Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieses Netz misst 3102 Kilometer und führt über Brücken bis nach Schweden.“
Wie lang ist das Schienennetz Dänemarks?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Schienennetz Dänemarks hat Anfang 2025 eine Betriebslänge von 3102 Kilometern. Davon sind 1756 Kilometer mit Wechselstrom elektrifiziert, dazu kommen 172 Kilometer der Kopenhagener S-Bahn mit Gleichspannung.
Dänemark ist ein Land aus Inseln, Brücken und kurzen Wegen.
Seine Eisenbahn verbindet die Halbinsel Jütland mit den Inseln und reicht bis nach Schweden.
Wie lang das Netz genau ist, lässt sich fast auf das Jahr genau sagen.

Das dänische Netz in Zahlen
3102 km
Streckennetz (Jan. 2025)
Betriebslänge, Spurweite 1435 mm
1756 km
mit 25 kV elektrifiziert
das elektrische Hauptnetz
172 km
S-tog Kopenhagen
mit Gleichspannung betrieben
4,2 Mrd
Personenkilometer (2021)
Verkehrsleistung im Personenverkehr
Die Betriebslänge beschreibt die Streckenlänge. Die Werte gelten für den Stand Januar 2025.
3102 Kilometer Anfang 2025
Das dänische Streckennetz hat Stand Januar 2025 eine Betriebslänge von 3102 Kilometern.
Alle Strecken haben die Normalspur mit 1435 Millimetern.
Für ein kleines Land ist das ein dichtes, gut vernetztes Netz.
Es verbindet die großen Städte und viele kleinere Orte miteinander.
Die Zahl lässt sich dank genauer Angaben sehr sicher nennen.

Was die Betriebslänge bedeutet
Die Betriebslänge zählt die Strecke, nicht jedes einzelne Gleis.
Ein zweigleisiger Abschnitt wird also nur einmal gerechnet.
Die Zahl der verlegten Gleise liegt entsprechend höher.
So lassen sich Netze verschiedener Länder fair vergleichen.
Die 3102 Kilometer beschreiben das Wegenetz der dänischen Bahn.
Gut zu wissen
Die Angaben stammen aus der Darstellung des Schienenverkehrs in Dänemark, Stand Januar 2025.
Neben den 1756 Kilometern mit Wechselstrom zählt die Kopenhagener S-Bahn mit 172 Kilometern Gleichspannung gesondert.
Strom in zwei Spannungen
Von den 3102 Kilometern sind 1756 Kilometer mit 25 kV Wechselstrom elektrifiziert.
Dazu kommen 172 Kilometer der Kopenhagener S-Bahn mit 1650 Volt Gleichspannung.
Zwei verschiedene Systeme teilen sich also das Netz.
Der Rest der Strecken wird weiterhin mit Dieselzügen befahren.
Dänemark hat die Elektrifizierung in den letzten Jahren stark vorangetrieben.
Die S-Bahn von Kopenhagen
Die Kopenhagener S-Bahn heißt auf Dänisch S-tog.
Sie umfasst 172 Kilometer und fährt mit Gleichspannung.
Als dichtes Vorortnetz bringt sie täglich viele Pendler in die Hauptstadt.
Damit ist sie das Herzstück des Nahverkehrs rund um Kopenhagen.
Technisch ist sie vom übrigen Netz etwas abgesetzt.
Brücken statt Fähren
Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland und vielen Inseln.
Früher setzten Züge mit Fähren über das Wasser.
Seit 1997 verbindet die feste Querung über den Großen Belt die Landesteile.
Damit wurden lange Fährfahrten durch eine schnelle Bahnfahrt ersetzt.
Brücken und Tunnel sind deshalb für das dänische Netz besonders wichtig.
Die Verbindung nach Schweden
Im Osten reicht das dänische Netz über die Öresundverbindung bis nach Schweden.
Der Übergang zum schwedischen Netz liegt bei Kilometer 23,6 der Strecke Kopenhagen–Malmö.
Betrieben wird die feste Querung vom gemeinsamen Unternehmen Øresundsbro Konsortiet.
So sind die Hauptstädte beider Länder mit der Bahn eng verbunden.
Die Grenze läuft dabei mitten durch das Bauwerk.
Wie viele Menschen mit der Bahn fahren
Im Jahr 2021 erbrachte der dänische Personenverkehr 4,2 Milliarden Personenkilometer.
Zuvor hatte die Leistung schon einmal über 6 Milliarden gelegen.
Die Zahl beschreibt, wie weit alle Fahrgäste zusammen gereist sind.
Pandemie und verändertes Pendeln machten sich in der Statistik bemerkbar.
Für ein kleines Land ist der Wert dennoch beachtlich.
Ein dichtes Netz auf wenig Fläche
Dänemark ist flächenmäßig klein, hat aber viele Städte und kurze Wege.
Dadurch ist die Netzdichte im Verhältnis zur Fläche sehr hoch.
Fast jeder größere Ort ist an die Schiene angebunden.
Die kurzen Entfernungen machen die Bahn für den Alltag attraktiv.
Pendeln zwischen den Städten gehört für viele dazu.
Warum Dänemark elektrifiziert
Noch immer ist weniger als die Hälfte des Netzes elektrifiziert.
Deshalb baut das Land die Fahrleitungen weiter aus.
Elektrische Züge sind leiser, sauberer und oft zuverlässiger.
Gleichzeitig kommen neue Fahrzeuge für die modernisierten Strecken.
Die 1756 Kilometer unter Wechselstrom sollen Schritt für Schritt mehr werden.
Im Vergleich mit den Nachbarn
Norwegen hat gut 4200 Kilometer Strecke, Schweden rund 10.900.
Dänemark liegt mit 3102 Kilometern am unteren Ende dieser Reihe.
Das liegt an der kleinen Fläche des Landes.
Gemessen an seiner Größe ist das Netz aber besonders dicht.
Jedes der drei Länder löst seine Aufgabe auf eigene Weise.
Pendeln zwischen Inseln
Viele Dänen wohnen auf der einen und arbeiten auf der anderen Insel.
Die Bahn macht solche Wege erst bequem möglich.
Brücken, S-Bahn und schnelle Intercitys greifen dabei ineinander.
So wird aus vielen Inseln ein zusammenhängender Verkehrsraum.
Die 3102 Kilometer halten dieses Land im Wortsinn zusammen.
Was die Zahl erzählt
Die 3102 Kilometer wirken klein, leisten aber viel.
Sie verbinden Inseln, überqueren Meerengen und reichen über die Grenze.
Zwei Stromsysteme, viele Brücken und ein dichter Takt stecken in dieser Zahl.
Wer sie kennt, versteht die dänische Bahn schon recht gut.
Und die nächste Fahrt über den Großen Belt fühlt sich anders an.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
