Zahlen, bitte!
„Auf rund 38.000 Kilometern durchziehen die Gleise den riesigen Kontinent Australien.“
Wie lang ist das Schienennetz Australiens?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das australische Schienennetz ist heute rund 38.445 Kilometer lang. In seiner Glanzzeit maß es sogar etwa 45.000 Kilometer.
Das Schienennetz Australiens erstreckt sich über einen ganzen Kontinent.
Wer nach seiner Länge fragt, findet in der deutschsprachigen Wikipedia klare Zahlen.
Seine Geschichte ist von unterschiedlichen Spurweiten geprägt.

Die wichtigsten Zahlen
38.445 km
heutige Länge des Netzes
über den ganzen Kontinent
45.000 km
Glanzzeit der 1920er
größte Ausdehnung
1854
erste Dampfeisenbahn
Melbourne nach Sandridge
Das Schienennetz Australiens ist heute rund 38.445 Kilometer lang.
Die kurze Antwort
Das australische Schienennetz ist heute rund 38.445 Kilometer lang.
Es erstreckt sich über den gesamten Kontinent.
In der Vergangenheit war es sogar noch länger.
Heute dient es vor allem dem Güter- und Fernverkehr über weite Strecken.

Der Beginn im Jahr 1854
Die erste Dampfeisenbahn Australiens fuhr 1854.
Sie verband Melbourne mit dem Hafen Sandridge auf nur 3,6 Kilometern.
Ein Jahr später folgte eine 22 Kilometer lange Strecke von Sydney nach Parramatta.
So begann der Aufbau des Netzes in den einzelnen Kolonien.
Gut zu wissen
Die unterschiedlichen Spurweiten sind ein Erbe der Zeit, als jede Kolonie ihre Strecken selbst baute, und erschweren bis heute durchgehende Fahrten.
In seiner Glanzzeit war das Netz mit etwa 45.000 Kilometern deutlich länger als heute.
Jede Kolonie baute anders
Die frühen Strecken entstanden unabhängig voneinander.
1856 kam eine Bahn zwischen North Terrace und Port Adelaide hinzu.
Jede Region entschied selbst über den Bau ihrer Strecken.
Das führte zu einem Problem, das Australien bis heute begleitet.
Das Problem der Spurweiten
In Australien wurden Strecken in unterschiedlichen Spurweiten gebaut.
Dadurch passen die Gleise verschiedener Regionen nicht zusammen.
Güter müssen an den Grenzen umgeladen werden.
Fahrgäste müssen dort teilweise umsteigen.
Die Glanzzeit der 1920er
In den 1920er- und 1930er-Jahren erreichte das Netz seine größte Ausdehnung.
Damals war es circa 45.000 Kilometer lang.
Die Eisenbahn war das wichtigste Verkehrsmittel des Kontinents.
Sie verband entlegene Orte mit den großen Städten.
Der Rückgang
Mit dem Aufstieg von Auto und Flugzeug schrumpfte das Netz.
Viele Strecken wurden unrentabel und stillgelegt.
Anfang der 1990er-Jahre hatte das Netz noch 36.000 Kilometer.
Der Straßen- und Luftverkehr übernahm viele Aufgaben der Bahn.
Das Netz heute
Heute ist das Schienennetz wieder rund 38.445 Kilometer lang.
Damit liegt es zwischen dem Tiefpunkt und der alten Glanzzeit.
Es zählt weiterhin zu den größten Netzen der Welt.
Vor allem der Güterverkehr nutzt die langen Strecken.
Weite Strecken durch die Wüste
Australien ist dünn besiedelt und sehr groß.
Manche Strecken führen Hunderte Kilometer durch kaum bewohntes Land.
Berühmte Fernzüge durchqueren den Kontinent von Küste zu Küste.
Für solche Fahrten ist die Bahn bis heute unverzichtbar.
Güter auf der Schiene
Ein großer Teil des Verkehrs besteht aus Güterzügen.
Sie transportieren vor allem Rohstoffe über weite Entfernungen.
Gerade im Bergbau spielt die Eisenbahn eine wichtige Rolle.
Die langen Strecken eignen sich gut für schwere Lasten.
Einordnung in der Welt
Mit über 38.000 Kilometern gehört Australien zu den größten Bahnnationen.
Gemessen an der Fläche ist das Netz allerdings dünn.
Die weiten Entfernungen stellen den Betrieb vor besondere Aufgaben.
Trotzdem bleibt die Schiene für den Kontinent wichtig.
Was 38.000 Kilometer bedeuten
Ein Netz dieser Länge verbindet weit entfernte Teile des Landes.
Es reicht von den Küstenstädten bis tief ins Landesinnere.
Wegen der Spurweiten ist eine durchgehende Fahrt aber nicht überall möglich.
Das macht die Planung langer Reisen anspruchsvoll.
Was die Länge für Fahrgäste bedeutet
Für Reisende sind vor allem die großen Fernstrecken interessant.
Sie führen quer durch den Kontinent und dauern mehrere Tage.
Im Nahverkehr der Städte ist die Bahn ebenfalls wichtig.
So verbindet das Netz Alltag und große Abenteuerreisen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
