Zahlen, bitte!
„Nächster Halt: Washington, wo die U-Bahn in riesigen Betongewölben unter der Hauptstadt liegt.“
Wie lang ist das Netz der Washingtoner Metro?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Metro von Washington ist rund 208 Kilometer lang und besteht aus sechs Linien mit 98 Stationen. Eröffnet 1976, gehört sie zu den meistgenutzten U-Bahn-Netzen der USA.
Die Hauptstadt der USA bekam ihre U-Bahn erst spät, dafür mit großer Geste.
Seit 1976 fahren die Züge durch mächtige Betongewölbe, die an Kathedralen erinnern.
Das Netz reicht weit über die Stadtgrenzen in die Nachbarstaaten hinein.

Die wichtigsten Zahlen
≈ 208 km
sechs Linien
rund 129 Meilen
98
Stationen
in drei Bundesstaaten
1976
Eröffnung
am 27. März
≈ 675.000
Fahrgäste werktags
Stand Mitte 2026
Die Längenangabe von rund 208 Kilometern entspricht etwa 129 Meilen und umfasst alle sechs Linien des Systems.
208 Kilometer rund um die Hauptstadt
Das Netz der Washingtoner Metro misst rund 208 Kilometer.
Es verteilt sich auf sechs Linien, die weit in die Nachbarstaaten Virginia und Maryland hinausreichen.
Damit bedient die Metro nicht nur die eigentliche Stadt, sondern die ganze Hauptstadtregion.
Viele Pendler erreichen ihr Büro in der Innenstadt über lange Außenäste.

1976: zur Zweihundertjahrfeier der USA
Die erste Strecke ging am 27. März 1976 in Betrieb, im Jahr der Zweihundertjahrfeier der Vereinigten Staaten.
Geplant und gebaut wurde das Netz als großes Projekt des Bundes.
Anders als in New York oder Chicago entstand hier von Anfang an ein modernes, einheitliches System.
Das Netz wuchs dann über Jahrzehnte in die Fläche.
Gut zu wissen
Die strengen Betongewölbe der Stationen gelten als Wahrzeichen der Washingtoner Metro und wurden von einem einzigen Architekten geprägt.
Weil das Netz drei Bundesstaaten verbindet, braucht jede größere Entscheidung die Zustimmung mehrerer Regierungen.
Sechs Linien, nach Farben benannt
Die Linien tragen die Namen Rot, Orange, Silber, Blau, Gelb und Grün.
Mehrere von ihnen teilen sich im Zentrum lange gemeinsame Abschnitte.
Dadurch fahren auf den innerstädtischen Strecken sehr viele Züge dicht hintereinander.
An den Enden fächern sich die Linien weit in die Vororte auf.
Die Silberlinie zum Flughafen
Die jüngste Linie, die Silberlinie, wurde zuletzt bis zum Flughafen Dulles verlängert.
Damit sind die großen Airports der Region direkt an die Schiene angebunden.
Für eine Hauptstadt mit vielen Reisenden ist das ein wichtiger Schritt.
Das Netz wächst so weiter in das Umland hinein.
98 Stationen aus Sichtbeton
Insgesamt gibt es 98 Stationen.
Die unterirdischen Bahnhöfe sind berühmt für ihre hohen, gerippten Betongewölbe.
Dieser bewusst strenge Baustil stammt aus den 1970er-Jahren und prägt das Netz bis heute.
Die Hallen wirken dadurch eher wie monumentale Bauwerke als wie reine Haltestellen.
Rund 675.000 Fahrgäste werktags
An einem Werktag nutzen etwa 675.000 Menschen die Metro (Stand Mitte 2026).
Übers Jahr summiert sich das auf weit über 180 Millionen Fahrten.
Nach New York gehört Washington damit zu den meistgenutzten klassischen U-Bahnen der USA.
Die Bahn ist für viele Behördengänge und Pendelwege das erste Mittel der Wahl.
Betrieben von der WMATA
Betreiber ist die Verkehrsbehörde WMATA, die auch die Busse der Region führt.
Sie wird von der Stadt und den beiden Nachbarstaaten gemeinsam getragen.
Diese länderübergreifende Struktur ist für ein US-Nahverkehrsnetz typisch.
Die Finanzierung aus mehreren Quellen macht die Planung allerdings aufwendig.
Warum die Hauptstadt ein großes Netz brauchte
Washington zieht täglich Hunderttausende Pendler aus dem Umland an.
Die Straßen der Region gehören zu den am stärksten verstopften des Landes.
Eine leistungsfähige Bahn war daher von Beginn an als Entlastung gedacht.
Entsprechend weit wurde das Netz in die Vororte hinaus geplant.
Im Vergleich mit anderen Metros
Mit 208 Kilometern ist Washington deutlich länger als die meisten europäischen U-Bahnen.
Das liegt vor allem an den langen Ästen in die weitläufigen Vororte.
In der reinen Länge übertrifft es damit etwa London knapp, bei den Fahrgastzahlen liegt London aber weit vorn.
Fläche und Nutzung erzählen also zwei verschiedene Geschichten.
Was die Länge nicht zeigt
Die 208 Kilometer verteilen sich auf ein weites, eher dünn besiedeltes Umland.
Pro Kilometer steigen hier weniger Menschen ein als in den dichten Netzen Asiens.
Dafür überbrückt die Metro große Entfernungen in kurzer Zeit.
Länge ist hier vor allem eine Frage der Geografie.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Häufige Fragen
Wie lang ist das Netz der Washingtoner Metro?
Wie viele Stationen hat die Metro?
Seit wann fährt die Washingtoner Metro?
Wie viele Menschen nutzen die Metro täglich?
Wer betreibt die Washingtoner Metro?
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