es nur zwei Städte mit Straßenbahn.
Neben Košice ist das die Hauptstadt Bratislava.
Beide Netze haben eine lange Geschichte bis ins 19. Jahrhundert.
Košice nahm seinen Betrieb im Jahr 1891 auf.
Damit gehört die Stadt zu den Pionieren der Straßenbahn in der Region.
Von der Pferdebahn zur Elektrik
Die Anfänge der Straßenbahn Košice reichen in das Jahr 1891 zurück.
In den ersten Jahren war das Netz noch klein.
Um die Jahrhundertwende maß es rund acht Kilometer.
Nach und nach wuchs die Bahn mit der Stadt.
Aus dem bescheidenen Anfang wurde ein Netz von heute 33,7 Kilometern.
Bis in den Südwesten
Im Laufe der Zeit dehnte sich das Netz in neue Stadtteile aus.
Besonders der Südwesten mit dem Stadtteil Šaca wurde an die Schiene angebunden.
Dort liegt ein großes Industriegebiet der Stadt.
Die Straßenbahn bringt Beschäftigte und Anwohner in dieses Gebiet.
So verbindet sie Wohnviertel, Zentrum und Arbeit.
Normalspur und ihre Vorteile
Košice fährt in Normalspur mit 1435 Millimetern.
Das ist dieselbe Spurweite wie bei den großen Eisenbahnen.
Fahrzeuge lassen sich dadurch leichter beschaffen und austauschen.
Auch Werkstätten und Ersatzteile sind einfacher zu finden.
Für ein mittelgroßes Netz ist das ein praktischer Vorteil.
Sieben Linien für die Stadt
Sieben Linien bilden das Grundgerüst des Netzes.
Sie verbinden die Wohnviertel mit dem Zentrum und dem Hauptbahnhof.
In der Hauptverkehrszeit sorgen zusätzliche Fahrten für mehr Platz.
So passt sich das Angebot dem Takt des Tages an.
Die Straßenbahn trägt damit einen großen Teil des Nahverkehrs.
Was Streckenlänge bedeutet
Die Streckenlänge zählt jeden Gleisabschnitt des Netzes nur einmal.
Sie sagt also, wie weit das Schienennetz insgesamt reicht.
Wie oft eine Strecke befahren wird, spielt dabei keine Rolle.
Deshalb ist die Streckenlänge gut für den Vergleich zwischen Städten.
Für Košice ergibt sich so der Wert von 33,7 Kilometern.
Ein Netz mittlerer Größe
Mit 33,7 Kilometern liegt Košice im Mittelfeld der europäischen Tramstädte.
Es ist deutlich größer als das kleine Netz von Debrecen in Ungarn.
Gleichzeitig bleibt es kleiner als die großen tschechischen Netze.
Für eine Stadt dieser Größe ist das ein solides Angebot.
Die Länge passt zur Rolle der Tram im Alltag der Stadt.
Die Tram im Stadtbild
In Košice gehört die Straßenbahn fest zum Stadtbild.
Sie fährt durch die Innenstadt und an wichtigen Plätzen vorbei.
Für viele Menschen ist sie das tägliche Verkehrsmittel.
Gleichzeitig prägt sie das Bild der Stadt seit über hundert Jahren.
Alte und neue Wagen sind dabei nebeneinander unterwegs.
Anschluss an die Eisenbahn
Das Netz führt direkt zum Hauptbahnhof von Košice.
Dort treffen Straßenbahn und Eisenbahn aufeinander.
Reisende steigen bequem vom Fernzug in die Tram um.
So verbindet das Netz die Stadt mit dem übrigen Land.
Der Bahnhof ist damit einer der wichtigsten Knoten im Netz.
Teil des slowakischen Nahverkehrs
Als eines von zwei Tramnetzen hat Košice eine besondere Stellung.
Es zeigt, dass auch außerhalb der Hauptstadt die Schiene eine Rolle spielt.
Der Betreiber DPMK verbindet Bahn und Bus zu einem Angebot.
So entsteht ein zusammenhängender Nahverkehr für die ganze Stadt.
Die Straßenbahn ist dessen sichtbares Rückgrat.
Was die 33,7 Kilometer bedeuten
Die Zahl 33,7 Kilometer steht für ein altes und gut erhaltenes Netz.
Seit 1891 verbindet die Tram die Stadt mit ihren Vierteln.
Mit 48 Haltestellen ist das Netz dicht geknüpft.
Als eines von nur zwei slowakischen Tramnetzen ist Košice besonders.
Seine Länge erzählt von über einem Jahrhundert Nahverkehr im Osten des Landes.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
