Zahlen, bitte!
„Aus drei Linien und knapp 68 Kilometern erreicht die Kiewer Metro auch ihre tiefste Station.“
Wie lang ist das Netz der Metro Kiew?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Kiewer Metro bringt es auf rund 67,6 Kilometer Länge. Dazu gehören drei Linien mit 52 Stationen.
Die Kiewer Metro ist die wichtigste Verkehrsader der ukrainischen Hauptstadt.
Wer nach der Länge ihres Netzes fragt, findet in der deutschsprachigen Wikipedia klare Zahlen.
Dazu kommt eine Besonderheit, die kaum eine andere U-Bahn der Welt bieten kann.

Die wichtigsten Zahlen
67,6 km
Länge des Netzes
drei Linien
52
Stationen
auf drei Linien
105 m
Tiefe der Station Arsenalna
eine der tiefsten der Welt
Das Netz der Kiewer Metro misst etwa 67,6 Kilometer und umfasst drei Linien mit 52 Stationen.
Die kurze Antwort
Das Netz der Kiewer Metro ist nach Angaben der deutschsprachigen Wikipedia etwa 67,6 Kilometer lang.
Diese Strecke verteilt sich auf drei Linien.
Dazu gehören insgesamt 52 Stationen.
In der Hauptverkehrszeit fahren die Züge im Abstand von 90 Sekunden.

Die erste Strecke von 1960
Die Kiewer Metro wurde 1960 eröffnet und war die erste Untergrundbahn der Ukraine.
In der damaligen Sowjetunion war sie die dritte ihrer Art.
Die erste Strecke zwischen den Stationen Dnipro und Woksalna war 5,4 Kilometer lang.
Sie umfasste anfangs nur fünf Stationen und führte unter dem Stadtzentrum hindurch.
Gut zu wissen
Die tiefe Lage vieler Kiewer Stationen fällt vor allem an den langen Rolltreppen auf, die zu den Bahnsteigen hinunterführen.
Die Station Arsenalna gilt mit etwa 105 Metern immer wieder als eine der tiefsten U-Bahn-Stationen überhaupt.
Wie die erste Linie wuchs
Schon zwei Jahre nach der Eröffnung reichte die rote Linie zwei Stationen weiter nach Westen.
Im Mai 2003 kam ein weiterer Abschnitt von 3,3 Kilometern bis zur Station Akademmistetschko hinzu.
Nach Stand von 2025 ist diese Linie 1 damit 22,7 Kilometer lang.
Sie zählt heute 18 Stationen und ist die älteste der drei Linien.
Drei Linien im Netz
Insgesamt besteht die Kiewer Metro heute aus drei Linien.
Zusammen bedienen sie 52 Stationen auf rund 67,6 Kilometern.
Die blaue Linie ging im Dezember 1976 mit einem 3,1 Kilometer langen Abschnitt in Betrieb.
Seitdem ist auch sie mehrfach verlängert worden.
Arsenalna, 105 Meter tief
Eine Besonderheit des Netzes ist die Station Arsenalna.
Sie liegt rund 105 Meter unter der Oberfläche.
Damit gehört sie zu den tiefstgelegenen U-Bahnhöfen der Welt.
Fahrgäste erreichen die Bahnsteige über besonders lange Rolltreppen.
Technik aus Sowjetzeiten
Auf den Linien verkehren vor allem Wagen der Typen 81-717 und 81-714.
Diese Fahrzeuge sind auch in anderen U-Bahn-Netzen der ehemaligen Sowjetunion zu finden.
Sie prägen bis heute das Bild der Kiewer Metro.
Damit steht das Netz technisch in einer langen gemeinsamen Tradition.
Verschiedene Namen an einem Bahnhof
An Umsteigebahnhöfen tragen die einzelnen Bahnsteige in Kiew oft verschiedene Namen.
Das unterscheidet die Metro von vielen anderen Netzen der Welt.
Dort heißen beide Bahnsteige eines Umstiegs meist gleich.
In Kiew muss man den Namen also genau lesen.
Was die Zahlen bedeuten
Mit rund 67,6 Kilometern ist die Kiewer Metro ein mittelgroßes Netz.
Drei Linien reichen aus, um die wichtigsten Teile der Millionenstadt zu verbinden.
Die Stationen liegen vergleichsweise weit auseinander.
So erreichen die Züge trotz überschaubarer Streckenlänge zügig ihr Ziel.
Die Hauptverkehrsader der Stadt
Die Metro gilt als Hauptverkehrsader von Kiew.
Sie bringt täglich viele Menschen quer durch die Stadt.
Gerade über den Fluss Dnepr ist sie eine wichtige Verbindung.
Ohne sie wäre der Verkehr an der Oberfläche deutlich dichter.
Einordnung im Vergleich
Im Vergleich zu riesigen Netzen wie dem von Moskau wirkt Kiew kompakt.
Dafür ist es eines der ältesten Metro-Netze Osteuropas.
Sein Alter und seine tiefen Stationen machen es besonders.
Länge allein sagt eben nicht alles über eine U-Bahn aus.
Was die Länge für Fahrgäste bedeutet
Ein Netz von knapp 68 Kilometern lässt sich in überschaubarer Zeit durchfahren.
Der dichte Takt in der Hauptverkehrszeit sorgt für kurze Wartezeiten.
Viele Ziele im Zentrum liegen nur wenige Stationen voneinander entfernt.
So wird aus einem mittelgroßen Netz ein sehr leistungsfähiges Verkehrsmittel.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
