Zahlen, bitte!
„Auf rund 29.000 Kilometern spannt sich das französische Schienennetz, geprägt vom schnellen TGV.“
Wie lang ist das Schienennetz Frankreichs?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das französische Schienennetz umfasst etwa 29.000 Kilometer. Den größten Teil bildet das nationale Netz mit rund 27.110 Kilometern.
Das Schienennetz Frankreichs gehört zu den größten und modernsten Europas.
Wer nach seiner Länge fragt, findet in der deutschsprachigen Wikipedia aktuelle Zahlen.
Geprägt ist es vor allem vom schnellen Hochgeschwindigkeitszug TGV.

Die wichtigsten Zahlen
ca. 29.000 km
Länge des Schienennetzes
Stand 2024
27.110 km
nationales Netz
SNCF Réseau
1981
erster TGV
Beginn des Hochgeschwindigkeitsverkehrs
Das französische Schienennetz umfasst Stand 2024 etwa 29.000 Kilometer.
Die kurze Antwort
Das französische Streckennetz umfasst nach Angaben der deutschsprachigen Wikipedia etwa 29.000 Kilometer.
Den größten Teil bildet das Réseau ferré national mit rund 27.110 Kilometern.
Diese Zahl bezieht sich auf den Stand des Jahres 2024.
Betreiber dieses Kernnetzes ist das Unternehmen SNCF Réseau.

Das nationale Netz
Das Réseau ferré national ist das Rückgrat des französischen Schienenverkehrs.
Mit 27.110 Kilometern macht es den weitaus größten Teil des Netzes aus.
Seit 2015 gehört es wieder größtenteils der staatlichen SNCF.
Zuständig ist dort die Tochtergesellschaft SNCF Réseau.
Gut zu wissen
Das französische Netz ist stark auf Paris ausgerichtet, sodass viele Fernverbindungen über die Hauptstadt führen.
Seit 1981 hat der TGV den Bahnverkehr in Frankreich grundlegend verändert und das Land zum Vorreiter des Hochgeschwindigkeitsverkehrs gemacht.
Ein Netz rund um Paris
Das französische Netz ist stark auf den Großraum Paris ausgerichtet.
Viele Hauptstrecken laufen sternförmig auf die Île-de-France zu.
Diese Struktur prägt den Verkehr im ganzen Land.
Fahrten quer durch Frankreich führen oft über die Hauptstadt.
Der TGV seit 1981
Seit 1981 fährt in Frankreich der Hochgeschwindigkeitszug TGV.
Er machte das Land zu einem Vorreiter des schnellen Bahnverkehrs.
Auf eigenen Schnellfahrstrecken erreicht er sehr hohe Geschwindigkeiten.
Der TGV prägt das Bild der französischen Eisenbahn bis heute.
Mehr Personen- als Güterverkehr
In Frankreich ist der Personenverkehr wichtiger als der Güterverkehr.
Das hängt eng mit dem Erfolg des TGV zusammen.
Viele Menschen nutzen die Bahn für weite Reisen innerhalb des Landes.
Der Güterverkehr spielt dagegen eine kleinere Rolle.
Eigene Strecken für den TGV
Neben dem nationalen Netz gibt es eigene Hochgeschwindigkeitsstrecken.
Ein Beispiel ist die 337 Kilometer lange LGV Sud Europe Atlantique.
Sie wird von einem eigenen Betreiber geführt.
Auf solchen Strecken verkehren ausschließlich TGV-Züge.
Neue Strecken im Bau
Das Netz wächst auch heute noch weiter.
Rund 567 Kilometer neuer Schnellfahrstrecken befinden sich im Bau.
Sie sollen die großen Städte noch enger verbinden.
Damit baut Frankreich seinen Vorsprung im Hochgeschwindigkeitsverkehr aus.
Teuer, aber schnell
Der Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken ist aufwendig.
Hundert Kilometer kosteten im Jahr 2007 ungefähr 1,7 Milliarden Euro.
Dafür verkürzen die neuen Strecken die Reisezeiten deutlich.
Frankreich investiert seit Jahrzehnten in dieses Netz.
Einordnung in Europa
Mit etwa 29.000 Kilometern gehört Frankreich zu den größten Netzen Europas.
Nur wenige Länder des Kontinents haben ein längeres Netz.
Gemeinsam mit Deutschland bildet Frankreich das Zentrum des europäischen Bahnverkehrs.
Beide Länder sind über zahlreiche Strecken verbunden.
Hochgeschwindigkeit als Markenzeichen
Kaum ein Land wird so stark mit schnellen Zügen verbunden wie Frankreich.
Der TGV ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Er verbindet Paris mit vielen großen Städten in wenigen Stunden.
Das prägt auch das Bild des gesamten Netzes.
Was 29.000 Kilometer bedeuten
Ein Netz dieser Größe erschließt nahezu das ganze Land.
Von der Küste bis in die Alpen führen durchgehende Strecken.
Die sternförmige Struktur sorgt für kurze Wege nach Paris.
Zugleich erreichen Regionalzüge auch kleinere Orte.
Was die Länge für Fahrgäste bedeutet
Ein so großes Netz bringt viele Ziele in Reichweite der Bahn.
Dank des TGV sind weite Strecken in kurzer Zeit zu bewältigen.
Umsteigen ist in den großen Knotenbahnhöfen bequem möglich.
So wird aus den rund 29.000 Kilometern ein schnelles, dichtes Reisenetz.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
