Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Quitumbe: die Metro Quito, 22,6 Kilometer quer durch das lange Andental.“
Wie lang ist das Netz der Metro Quito?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Metro Quito besteht bisher aus einer einzigen Linie von 22,6 Kilometern Länge mit 15 Stationen. Sie verläuft vollständig unter der Erde und ist Ecuadors erste U-Bahn.
Die Metro Quito ist die erste U-Bahn in Ecuador und noch sehr jung.
Sie verläuft als eine einzige Linie komplett unter der Hauptstadt.
Die kurze Antwort auf die Titelfrage lautet: Das Netz ist 22,6 Kilometer lang.

Die wichtigsten Zahlen
22,6 km
Länge der Linie 1
ganz im Tunnel
15
Stationen
Quitumbe bis El Labrador
2023
Start des Betriebs
erste U-Bahn Ecuadors
18
Züge
vom Hersteller CAF
Die Linie verbindet den Süden der Stadt mit dem Norden, komplett unter der Erde.
Eine einzige Linie, 22,6 Kilometer
Die Metro Quito besteht bislang aus einer einzigen Linie, der Linie 1.
Diese Linie ist 22,6 Kilometer lang und verläuft vollständig unter der Erde.
Auf dieser Strecke liegen 15 Stationen.
Damit ist die Linie 1 das Rückgrat des Nahverkehrs in der ecuadorianischen Hauptstadt.

Warum alles unter der Erde liegt
Quito liegt in einem langen, schmalen Tal zwischen den Anden.
In der dicht bebauten Stadt war an der Oberfläche kaum Platz für neue Gleise.
Deshalb entschieden sich die Planer, die gesamte Linie unterirdisch zu führen.
So verschwindet die Bahn komplett unter den vollen Straßen.
Gut zu wissen
Die Metro Quito ist nicht zu verwechseln mit den Schnellbussen Ecovía und Trolebús, die schon länger durch die Stadt fahren.
Die genannten Zahlen beziehen sich auf die Linie 1 im Stand nach der Eröffnung; Verlängerungen sind möglich, aber noch nicht gebaut.
Von Quitumbe bis El Labrador
Die Linie 1 verbindet den südlichen Endpunkt Quitumbe mit der Station El Labrador im Norden.
Sie folgt damit der Nord-Süd-Achse, an der sich das Leben der Stadt orientiert.
Zuvor brauchte man für diese Strecke im dichten Verkehr sehr lange.
Mit der Metro schrumpft die Fahrzeit auf einen Bruchteil.
Ecuadors erste U-Bahn
Die Metro Quito ist die erste U-Bahn in ganz Ecuador.
Für das Land war der Bau ein großes und teures Vorhaben.
Betrieben wird sie von einem städtischen Unternehmen, der Empresa Pública Metropolitana Metro de Quito.
Die Stadt erhoffte sich davon weniger Staus und sauberere Luft.
Der lange Weg zur Eröffnung
Die offizielle Einweihung fand bereits im Dezember 2022 statt.
Im Mai 2023 begannen erste Testfahrten mit Fahrgästen.
Der reguläre kommerzielle Betrieb startete schließlich am 1. Dezember 2023.
Zwischen erstem Spatenstich und vollem Betrieb vergingen viele Jahre.
15 Stationen auf der Strecke
Entlang der Linie 1 liegen 15 Stationen, von Quitumbe im Süden bis El Labrador im Norden.
Sie erschließen Wohnviertel, Geschäftszentren und das historische Zentrum.
An mehreren Stationen kann man in Busse umsteigen.
So entsteht aus einer einzigen Linie ein brauchbares Netz.
Eine Station im Welterbe
Eine Station liegt direkt am Platz San Francisco im historischen Zentrum.
Dieses Zentrum gehört seit 1978 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Bau einer U-Bahn-Station unter einem solchen Ort ist besonders heikel.
Deshalb war beim Bau unter dem alten Zentrum besondere Vorsicht nötig.
Züge aus Spanien
Auf der Linie 1 fahren 18 Züge des spanischen Herstellers CAF.
CAF baut Schienenfahrzeuge für viele Städte weltweit.
Die Züge verkehren vollständig im Tunnel.
Dort sind sie vor dem Wetter und dem Verkehr an der Oberfläche geschützt.
Teil eines größeren Nahverkehrs
Die Metro steht nicht allein, sondern ergänzt bestehende Bussysteme.
Dazu gehören die Schnellbuslinien Ecovía und Trolebús.
An den Umsteigepunkten greifen Bahn und Bus ineinander.
So sollen Fahrgäste bequem von einem Verkehrsmittel zum anderen wechseln.
Gebaut in großer Höhe
Quito liegt auf rund 2.850 Metern Höhe in den Anden.
Die Stadt ist damit eine der höchstgelegenen Hauptstädte der Welt.
Eine U-Bahn in dieser Höhe zu bauen, ist eine technische Herausforderung.
Die Linie 1 gehört so zu den höchstgelegenen Metros überhaupt.
Platz für mehr
Die Linie 1 ist so geplant, dass sie noch wachsen kann.
Bei steigender Nachfrage lassen sich bis zu fünf zusätzliche Stationen nachrüsten.
Außerdem ist eine Verlängerung um rund fünf Kilometer nach Norden denkbar.
Aus der ersten Linie könnte so mit der Zeit ein größeres Netz werden.
22,6 Kilometer im Vergleich
Mit 22,6 Kilometern ist die Metro Quito ein überschaubares, aber wichtiges Netz.
Die fahrerlose Doha Metro in Katar kommt zum Vergleich auf rund 76 Kilometer.
Für eine einzige Linie ist die Länge jedoch beachtlich.
Entscheidend ist, dass sie genau die stark befahrene Hauptachse der Stadt abdeckt.
Warum Quito eine Metro brauchte
Quito wuchs über Jahrzehnte stark und litt unter dichtem Verkehr.
Das lange Tal zwingt fast allen Verkehr auf wenige Nord-Süd-Routen.
Busse allein kamen gegen die Staus kaum noch an.
Eine Bahn im Tunnel war daher die naheliegende Lösung.
Vom Plan zum Betrieb
Die Idee einer U-Bahn für Quito reicht viele Jahre zurück.
Der Bau der Linie 1 zog sich über ein ganzes Jahrzehnt hin.
Testfahrten und Probebetrieb bereiteten den regulären Start vor.
Seit Dezember 2023 fährt die Bahn im vollen Betrieb.
Was die Zahl im Alltag bedeutet
Für Fahrgäste bedeuten 22,6 Kilometer Tunnel vor allem verlässliche und schnelle Fahrten.
Die Bahn fährt unabhängig vom Stau auf den Straßen der Stadt.
Wege, die im Berufsverkehr sehr lange dauerten, verkürzen sich spürbar.
Die 22,6 Kilometer sind damit vor allem ein Gewinn an Zeit und Verlässlichkeit.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
