Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Ostsee: Hier hält eines von nur zwei Straßenbahnnetzen in Mecklenburg-Vorpommern.“
Wie lang ist das Rostocker Straßenbahnnetz?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Rostocker Straßenbahnnetz umfasst eine Streckenlänge von rund 35,6 Kilometern und 64 Haltestellen. Es ist eines von nur zwei Netzen im Land.
Rostock ist die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern und liegt an der Ostsee.
Zusammen mit Schwerin hat es eines von nur zwei Straßenbahnnetzen im Land.
Sein Netz misst rund 35,6 Kilometer.

Die wichtigsten Zahlen
35,6 km
Streckenlänge
64 Haltestellen
1881
erste Pferdebahn
Zentrum bis heute die Innenstadt
1435 mm
Normalspur
seit rund 2003 barrierefrei
Auf den 35,6 Kilometern liegen 64 Haltestellen.
Rostock und Schwerin sind die einzigen Straßenbahnnetze in Mecklenburg-Vorpommern.
Die kurze Antwort
Das Rostocker Straßenbahnnetz umfasst eine Streckenlänge von rund 35,6 Kilometern.
Am Netz liegen 64 Haltestellen.
Es ist neben Schwerin einer der beiden Straßenbahnbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern.
Für die größte Stadt des Landes ist das ein dichtes Angebot.

Was die Kilometer messen
Die 35,6 Kilometer geben die Streckenlänge an.
Jede Trasse zählt dabei nur einmal.
Die Summe aller Linienwege läge höher.
Für den Städtevergleich ist die Streckenlänge die klarere Zahl.
Gut zu wissen
Normalspur bedeutet 1435 Millimeter zwischen den Schienen, wie bei der Eisenbahn.
Rostock und Schwerin sind die beiden einzigen Straßenbahnnetze in Mecklenburg-Vorpommern.
Vom Pferd zur Niederflurbahn
Die erste Pferdebahn ging 1881 in der Innenstadt in Betrieb.
Die Innenstadt bildet bis heute das Zentrum des Netzes.
1994 kamen erstmals Niederflur-Gelenkwagen zum Einsatz.
Seit etwa 2003 können die Fahrgäste bei allen Fahrten barrierefrei einsteigen.
Ein Netz, das wuchs
Bis 2006 wurde das Netz nach und nach erweitert.
Dadurch muss der Busverkehr nur noch die Hälfte des Bedarfs abdecken.
Die Straßenbahn trägt also die Hauptlast des Nahverkehrs.
Das entlastet die Straßen der Stadt spürbar.
Normalspur an der Küste
Rostock fährt in Normalspur mit 1435 Millimetern zwischen den Schienen.
Das ist dieselbe Spur wie bei der Eisenbahn.
Die breitere Spur bietet den Wagen einen ruhigen Lauf.
Für die Fahrgäste bedeutet das mehr Komfort.
Wie eine Straßenbahn angetrieben wird
Fast alle Straßenbahnen fahren elektrisch.
Den Strom holen sie sich über einen Draht, die Oberleitung.
Ein Bügel auf dem Dach, der Stromabnehmer, hält den Kontakt.
So fährt die Bahn ohne eigenen Auspuff mitten durch die Stadt.
Warum die Länge zählt
Die Streckenlänge zeigt, wie gut eine Stadt ohne Auto erschlossen ist.
Bei rund 36 Kilometern erreicht man viele Ziele direkt.
Ein langes Netz kostet aber auch viel im Unterhalt.
Jeder Kilometer will gepflegt werden.
Warum Städte an der Tram festhalten
Eine Straßenbahn befördert viele Menschen auf wenig Fläche.
Sie braucht keinen Kraftstoff und stößt vor Ort keine Abgase aus.
Auf eigener Trasse ist sie schneller als das Auto im Stau.
Deshalb bauen heute wieder viele Städte ihre Netze aus.
Was die Zahl im Alltag heißt
35,6 Kilometer Strecke bedeuten viele Verbindungen quer durch die Stadt.
Weil die Bahn die Hauptlast trägt, sind Umstiege selten nötig.
Das macht den Alltag ohne Auto bequem.
Auch der Weg zum Strand ist damit gut erreichbar.
Ausblick
Die 35,6 Kilometer sind ein Zwischenstand.
Netze verändern sich mit den Plänen einer Stadt.
Wichtig bleibt die gute Instandhaltung der Gleise.
Nur befahrbare Strecken nützen den Fahrgästen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
