Zahlen, bitte!
„Nächster Halt am Münster: Hier fährt die kleinste West-Stadt mit eigener Straßenbahn.“
Wie lang ist das Ulmer Straßenbahnnetz?
→ Ein Netz in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Das meterspurige Netz der Straßenbahn Ulm ist rund 19,1 Kilometer lang. Es besteht aus zwei Durchmesserlinien.
Ulm an der Donau ist bekannt für sein hohes Münster.
Weniger bekannt ist, dass die Stadt eine eigene Straßenbahn hat.
Ihr Netz misst rund 19,1 Kilometer.

Die wichtigsten Zahlen
19,1 km
Streckennetz
zwei Durchmesserlinien
Meterspur
1000 mm Spurweite
Betrieb: SWU Verkehr
seit 1897
kleinste West-Stadt mit Tram
früher bis Neu-Ulm
Die Linie 1 fährt von Söflingen im Westen bis Böfingen im Osten.
Die Linie 2 durchquert das Stadtgebiet in Nord-Süd-Richtung.
Die kurze Antwort
Das meterspurige Netz der Straßenbahn Ulm ist rund 19,1 Kilometer lang.
Es besteht aus zwei Durchmesserlinien.
Betrieben wird es von der SWU Verkehr GmbH.
Ulm gilt als kleinste Stadt Westdeutschlands mit eigenem Straßenbahnbetrieb.

Was die Kilometer messen
Die 19,1 Kilometer geben die Streckenlänge an.
Jede Trasse zählt dabei nur einmal.
Die Summe der Linienwege läge etwas höher.
Für den Städtevergleich ist die Streckenlänge die klarere Zahl.
Gut zu wissen
Eine Durchmesserlinie fährt quer durch die ganze Stadt, nicht nur bis zum Zentrum.
Meterspur bedeutet 1000 Millimeter Abstand zwischen den Schienen.
Zwei Durchmesserlinien
Eine Durchmesserlinie führt quer durch die Stadt statt nur bis zum Zentrum.
Die Linie 1 fährt von Söflingen im Westen bis Böfingen im Osten.
Die Linie 2 durchquert das Stadtgebiet in Nord-Süd-Richtung.
So sind die wichtigsten Achsen mit nur zwei Linien abgedeckt.
Straßenbahn seit 1897
Die Straßenbahn Ulm ging 1897 in Betrieb.
Früher fuhr sie auch in die bayerische Nachbarstadt Neu-Ulm.
Heute konzentriert sich das Netz auf das Ulmer Stadtgebiet.
Über die Jahrzehnte wurde es immer wieder modernisiert.
Meterspur am Münster
Ulm fährt in Meterspur mit 1000 Millimetern zwischen den Schienen.
Die schmale Spur passt gut in die gewachsene Innenstadt.
Trotzdem erreicht die Bahn viele Stadtteile.
Das macht sie zum Rückgrat des Nahverkehrs.
Wie eine Straßenbahn angetrieben wird
Fast alle Straßenbahnen fahren elektrisch.
Den Strom holen sie sich über einen Draht, die Oberleitung.
Ein Bügel auf dem Dach, der Stromabnehmer, hält den Kontakt.
So fährt die Bahn ohne eigenen Auspuff mitten durch die Stadt.
Warum die Länge zählt
Die Streckenlänge zeigt, wie gut eine Stadt ohne Auto erschlossen ist.
Bei rund 19 Kilometern erreicht man viele Ziele direkt.
Ein kompaktes Netz ist zudem günstiger im Unterhalt.
Das kommt den Fahrgästen zugute.
Ulm im Vergleich
Mit 19,1 Kilometern gehört Ulm zu den kleineren deutschen Netzen.
Besonders ist aber die Größe der Stadt.
Keine kleinere Stadt Westdeutschlands leistet sich eine eigene Straßenbahn.
Das macht Ulm zu einem echten Sonderfall.
Warum Städte an der Tram festhalten
Eine Straßenbahn befördert viele Menschen auf wenig Fläche.
Sie braucht keinen Kraftstoff und stößt vor Ort keine Abgase aus.
Auf eigener Trasse ist sie schneller als das Auto im Stau.
Deshalb bauen heute wieder viele Städte ihre Netze aus.
Ausblick
Die 19,1 Kilometer sind ein Zwischenstand.
Netze wachsen mit den Plänen einer Stadt.
Wichtig bleibt die gute Instandhaltung der Gleise.
Nur befahrbare Strecken nützen den Fahrgästen.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
