Zahlen, bitte!
„Auf sieben Linien und über 300 Kilometern bringt die Teheraner U-Bahn die Millionenstadt in Bewegung.“
Wie lang ist das Netz der Metro Teheran?
→ Ein Netz in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die U-Bahn Teheran bringt es auf rund 312,5 Kilometer Länge. Dazu gehören sieben Linien mit 163 Haltestellen.
Die U-Bahn Teheran ist das Rückgrat des Nahverkehrs in der iranischen Hauptstadt.
Wer nach der Länge ihres Netzes fragt, findet in der deutschsprachigen Wikipedia aktuelle Zahlen.
Ihre Geschichte ist eine Geschichte langer Pausen und großer Pläne.

Die wichtigsten Zahlen
312,5 km
Länge des Netzes
Stand 2026, sieben Linien
163
Haltestellen
auf sieben Linien
1999
Eröffnung der ersten Linie
nach Jahrzehnten Planung
Das Netz der Teheraner U-Bahn misst nach Stand 2026 rund 312,5 Kilometer mit 163 Haltestellen auf sieben Linien.
Die kurze Antwort
Das Netz der Teheraner U-Bahn ist nach Stand 2026 rund 312,5 Kilometer lang.
Diese Strecke verteilt sich auf sieben Linien.
Dazu gehören 163 Haltestellen.
Damit ist die U-Bahn eines der größten Netze im Nahen Osten.

Erste Planungen in den 1970er-Jahren
Die ersten Planungen für eine U-Bahn in Teheran begannen in den 1970er-Jahren.
Ein Bericht aus dem Jahr 1974 empfahl ein Netz mit sieben Linien.
Ergänzt werden sollte es durch Buslinien und Taxis.
Schon damals war der Grundriss des heutigen Netzes angelegt.
Gut zu wissen
Die Teheraner U-Bahn wuchs aus Plänen, die schon vor der iranischen Revolution entstanden, aber erst Jahrzehnte später umgesetzt wurden.
Mit dem Ziel von über 500 Kilometern gehört sie zu den am stärksten wachsenden Netzen der Welt.
Jahre des Stillstands
Nach dem Sturz der iranischen Regierung ruhten die Arbeiten an der U-Bahn zunächst.
Auch der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran bremste das Projekt.
Dazu kamen finanzielle Probleme.
So ruhte der Bau von 1982 bis 1985.
Die Eröffnung 1999
Erst 1985 wurden die Bauaufträge für mehrere Linien neu vergeben.
Im März 1999 ging mit der Linie 5 der erste Abschnitt in Betrieb.
Damit war die Teheraner U-Bahn offiziell eröffnet.
Im August 2001 folgte der nächste Streckenteil.
Sieben Linien heute
Heute besteht das Netz aus sieben Linien.
Zusammen bedienen sie 163 Haltestellen.
Die Gesamtlänge liegt bei rund 312,5 Kilometern.
Damit erschließt die U-Bahn weite Teile der Stadt.
Reservierte Frauenabteile
Eine Besonderheit der Teheraner U-Bahn sind reservierte Frauenabteile.
Sie befinden sich in den ersten beiden und im jeweils letzten Wagen der Züge.
Frauen steht es frei, auch die übrigen Wagen zu nutzen.
Diese Regel unterscheidet das Netz von vielen anderen U-Bahnen.
Betreiber und Spurweite
Betrieben wird die U-Bahn von der Tehran Urban & Suburban Railway Company.
Das Netz ist normalspurig gebaut.
Damit nutzt es die weltweit am weitesten verbreitete Spurweite.
Das erleichtert die Beschaffung passender Fahrzeuge.
Die Pläne für über 500 Kilometer
In seinem endgültigen Ausbauzustand soll das Netz über 500 Kilometer lang werden.
Dann sollen elf Linien die Stadt erschließen.
Teheran würde damit noch enger an die U-Bahn angebunden.
Die heutigen 312,5 Kilometer sind also erst eine Zwischenstufe.
Einordnung der Länge
Mit 312,5 Kilometern gehört Teheran zu den großen Metro-Netzen der Welt.
In der Region hat kaum eine andere Stadt ein so langes U-Bahn-Netz.
Das Netz ist in wenigen Jahrzehnten stark gewachsen.
Von den ersten Plänen bis heute vergingen rund 50 Jahre.
Wie die U-Bahn Teheran entlastet
Teheran ist eine der größten Städte des Nahen Ostens.
Ein Netz von über 300 Kilometern nimmt einen großen Teil des Verkehrs auf.
Ohne die U-Bahn wären die Straßen der Stadt noch voller.
Die sieben Linien verbinden Wohngebiete, Zentrum und Außenbezirke.
Was die Länge für Fahrgäste bedeutet
Ein Netz von 312,5 Kilometern deckt sehr viele Ziele ab.
Mit 163 Haltestellen liegt fast jeder wichtige Punkt der Stadt in der Nähe einer Station.
Die sieben Linien lassen sich an mehreren Knoten miteinander verbinden.
So entsteht aus den Zahlen ein dichtes, alltagstaugliches Verkehrsnetz.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
