Zahlen, bitte!
„Bitte zurückbleiben: Die Metro Bukarest verbindet auf gut 82 Kilometern die Viertel der rumänischen Hauptstadt.“
Wie lang ist das Netz der Metro Bukarest?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Metro Bukarest ist rund 82,2 Kilometer lang und besitzt 55 Stationen auf fünf Linien. Eröffnet wurde die Bahn 1979.
Bukarest ist die größte Stadt Rumäniens und hat als einzige im Land eine U-Bahn.
Diese Metro trägt einen großen Teil des Verkehrs unter der dicht bebauten Stadt.
Wer nach ihrer Länge fragt, bekommt eine klare Zahl aus fünf Linien.

Die wichtigsten Zahlen
82,2 km
Netzlänge
fünf Linien
55
Stationen
im Gesamtnetz
1979
Eröffnung
erste Linie
Der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Stationen beträgt rund 1,5 Kilometer.
Gut 82 Kilometer auf fünf Linien
Die fünf Linien der Metro Bukarest sind zusammen 82,2 Kilometer lang.
Darauf verteilen sich 55 Stationen.
Damit ist es ein mittelgroßes, aber sehr dicht genutztes Netz.
Für eine Millionenstadt ist die Metro das schnelle Rückgrat.
Sie entlastet die oft verstopften Straßen im Zentrum.

Fünf Linien, 55 Stationen
Das Netz gliedert sich in fünf Linien.
Sie tragen die Kürzel von M1 bis M5.
Zusammen bedienen sie 55 Stationen in der ganzen Stadt.
An mehreren Knoten kann man zwischen den Linien umsteigen.
Gut zu wissen
Die Metro Bukarest entstand in den letzten Jahren des damaligen Regimes und wurde nach der Wende Schritt für Schritt erweitert und modernisiert.
Weil die Stationen recht weit auseinander liegen, ist die Bahn auf längeren Strecken quer durch die Stadt besonders schnell.
Weite Abstände zwischen den Stationen
Der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Stationen liegt bei rund 1,5 Kilometern.
Das ist deutlich mehr als bei vielen westlichen U-Bahnen.
Weite Abstände bedeuten höheres Tempo zwischen den Halten.
Dafür sind die Wege zur nächsten Station manchmal länger.
Der Start im Jahr 1979
Die erste Strecke ging im November 1979 in Betrieb.
Sie verlief zwischen Timpuri Noi und der heutigen Station Petrache Poenaru.
Diese erste Linie war 8,63 Kilometer lang und hatte sechs Stationen.
Von diesem Anfang wuchs das Netz über die Jahrzehnte stark an.
Die einzige Metro Rumäniens
Bukarest ist bis heute die einzige Stadt Rumäniens mit einer U-Bahn.
Andere Städte setzen auf Straßenbahnen und Busse.
Für die Hauptstadt ist die Metro deshalb besonders wichtig.
Sie verbindet die großen Wohnviertel mit dem Zentrum.
Fast 180 Millionen Fahrgäste
Im Jahr 2016 nutzten rund 179 Millionen Fahrgäste die Metro.
Das zeigt, wie stark die Bahn im Alltag gefragt ist.
Besonders in den Hauptverkehrszeiten sind die Züge gut gefüllt.
Die Metro ist damit eine tragende Säule des Nahverkehrs.
Metrorex betreibt die Bahn
Betrieben wird die Metro vom staatlichen Unternehmen Metrorex.
Es kümmert sich um Strecken, Stationen und Fahrzeuge.
Über die Jahre modernisierte es den Fuhrpark Schritt für Schritt.
So blieb die Bahn technisch auf einem aktuellen Stand.
Die Züge der Metro Bukarest
Im Einsatz sind unter anderem Fahrzeuge vom Typ Movia.
Dazu kamen später Wagen des Herstellers CAF.
Im Jahr 2020 wurden zusätzlich moderne Züge vom Typ Metropolis bestellt.
So fährt heute eine Mischung aus mehreren Fahrzeuggenerationen.
Hilfe aus Europa
Beim Ausbau half immer wieder Geld aus Europa.
Die Europäische Union beteiligte sich an mehreren Beschaffungen.
So konnten neue Züge und Strecken leichter finanziert werden.
Die Metro ist damit auch ein Stück europäischer Zusammenarbeit.
Ein Netz, das weiter wächst
Mit 82,2 Kilometern ist die Metro Bukarest noch nicht fertig.
Neue Linien und Verlängerungen sind geplant oder im Bau.
Jede neue Station macht das Netz ein Stück länger.
Die heutige Länge ist daher nur ein Zwischenstand.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
