Zahlen, bitte!
„Bitte zurückbleiben: Die T-bane von Oslo fährt auf rund 86 Kilometern von der Innenstadt bis in die Hügel.“
Wie lang ist das Netz der U-Bahn Oslo?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Osloer U-Bahn, der T-bane, ist rund 86 Kilometer lang und besitzt 101 Stationen auf sechs Linien. Nur 17 Stationen liegen im Tunnel.
Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt zwischen Fjord und bewaldeten Hügeln.
Mitten hindurch fährt die T-bane, so heißt die U-Bahn der Stadt.
Wer nach ihrer Länge fragt, erhält eine überraschend große Zahl.

Die wichtigsten Zahlen
86 km
Netzlänge (2012)
sechs Linien
101
Stationen (2016)
nur 17 im Tunnel
1966
Umbau zur Metro
Beginn der T-bane
Von den 101 Stationen liegen nur 17 im Tunnel, der große Rest an der frischen Luft.
86 Kilometer auf sechs Linien
Das Netz der Osloer T-bane ist rund 86 Kilometer lang.
Es verteilt sich auf sechs Linien.
Für eine eher kleine Hauptstadt ist das ein beachtliches Netz.
Es reicht vom dichten Zentrum bis weit in die Vororte.
Damit erschließt es einen großen Teil der Stadt.

Eine Tunnelbahn mit viel Himmel
Der Name T-bane steht für Tunnelbane, also Tunnelbahn.
Trotzdem liegen von den 101 Stationen nur 17 im Tunnel.
Der große Rest befindet sich an der Oberfläche.
So fährt die Bahn über weite Strecken an der frischen Luft.
Gut zu wissen
Weil große Teile der T-bane oberirdisch verlaufen, bietet die Fahrt an vielen Stellen einen weiten Blick über Oslo und seine Umgebung.
Einige Strecken steigen bis in die Hügel rund um die Stadt und bringen Ausflügler direkt an den Waldrand.
101 Stationen in der Stadt
Über alle sechs Linien verteilt zählt das Netz 101 Stationen.
Im Zentrum liegen sie nah beieinander.
In den Außenbezirken werden die Abstände größer.
So passt sich das Netz der unterschiedlichen Dichte an.
Aus Vorortbahnen entstanden
Die T-bane entstand nicht in einem Zug am Reißbrett.
Sie wuchs aus mehreren älteren Vorort- und Straßenbahnstrecken zusammen.
Diese Strecken wurden nach und nach verbunden und ausgebaut.
So entstand Schritt für Schritt ein einheitliches Netz.
Ab 1966 zur Metro umgebaut
Ab dem Jahr 1966 wurde das Netz zu einer vollwertigen Metro umgebaut.
Die alten Strecken bekamen moderne Bahnsteige und Signale.
Aus dem Flickwerk wurde ein zusammenhängendes System.
Seitdem spricht man von der heutigen T-bane.
Frühe Wurzeln im Jahr 1928
Einzelne Teile des Netzes sind noch älter als der Umbau.
Schon 1928 wurde eine Strecke von Majorstuen zum Nationaltheatret eröffnet.
Solche frühen Linien bildeten den Kern des späteren Netzes.
Die Geschichte reicht also weit vor 1966 zurück.
Im Zentrum laufen die Linien zusammen
In der Innenstadt bündeln sich die Linien auf einer gemeinsamen Strecke.
Dort halten die Bahnen an denselben zentralen Stationen.
Von dort fächern sie sich wieder in die Bezirke auf.
So erreicht man das Zentrum aus fast jeder Richtung schnell.
Über 120 Millionen Fahrgäste
Im Jahr 2018 nutzten rund 122 Millionen Fahrgäste die T-bane.
Das ist für eine Stadt dieser Größe eine hohe Zahl.
Viele Pendler verlassen sich täglich auf die Bahn.
Besonders im langen Winter ist sie ein verlässliches Verkehrsmittel.
Das zweitwichtigste Verkehrsmittel
Nur das Busnetz der Stadt befördert noch mehr Menschen.
Damit ist die T-bane das am zweithäufigsten genutzte Verkehrsmittel in Oslo.
Zusammen bilden Bus und Bahn das Rückgrat des Nahverkehrs.
Beide greifen an vielen Haltestellen ineinander.
Mit der Bahn in die Hügel
Einige Linien führen aus dem Zentrum hinaus in die bewaldeten Hügel.
Dort liegen beliebte Ausflugsziele für Wanderer und Skifahrer.
So verbindet die T-bane die Stadt mit der umgebenden Natur.
Gerade am Wochenende ist das ein großer Vorteil.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
