Zahlen, bitte!
„Bitte festhalten: Die Straßenbahn von Lissabon klettert seit über 150 Jahren durch die steilen Gassen der Stadt.“
Wie alt ist die Straßenbahn von Lissabon?
→ Eine Straßenbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Straßenbahn von Lissabon gibt es seit 1873 und damit seit mehr als 150 Jahren. Zunächst fuhr sie als Pferdebahn, seit 1901 ist sie elektrisch.
Die gelben Straßenbahnen von Lissabon gehören zu den berühmtesten der Welt.
Sie klettern durch enge Gassen und über steile Hügel der Altstadt.
Doch wie alt ist dieses traditionsreiche Verkehrsmittel eigentlich?

Die wichtigsten Zahlen
1873
erste Pferdebahn
seit 17. November
1901
elektrischer Betrieb
seitdem Eléctrico
über 150 Jahre
Gesamtalter
als Straßenbahnstadt
Nach Porto war Lissabon 1873 die zweite Stadt Portugals mit einer Straßenbahn.
Mehr als 150 Jahre Straßenbahn
Die Straßenbahn von Lissabon existiert seit dem Jahr 1873.
Damit ist sie heute mehr als 150 Jahre alt.
Sie gehört zu den ältesten Straßenbahnbetrieben Europas.
Über all die Jahre blieb sie ein fester Teil der Stadt.
Bis heute prägt sie das Bild von Lissabon.

Der Start als Pferdebahn 1873
Am 17. November 1873 ging die erste Pferdebahn in Betrieb.
Sie fuhr auf der damals üblichen Normalspur.
Die erste Strecke verband den Bahnhof Santa Apolónia mit dem Viertel Santos.
Schon früh erschloss sie damit einen großen Teil der Stadt.
Gut zu wissen
Neben der Straßenbahn gibt es in Lissabon mehrere Standseilbahnen, die ebenfalls steile Hänge überwinden und ähnlich alt sind.
Die gelben Wagen sind zu einem Wahrzeichen geworden und schmücken unzählige Postkarten der Stadt.
Warum Carros americanos?
Im Volksmund hieß die Pferdebahn Carro americano, also amerikanischer Wagen.
Der Name kam von der Herkunft der ersten Fahrzeuge.
Sie waren nach amerikanischem Vorbild gebaut.
So trug die Bahn von Anfang an einen besonderen Beinamen.
Die zweite des ganzen Landes
Lissabon war nicht die erste Stadt Portugals mit einer Straßenbahn.
Schon 1872 hatte die Stadt Porto ihren Betrieb eröffnet.
Lissabon folgte ein Jahr später als zweite Stadt.
Beide Städte prägen bis heute die Tramgeschichte des Landes.
Strom ab dem Jahr 1901
Seit 1901 fährt die Straßenbahn von Lissabon elektrisch.
Aus der Pferdebahn wurde der berühmte Eléctrico.
Die neuen Wagen waren kräftiger und meisterten die steilen Hänge besser.
Seitdem sind über 120 Jahre elektrischer Betrieb vergangen.
Die berühmte Linie 28
Besonders bekannt ist die Linie 28 durch die Altstadt.
Sie führt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.
Durch enge Gassen und steile Kurven ist die Fahrt ein Erlebnis.
Viele Reisende kommen eigens für diese Strecke in die Stadt.
Gemacht für enge Gassen
Die kleinen Wagen passen gut in die schmalen Straßen der Altstadt.
Sie nehmen Kurven und Steigungen, die größere Bahnen überfordern würden.
Damit erreichen sie Viertel, in die kaum ein Bus kommt.
Die Bauweise ist also eng an die Stadt angepasst.
Historische Wagen im Alltag
Bis heute sind kleine, nostalgisch wirkende Wagen im Einsatz.
Sie sehen alt aus, werden aber laufend gewartet und erneuert.
So verbinden sie historisches Aussehen mit sicherer Technik.
Für viele sind sie das Wahrzeichen der Stadt.
Mehr als nur Nostalgie
Die Straßenbahn ist nicht nur ein Spielzeug für Touristen.
Viele Einheimische nutzen sie täglich für ihre Wege.
Sie bringt Menschen dorthin, wo Autos kaum Platz haben.
Damit ist sie echtes Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeit zugleich.
Vom Pferd zum Strom
In über 150 Jahren hat die Bahn einen weiten Weg zurückgelegt.
Vom Pferdewagen führte er bis zur modernen elektrischen Tram.
Dabei blieb der besondere Charakter der Stadt stets erhalten.
Genau diese Mischung macht die Straßenbahn von Lissabon so beliebt.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
